Tracing: Tesla-Versicherung bewertet Fahrverhalten in Echtzeit
Tesla hat in Texas eine Autoversicherung gestartet, die Versicherungsprämien anhand des Fahrverhaltens berechnet. Wer besonders vorsichtig fährt und nicht ständig mit starken Beschleunigungs- und Bremsmanövern auffällt, zahlt weniger.
Tesla kommt bei seinem Versicherungsprodukt, das es so auch von anderen Anbietern gibt, im Gegensatz zu diesen ohne weitere Hardware für die Telematik aus. Die Fahrzeuge haben alle notwendigen Sensoren und die Kommunikationstechnik bereits an Bord.
Auf einer Aktionärsversammlung hatte Firmenchef Elon Musk das Produkt bereits angekündigt. Die Versicherung ist für alle Besitzer von Model S, Model 3, Model X und Model Y in Texas verfügbar.
Drängeln wird teuer
Die monatlich zu entrichtenden Prämien basieren auf dem Fahrverhalten und nicht auf den herkömmlichen Faktoren wie Kreditwürdigkeit, Alter, Geschlecht, Schadenverlauf und ähnlichen Informationen, berichtet das Blog Electrek(öffnet im neuen Fenster) . Teslas Sicherheitsbewertung stützt sich auf mehrere Kriterien, dazu zählen zum Beispiel eine Frontkollisionswarnung, starkes Bremsen, zu schnelles Abbiegen, ständig wechselnde Abstände zum vorausfahrenden Auto und eine erzwungene Autopilot-Abschaltung.
Selbst durchschnittliche Fahrer sollen laut Angaben von Tesla etwa 20 bis 40 Prozent weniger zahlen müssen als bei Wettbewerbern. Wer besonders sicher fährt, könne bis zu 60 Prozent sparen.
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