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OLED-Display und Fitness-App

Das Motion hat einen kleinen OLED-Bildschirm und eine Taste, mit der einige Informationen direkt am Gerät selbst abgerufen werden können: Der Fortschritt beim Erreichen des aktuellen Tagesziels, die aktuelle Punktzahl und der Name des Tieres. Im Namensfeld lässt sich theoretisch auch eine Telefonnummer eingeben, auf diese Weise fungiert das Motion gleich als Kontakthilfe, etwa wenn der Hund mal Reißaus nimmt.

  • Husky-Schäferhund-Mischling Chase mit dem Tractive Motion am Halfter (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Tracker stört Chase nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Motion wird mit einer Halterung am Halsband des Hundes fixiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Zubehör stehen neben der schwarzen Original-Halterung auch ein pinkes und ein türkises Modell zur Verfügung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Motion hat ein OLED-Display, worüber einige Daten abgelesen werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Tracker wird in die Silikon-Halterung gesteckt, zum Laden muss er herausgenommen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Motion-App können die vom Tracker gesammelten Daten eingesehen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Neben einer Übersicht zu den Details des Tieres...
  • ... gibt es die Statistik-Seite - hier die gemessenen Pet Points in der Monatsübersicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Unter anderem wird prozentual dargestellt, ob das Tier viel gelaufen ist oder eher herumgesessen hat. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Außentemperatur...
  • ... und die Tageslichtmenge werden gemessen. (Screenshot: Golem.de)
  • Abzeichen erhält das Tier, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt wurden. (Screenshot: Golem.de)
  • In einer Weltrangliste kann die eigene Position mit anderen Motion-Besitzern verglichen werden. (Screenshot: Golem.de)
Das Motion hat ein OLED-Display, worüber einige Daten abgelesen werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die umfangreichere Steuerung erfolgt über die Motion-App, die es kostenlos für iOS und Android gibt. Hier muss zunächst das Tier registriert werden. Bei Hunden etwa kann neben dem Namen auch die Rasse eingegeben werden, dafür steht eine umfassende Datenbank zur Verfügung. Anschließend wird das Motion mit dem Smartphone verbunden, fortan werden die gesammelten Daten beim Start der App über eine Bluetooth-Verbindung synchronisiert.

Pet Points statt Schritte

Der Motion-Tracker selbst zählt die Schritte des Tieres und leitet daraus sogenannte Pet Points ab. Diese entsprechen laut Tractive nicht den reinen Schritten, sondern werden berechnet: Je mehr sich das Tier in einem bestimmten Zeitraum bewegt und je schneller es sich bewegt, desto mehr Punkte erhält es.

Für die Pet Points kann ein Tagesziel gesetzt werden, die App schlägt zu Beginn einen durchschnittlichen Wert vor. Am Ende jedes Tages spuckt die Motion-App eine Eigenschaft für das Tier aus - auch bei wenig Bewegung gibt es hier eher ein positives Attribut wie Punktejäger, Tagträumer oder Flaneur. Je nach erreichten Zielen erhält der Nutzer - beziehungsweise das Tier - sogenannte Badges, also Abzeichen. Die gibt es zum Beispiel für eine bestimmte Menge an Pet Points oder wenn das Tier eine gewisse Zeit in der Kälte oder nachts draußen war.

Je nachdem, wie lange das Tier - in unserem Falle Chase, der Hund - herumliegt, läuft oder rennt, wird auf der Startseite der Motion-App eine prozentuale Auswertung in den Kategorien faul, aktiv und dynamisch angezeigt. Ein Wisch nach links bringt den Nutzer zur Profil-Seite. Diese wurde beim letzten Update der Motion-App hinzugefügt. Der Nutzer findet hier auf einen Blick Details zu seinem Tier, zudem kann er gesundheitsrelevante Daten eingeben - etwa Arztbesuche und Medikamenteneinnahmen.

Ein weiterer Wisch nach links bringt den Nutzer zur detaillierten Statistik. Hier werden grafisch die täglich gemessenen Werte angezeigt, etwa die zeitliche Verteilung der Aktivitäten, der Unterschied zum Vortag, die durchschnittliche Außentemperatur und der Anteil an Tageslicht. Die Ergebnisse lassen sich auch wochen- und monatsweise anzeigen. Ebenfalls beim letzten Update hinzugekommen ist eine Gewichtsaufzeichnung: Das Gewicht muss der Nutzer allerdings manuell eingeben.

Temperatur und Lichteinfall werden auch gemessen

Um die Temperatur und die Menge an einfallendem Licht zu messen, hat das Motion entsprechende Sensoren, deren Werte auf uns realistisch wirken. Was wir bei der grafischen Darstellung der Temperatur vermissen, ist eine Beschriftung der Achse: Wir wissen nicht, in welchem Temperaturbereich sich die Kurve bewegt.

Was wir ebenso vermissen, ist eine Entfernungsmessung. Wir wissen am Ende des Tages, dass Chase viel oder wenig gelaufen ist, aber nicht, wie viele Kilometer er zurückgelegt hat. Aus verschiedenen Gründen ist das nicht möglich, wie uns der Hersteller Tractive erklärt - unter anderem aufgrund der Akkulaufzeit, des Gewichtes, des fehlenden GPS-Moduls und letztlich auch des Preises. Zudem müssten für eine Entfernungsberechnung die Körper- und Beinlängen der Tiere eingegeben werden, was mit der gegenwärtigen Motion-App nicht möglich ist.

Die Zahl aller gesammelten Pet Points lädt die Motion-App in eine globale Datenbank hoch, in der das Ergebnis mit denen anderer Tiere verglichen wird. Im Fall der Hunde-Datenbank scheinen noch nicht sonderlich viele Hunde gelistet zu sein: Auch nachdem Chase den Motion-Tracker in einer Woche nur phasenweise getragen hatte, kommen wir immerhin noch auf Platz 127. Benutzen Freunde auch ein Tractive Motion, können die erreichten Pet Points auch auf einer Rangliste miteinander verglichen werden.

Lange Akkulaufzeit

Erfreulich ist die relativ lange Akkulaufzeit des Trackers: Der eingebaute Akku hält bei uns fünf bis sechs Tage, bevor wir das Motion wieder aufladen müssen. Dazu muss der Tracker in eine Ladehalterung mit USB-Anschluss gesteckt werden, ähnlich der des Fitbit Flex. Wie beim Flex sollte der Nutzer darauf achtgeben, diese Halterung nicht zu verlieren oder auf Reisen zu vergessen: Ohne sie kann das Motion nicht geladen werden.

 Tractive Motion im Test: Fiffis Fitness-WearableDie Frage nach dem Nutzen 
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Moe479 06. Apr 2015

sie sind doch heute schon oftmals kind-, partner- oder familienersatz ... wenn ich sehe...

pk_erchner 05. Apr 2015

das Xiaomi Mi Band hat zwar kein GPS und kein Puls misst aber auch Schlaf und kostet nur...

Thomas Kraal 05. Apr 2015

Preis ? Wer sich freiwillig verblöden lassen möchte, nur zu


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