Transatel: Bundesnetzagentur zwingt Telefónica zu Verhandlungen

Telefónica darf einen Mobilfunkprovider (MVNO) aus Frankreich nicht behindern.

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SIM-Karte von Transatel in Spanien
SIM-Karte von Transatel in Spanien (Bild: Transatel)

Im Streit zwischen dem französischen Mobilfunkprovider Transatel hat die Bundesnetzagentur Telefónica zu Verhandlungen verpflichtet. Das gab die sie am 18. Oktober 2021 bekannt. Dabei berief sie sich auf Festlegungen aus der Frequenzauktion im Jahr 2019.

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Der Mobile Virtual Network Operator (MVNO), Transatel, der zum japanischen Telekommunikationskonzern NTT gehört, hatte die Bundesnetzagentur bereits vor über vier Jahren um Hilfe angerufen. Dem sei eine Reihe ergebnisloser Diskussionen mit dem spanischen Konzern vorausgegangen, erklärte Transatel. "Wir haben verschiedene Kooperationsmöglichkeiten angeboten, auf deren Basis es aber nicht zu Verhandlungen gekommen ist. Den Beschluss der Bundesnetzagentur prüfen wir derzeit im Detail und können daher keine weiteren Angaben machen", sagte Telefónica-Sprecherin Katja Hauß Golem.de auf Anfrage.

Transatel hat Verträge mit vielen Netzbetreibern in Europa

In Deutschland will man Dienste mit Transatel SIM-Karten anbieten. Transatel ist als virtueller Mobilfunknetzbetreiber in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten tätig und bietet weltweit Mobilfunkdienste in den Bereichen Machine-to-Machine (M2M) und Internet-of-Things (IoT) an. Transatel betreibt Sprachtelefonie, SMS und Datendienste in den Mobilfunknetzwerken von Orange in Frankreich, EE und BT in Großbritannien, Salt in der Schweiz, Mobistar (Orange) in Belgien und Tango in Luxemburg.

Nick Wooten, Direktor von BT Wholesale MVNO, äußerte sich unlängst: "Es ist aufregend zu sehen, wie Transatel sein Portfolio weiter ausbaut und mehr britischen Kunden Konnektivität über MVNO-Marken bietet." Transatel war mit den Marken PopIT mit Sitz in Yorkshire und UK Tell neu angetreten, die größtenteils die britische Community aus Bangladesch bedienen.

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