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Tracker Radar: Duck Duck Go gibt Liste für Tracker-Blocker frei

Der auf datenschutzfreundliche Internet-Angebote spezialisierte Anbieter Duck Duck Go hat seine Liste mit bekannten Tracking-Domains im Web veröffentlicht. Diese kann nun von anderen Projekten genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Duck Duck Go blockt Tracker und legt seine Liste dazu nun offen.
Duck Duck Go blockt Tracker und legt seine Liste dazu nun offen. (Bild: Duck Duck Go)

Das wohl vor allem durch seine Suchmaschine bekannte Unternehmen Duck Duck Go hat seinen sogenannten Tracker Radar veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine recht ausführliche Liste bekannter Tracker im Web, die über mehrere Webseiten hinweg eingesetzt werden. Duck Duck Go erstellt diese Liste selbst für seine Produkte und hat zusätzlich dazu auch den Code als Open Source veröffentlicht, mit dem die Liste erstellt wird.

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Wie das Unternehmen in seiner Ankündigung schreibt, werden die meisten Tracker-Listen, die derzeit genutzt werden, manuell erstellt und gepflegt. Das führe dazu, dass die Listen oft veraltete Informationen enthielten und nicht wirklich umfassend seien. Darüber hinaus führten diese anderen Listen auch dazu, dass Webseiten nicht mehr richtig funktionierten.

Duck Duck Go will diese Mängel für seinen Tracker Radar dadurch beheben, dass die Liste des Unternehmens als Teil seines Web-Crawling-Prozesses erstellt wird. Immerhin werde die so automatisch erzeugte Liste dadurch ständig aktualisiert und laufend getestet, heißt es.

In der Liste selbst finden sich neben den eigentlichen Domains viele weitere Metadaten, wie die Häufigkeit des Auftauchens bei Crawlen, Informationen zur Cookie-Policy der Domains oder eventuellem Fingerprinting, Subdomains und einigem mehr. Hinzu kommen sogenannte Entity-Dateien, mit denen leicht die Unternehmen gefunden werden sollen, die zu verschiedenen Domains gehören.

Das Unternehmen möchte mit der Offenlegung erreichen, dass nun mehr Nutzer diesen Tracker Radar verwenden. Darüber hinaus sollen Entwickler diese Liste in ihre eigenen Trackingschutz-Angebote integrieren und Duck Duck Go hofft, dass die Liste zum Untersuchen der Tracker-Landschaft im Web von Forschern genutzt wird. Die Liste steht unter einer nicht-kommerziellen Creative-Commons-Lizenz auf Github bereit, der Code zum Erstellen der Liste jedoch unter Apache-2-Lizenz.

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FreiGeistler 13. Mär 2020

Welche denn? Das will ich mir anschauen.

ibsi 06. Mär 2020

Oh cool, danke Dir (und ihm)


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