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Tracking: Google zeichnet Einkäufe mittels Gmail auf

Auf einer Käufe-Seite listet Google Einkäufe von Nutzern auf, auch wenn diese nicht über das Unternehmen selbst erfolgt sind - mithilfe von Rechnungen, die sich teilweise im Archiv des Gmail-Postfachs befinden. In unserem Fall sind das Hunderte Bestellungen, die bis 2012 zurückreichen.

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Google sammelt über Gmail Informationen zu Einkäufen der Nutzer.
Google sammelt über Gmail Informationen zu Einkäufen der Nutzer. (Bild: Google)

Google speichert über Jahre hinweg Bestellungen von Nutzern und zeigt diese auf einer Unterseite in den Google-Einstellungen an. Wie CNBC entdeckt hat, werden auf dieser Seite Bestellungen aufgeführt, die bis ins Jahr 2012 zurückgehen. Dabei listet Google auch Käufe auf, die nicht über das Unternehmen selbst erfolgt sind.

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Basis für die Einträge ist das Gmail-Postfach des Nutzers: Die Einträge auf der Käufe-Seite werden mit Hilfe von Informationen aus E-Mails generiert, in denen Details oder Rechnungen zu den gekauften Dingen enthalten sind. Solange eine derartige E-Mail nicht gelöscht wird, finden sich die Informationen auf der Seite; das betrifft auch Nachrichten, die archiviert wurden.

So lässt sich auf der Käufe-Seite des Autors dieses Textes ein Eintrag vom November 2012 zu verschiedenen Hundespielzeugen finden. Die dazugehörige E-Mail wurde vor Jahren archiviert, allerdings nicht gelöscht.

Daten sollen nicht von Google verwendet werden

Wie CNBC von Google erfahren hat, sollen die Daten nicht dazu verwendet werden, Werbung auf den Nutzer zuzuschneiden. Auch sollen sie nicht an Dritte verkauft werden. Offenbar soll die Übersicht nur dem Nutzer als Information über getätigte Käufe dienen.

Problematisch ist, dass sich das Tracking nicht ohne weiteres abschalten lässt. Anders als von Google auf seinen Hilfeseiten erklärt, konnten wir in den Google-Einstellungen keinen Punkt finden, über den wir die Auflistung der Käufe hätten abstellen können. Offenbar lässt sich das Tracking nur verhindern, indem wir die Aufzeichnung sämtlicher Web-Aktivitäten ausschalten. Dann würden wir allerdings unter anderem auch keine passenden Suchvorschläge oder Vorschläge bereits besuchter Webseiten mehr erhalten.

Auch löschen lässt sich der Kaufverlauf nicht so einfach: Es gibt keine entsprechende Option auf der Seite oder in den Einstellungen. Stattdessen können wir uns bei jedem Eintrag, der auf einer E-Mail basiert, die Ursprungsnachricht in Gmail anzeigen. Löschen wir diese, verschwindet der Eintrag. Bei Hunderten aufgelisteten Einkäufen ist das ein äußerst mühsames Unterfangen.

CNBC zufolge will Google die Käufe-Webseite künftig transparenter gestalten.



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Bouncy 20. Mai 2019

Wie kann man an etwas Schuld haben, was gleichzeitig überhaupt kein Problem für einen...

.02 Cents 20. Mai 2019

Es gab viele Artikel von vielen Weltuntergangspäpsten. Es hat zwei Kernvorteile, in...

nicoledos 20. Mai 2019

die Datenanalyse der emails ist doch eine Grundfunktion von gmail Man bucht eine Reise...

ImBackAlive 19. Mai 2019

Es ist ja schön, dass ihr euch solche Sätze ausdenkt, in den Datenschutzbestimmungen...

Strulf 19. Mai 2019

Die sollten bei Google sowieso ausgeschaltet sein, wenn man um seine Privatsphäre besorgt...


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