Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Trådfri: Ikea bietet vernetzte Rollos an

Ikea Deutschland listet erstmals die smarten Innenrollos, über die seit Monaten spekuliert wird. Die in mehreren Größen erhältlichen Rollos werden motorgesteuert geöffnet und geschlossen und sind über Amazon Alexa, Apple Homekit oder Google Assistant ansteuerbar.
/ Andreas Donath
97 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Ikea Fyrtur (Bild: Ikea)
Ikea Fyrtur Bild: Ikea

Die vernetzten Ikea-Rollos heißen Fyrtur(öffnet im neuen Fenster) und können mit Hilfe der beigepackten Fernbedienung oder Ikeas Trådfri-App über das Smartphone manuell gesteuert werden. Die Innenrollos bestehen im Wesentlichen aus einer Stange, auf der ein verdunkelndes Spezialgewebe mit einem kleinen Motor aufgerollt wird, der mit einem wiederaufladbaren Akku angetrieben wird.

Aktuell sind die smarten Rollos nach Angaben des Anbieters nur in einigen Ikea-Geschäften erhältlich. Ikea weist darauf hin, dass die Laden-Verfügbarkeit auch von der Uhrzeit der Abfrage abhängt. Ab dem 2. Februar 2019 können sie auch online bestellt werden.

Die Rollos lassen sich beispielsweise zeitgesteuert hoch- und herunterfahren. Denkbar sind aber auch Szenarien, bei denen ein Sensor ins Spiel kommt, der den Lichteinfall, die Temperatur oder eine Bewegung misst: Ab einem bestimmten Schwellwert wird die Jalousie dann automatisch bewegt. Die Rollos werden mit einem Akku betrieben, so dass keine Kabel verlegt werden müssen.

Die Fyrtur-Rollos sind in den Maßen 60 x 195 cm, 100 x 195 cm, 120 x 195 cm, 140 x 195 cm und 80 x 195 cm erhältlich. Im Lieferumfang sind der Akku, die Elektronik und das Rollo selbst enthalten. Die Preise reichen von 120 bis 160 Euro.

Bisher bietet Ikea Tradfri mit Lampen und Leuchten ein eher konservatives Heimautomatisierungssortiment an. Im April 2019 soll Berichten zufolge ein Tradfri-Steckdosenadapter(öffnet im neuen Fenster) erscheinen, der Steckdosen um eine Funkfernsteuerung erweitert.

Ikea stellte sein eigenes Smart-Home-System 2016 vor. Es ist nach mehreren Updates inzwischen mit Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Homekit kompatibel.


Relevante Themen