• IT-Karriere:
  • Services:

Toyota: Roboter T-HR3 meldet sich zum Arbeitseinsatz

Der japanische Autokonzern Toyota hat einen neuen humanoiden Roboter vorgestellt. Dank einer innovativen Steuerung kann er auch an weit entfernten oder unzugänglichen Orten eingesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Humanoider Roboter T-HR3: Force Feedback und Head Mounted Display
Humanoider Roboter T-HR3: Force Feedback und Head Mounted Display (Bild: Toyota)

Gehen, sehen, greifen: Toyotas neuer humanoider Roboter T-HR3 soll Menschen im Alltag und bei der Arbeit unterstützen. Er ist etwa 1,5 Meter groß, wiegt 75 Kilogramm und hat 32 Gelenke und Hände mit je fünf Fingern.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Münster
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, Salzgitter

Gesteuert wird der Roboter von einem Menschen mit Hilfe des sogenannten Master Maneuvering System. Das ist eine Art Exoskelett, in das der menschliche Steuerer hineinsteigt. Seine Bein-, Arm- und Handbewegungen werden auf den Roboter übertragen.

Der Steuerer sieht und spürt, was der Roboter sieht und spürt

Die Aktoren des Roboters wiederum sind mit Sensoren ausgestattet. Per Force Feedback spürt der steuernde Mensch, wenn der Roboter etwas greift. Über ein Head Mounted Display kann er sehen, was der Roboter sieht.

Der Roboter ist dafür konzipiert, Arbeiten für den Menschen zu übernehmen - zuhause, aber auch in der Fabrik, auf der Baustelle oder im Krankenhaus. Durch die Möglichkeit, ihn fernzusteuern, soll der Roboter auch an unzugänglichen Orten eingesetzt werden können, etwa in Katastrophengebieten oder im Weltall.

Toyotas Roboter spielen Instrumente

Toyota hat seit längerem keinen großen humanoiden Roboter mehr vorgestellt. Der letzte war der Human Support Robot (HSR), das als Serviceroboter dem Menschen im Haushalt zur Hand gehen sollte. 2007 präsentierte der japanische Konzern einen robotischen Geiger, 2005 einen robotischen Trompeter.

Roboter sollten in Zukunft zum Kerngeschäft gehören, erklärte Toyota vor einigen Jahren. Für einen Autohersteller ist der Schritt in die Robotik naheliegend: In vielen Produktionshallen haben Maschinen die Arbeit von Menschen übernommen. Toyota entwickelt und baut seit den 1980er Jahren Industrieroboter.

Im vergangenen Jahr hat Toyota auf der Messe Ceatec den 10 Zentimeter großen Socialbot Kirobo Mini vorgestellt. Der Roboter kommt jetzt in Japan für umgerechnet etwa 325 Euro in den Handel.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 599€
  2. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  4. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)

ichbinsmalwieder 23. Nov 2017

Ein Roboter arbeitet (weitestgehend) autonom oder automatisiert. Dies ist "nur" eine Arm...

schap23 23. Nov 2017

Wo kommt eigentlich das Wort Servomotor in dem Artikel vor? Die Ingenieure von Toyota...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Valhalla angespielt

Im Video zeigt Golem.de selbst aufgenommenes Gameplay aus Assassin's Creed Valhalla. In dem Actionspiel treten die Spieler als Wikinger in England an.

Assassin's Creed Valhalla angespielt Video aufrufen
Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

    •  /