TP-Link: Router für das Kabelnetz bleibt in Vorbereitung
TP-Link bringt einen Kabelrouter auf den deutschen Markt, wenn die Nachfrage steigt. Das sagte Florian Sohn, Director Marketing DACH (ein Akronym für Deutschland, Österreich und die Schweiz) Golem.de in einem Gespräch am Messestand des chinesischen Netzwerkherstellers auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) in Berlin. "Der freie Markt für Kabelrouter hat in Deutschland ein Volumen von circa 45.000 Stück, was andere Hersteller derzeit unter sich aufteilen. Wenn wir hier einen Anstieg bemerken, werden wir aktiv" .
In Deutschland können Anwender bereits seit dem 1. August 2016 ihr Endgerät frei wählen. Nach jahrelangen Diskussionen hatte die große Koalition den Routerzwang abgeschafft. Verbraucher, die die Routerfreiheit nutzen wollen, können derzeit nur die Fritzboxen 6590 Cable, 6490 Cable und 6430 Cable kaufen, oder sie nutzen eine Kombination von Modem und Router anderer Hersteller.
TP-Link hat auch einen Router für Super Vectoring
Der mehrfach angekündigte TP-Link-Router Archer CR700v ist bisher nicht auf dem Markt . Im September 2017 konnte kein zeitlicher Horizont für den Kabelrouter bekanntgegeben werden. Ursprünglich sollte er im vierten Quartal 2016 verfügbar sein. Ob der Archer CR700v oder ein anderes Gerät des Herstellers einmal auf den deutschen Markt kommt, lässt das Unternehmen noch offen.
TP-Link ist ein privates chinesisches Unternehmen, das nicht an der Börse notiert ist. Der Archer VR2800v unterstützt Super-Vectoring für VDSL-Anschlüsse mit Datenübertragungsraten von bis zu 350 MBit/s. Das Gerät beherrscht VDSL2 Profil 35b, Annex B/J und WLAN auf dem 2,4 GHz- und dem 5GHz-Band, einen Netzbetreiber, der das Gerät in Deutschland direkt seinen Kunden anbietet, gibt es noch nicht.
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