Trainz Simulator: Neue Engine für Zugsimulationen
Seit 2001 arbeitet das australische Entwicklerstudio N3V Games(öffnet im neuen Fenster) auf Basis einer immer wieder nur leicht modifizierten Engine an seiner Zugsimulationsreihe Trainz Simulator. Jetzt steht ein Generationenwechsel bevor: eine brandneue Laufzeitumgebung mit dem Codenamen E2. Die soll Bahnhöfe, Schienen, Landschaften und vor allem Züge deutlich schöner darstellen können – und sogar rückwärtskompatibel zu bisherigen Trainz-Simulatoren sein.

Unter anderem soll die neue Engine High-Dynamic-Range-Rendering (HDR), aktuelle Shader, Per-pixel-Lighting in Echtzeit und weitere aktuelle Funktionen unterstützen – und das in 64 Bit und mit nativem Multithreading. Auch in der Abteilung Physikeffekte soll sich viel tun, was sowohl das Fahrverhalten als auch Details wie vom Wind verwehten Rauch sowie generell das Wetter betrifft.
Auf Basis der neuen Engine soll bis Dezember 2014 ein Titel mit dem Namen A New Era erscheinen, dessen Inhalt zum einen aus früheren Trainz-Programmen, zum anderen aus bis zu 16 neuen Zugstrecken besteht. Genau steht das noch nicht fest, weil N3V Games dabei eng mit externen Teams in aller Welt zusammenarbeitet – die meisten davon Eisenbahnfans.
Für die Fertigprogrammierung der neuen Engine und die Produktion von A New Era sucht N3V Games derzeit über die australische Ausgabe von Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) nach Unterstützung in Höhe von 165.000 australischen Dollar (etwa 110.000 Euro). Rund 1.300 Unterstützer haben bislang knapp 140.000 australische Dollar (etwa 93.000 Euro) bereitgestellt, so dass das Erreichen des Ziels in den verbleibenden 13 Tagen ziemlich sicher erscheint.


