Abo
  • Services:
Anzeige
Künftig wird Do Not Track im Internet Explorer nicht mehr standardmäßig aktiviert.
Künftig wird Do Not Track im Internet Explorer nicht mehr standardmäßig aktiviert. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Tracking: Microsoft schaltet DNT standardmäßig aus

Künftig wird Do Not Track im Internet Explorer nicht mehr standardmäßig aktiviert.
Künftig wird Do Not Track im Internet Explorer nicht mehr standardmäßig aktiviert. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Künftig wird Do-Not-Track in Microsofts Internet Explorer nicht mehr standardmäßig aktiviert sein. Der Windows-Hersteller reagiert damit auf den jüngsten Entwurf des W3C.

Anzeige

Do-Not-Track wird in Microsofts Browsern nicht mehr im Auslieferungszustand aktiviert, sondern muss künftig vom Benutzer explizit eingeschaltet werden. Als Begründung zieht der Windows-Hersteller den aktuellen Entwurf zur Standardisierung von Do-Not-Track des W3C heran. Dieser wird wohl ohne große Änderungen im Juni 2015 verabschiedet. Auch in anderen Browsern wie Mozillas Firefox und Googles Chrome ist die Funktion zunächst ausgeschaltet. Seit der Version 10 von Microsofts Internet Explorer ist sie jedoch standardmäßig aktiv.

Do-Not-Track (DNT) müsse in erster Linie die Wahl des Benutzers reflektieren, habe er keine Wahl, könne er auch keine Entscheidung für oder gegen Tracking fällen. So heißt es in dem jüngsten Entwurf des W3C zur der Funktion DNT, die Webseiten mitteilt, ob sie weitere Informationen über den Benutzer sammeln dürfen oder nicht. Diese Wahl dürfe weder von Herstellern oder Institutionen noch von Webseiten oder Netzwerkmechanismen oktroyiert werden. Sie obliege allein dem Benutzer.

Nutzer müssen die Wahl haben

Aus diesem Wortlaut zieht Microsoft den Schluss, dass eine von vornherein aktivierte DNT-Einstellung Webseiten dazu veranlassen könnte, Do-Not-Track nicht mehr zu beachten, mit dem Argument, dass der Benutzer es nicht selbst aktiviert habe.

Diese Richtlinie gelte ab sofort bei Neuinstallationen von Windows. Bei einer Aktualisierung auf eine neue Windows- oder Browserversion werde DNT ebenfalls ausgeschaltet. Benutzer würden aber darauf hingewiesen und ihnen werde erklärt, wie sie die Funktion wieder einschalten könnten. Das solle auch für künftige Browserversionen von Microsoft gelten.

Standardisierung fast abgeschlossen

Die Arbeitsgruppe Tracking Protection Working Group des W3C arbeitet seit März 2011 an einem Standard für DNT. Der erste Entwurf wurde von Mozilla eingereicht. Am 11. März 2015 diskutierte die Arbeitsgruppe letzte Detailänderungen. Laut Timeline soll die Standardisierung im Juni 2015 verabschiedet werden. Große Änderungen an dem aktuellen Entwurf werden nicht mehr erwartet.


eye home zur Startseite
Rulf 05. Apr 2015

ist auch listenbasiert wie alle anderen mit entsprechend den genau gleichen probs...je...

serra.avatar 04. Apr 2015

Werbung & Tracken ohne vorherige Anfrage um Erlaubnis hat unter empfindliche Strafen...

serra.avatar 04. Apr 2015

faule Ausreden, dieses Flag wird grundsätzlich von der Werbeindustrie ignoriert bis es...

Rulf 04. Apr 2015

dnt wird prinzipiell von niemandem beachtet...denn geld für die werbung giebt es nur...

xmaniac 04. Apr 2015

Mit dem Popup gab es dieses Wahlfenster schon immer. Für die Leute welche die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DewertOkin GmbH, Hamburg
  2. ifb KG, Seehausen am Staffelsee
  3. Robert Bosch GmbH, Ludwigsburg
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 699€
  2. ab 649,90€
  3. bei Alternate

Folgen Sie uns
       


  1. Infineon

    BSI zertifiziert unsichere Verschlüsselung

  2. R-PHY- und R-MACPHY

    Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen

  3. ePrivacy-Verordnung

    Ausschuss votiert für Tracking-Schutz und Verschlüsselung

  4. Lifetab X10605 und X10607

    LTE-Tablets direkt bei Medion bestellen

  5. Gran Turismo Sport im Test

    Puristischer Fahrspaß - fast nur für Onlineraser

  6. Breitbandausbau

    Oettinger bedauert Privatisierung der Telekom

  7. Elektroauto

    Tesla Model S brennt auf österreichischer Autobahn aus

  8. Ubuntu 17.10 im Test

    Unity ist tot, lange lebe Unity!

  9. Asus Rog GL503 und GL703

    Auf 15 und 17 Zoll für vergleichsweise wenig Geld spielen

  10. Swisscom

    Einsatz von NG.fast bringt bis zu 5 GBit/s



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elektromobilität: Niederlande beschließen Aus für Verbrennungsautos
Elektromobilität
Niederlande beschließen Aus für Verbrennungsautos
  1. World Solar Challenge Regen in Australien verdirbt Solarrennern den Spaß
  2. Ab 2030 EU-Komission will Elektroauto-Quote
  3. Mit ZF und Nvidia Deutsche Post entwickelt autonome Streetscooter

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  2. Apache-Lizenz 2.0 OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Sinn?

    gaym0r | 16:52

  2. Re: Swarm Computing Status: x

    HTS | 16:51

  3. Keine Sackgasse: Das Geld des ersten drahtes für...

    quineloe | 16:50

  4. Re: Akkus des E-Golfs und Motorleistung eines Teslas

    gadthrawn | 16:49

  5. Re: Drahtloses laden und wasserdicht sind...

    berritorre | 16:48


  1. 17:05

  2. 15:42

  3. 15:27

  4. 15:12

  5. 15:00

  6. 13:49

  7. 12:25

  8. 12:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel