Toyota Mirai: Kopenhagen bekommt 100 weitere Brennstoffzellen-Taxis

Dänemark lässt ab 2025 keine Taxis mit Verbrennungsantrieb mehr zu.

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Brennstoffzellenautos Toyota Mirai I und II als Taxis in Kopenhagen
Brennstoffzellenautos Toyota Mirai I und II als Taxis in Kopenhagen (Bild: Toyota)

Saubere Taxis für Kopenhagen: In der dänischen Hauptstadt sind künftig mehr Brennstoffzellentaxis unterwegs. Der Fahrdienstleister Drivr hat 100 weitere Toyota Mirai in seine Flotte übernommen.

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Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Mirai der ersten und der zweiten Generation. Die Brennstoffzellenfahrzeuge werden mit Wasserstoff betrieben. Laut Toyota brauchen sie knapp ein Kilogramm Wasserstoff auf 100 Kilometer.

Mirai in der Personenbeförderung sind nicht ungewöhnlich : Der Fahrdienst Clevershuttle setzte die erste Generation von Toyotas Brennstoffzellenauto eine Zeit lang beim Ridepooling in Hamburg ein.

Toyota setzt auf Wasserstoff

Der erste Mirai wurde bereits 2014 vorgestellt. Japan treibt seit Jahren den Umbau zur Wasserstoffwirtschaft voran, und Toyota ist dabei einer der wichtigen Akteure.

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In diesem Jahr hat Toyota die zweite Generation des Mirai vorgestellt. Der Mirai II basiert auf einer Plattform von Toyotas Luxusmarke Lexus, zu der die schicke Sportlimousine auch optisch gut passen würde.

Zudem wurde der Antrieb verbessert: Die Brennstoffzellen sind kleiner geworden und liefern trotzdem mehr Leistung. Die Tanks haben mehr Volumen, so dass das Auto mit einer Tankfüllung weiter fahren kann. Die Reichweite des Mirai II liegt laut Toyota bei 650 km. Der erste Mirai schaffte rund 500 km.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Taxis sollen sauber werden

"Das Taxigewerbe ist ein wichtiger Treiber für den grünen Wandel",sagte Tejs Laustsen Jensen, Chef des Branchenverbandes Hydrogen Denmark. "Die Taxen sind ständig im Einsatz und legen vor allem in den Großstädten jeden Tag viele Kilometer zurück. Die Umstellung von schwarzem Diesel auf grünen Wasserstoff ermöglicht die gleiche flexible Mobilität - nur ohne schädliche Emissionen."

Drivr setzt bereits in seiner Flotte viele Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ein: Hybridfahrzeuge, Elektro- sowie Brennstoffzellenautos. Die anderen Taxiunternehmen werden nachziehen müssen: In Dänemark werden ab dem Jahr 2025 keine neuen Taxis mehr zugelassen, die Kohlendioxid oder andere Schadstoffe emittieren. Bis 2030 sollen alle Taxis emissionsfrei sein.

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