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Toyota Mirai: Brennstoffzellen-Autos für die Berliner Feuerwehr

Mit vier Toyota Mirai erweitert die Berliner Feuerwehr ihren Fuhrpark. Die Berliner Polizei fährt schon länger mit Wasserstoff.
/ Andreas Donath
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Toyota Mirai für die Berliner Feuerwehr. (Bild: Toyota)
Toyota Mirai für die Berliner Feuerwehr. Bild: Toyota

Mit vier wasserstoffbetriebenen Toyota Mirai erweitert(öffnet im neuen Fenster) die Berliner Feuerwehr ihren Fuhrpark um nachhaltige Fahrzeuge. Im Gegensatz zu vielen Elektroautos können die Wagen, die eine Reichweite 500 Kilometern pro Tankfüllung haben, in kurzer Zeit betankt werden. Tankstopps dauern mit drei bis fünf Minuten nicht länger als bei konventionell angetriebenen Autos.

Die vier Fahrzeuge wurden im Rahmen eines EU-Vergabeverfahrens von der Berliner Feuerwehr beschafft. Das Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) unterstützt den Kauf. Wie viel die Autos insgesamt mit Umrüstung gekostet haben, ist nicht bekannt.

Sie sind für die Einsatzleitung und den Wirtschaftsverkehr gedacht und wie andere Feuerwehrfahrzeuge auch mit Blaulicht und Martinshorn ausgerüstet.

Ein Elektromotor sorgt für den Vortrieb

Unter der Haube der Mirai arbeitet ein Elektromotor mit 113 kW/154 PS. Die Brennstoffzelle im Mirai gewinnt aus dem Wasserstoff Strom für den Elektroantrieb. Das Auto bietet vier Sitzplätze.

Es ist 4,81 Meter lang und hat eine Motorleistung von 113 kW. In 9,6 Sekunden erreicht das Fahrzeug 100 km/h und kann auf 175 km/h beschleunigen. Ohne Umrüstungskosten auf ein Polizeifahrzeug kostet der Mirai 78.600 Euro.

Auch die Polizei Berlin setzt auf Wasserstoffautos

Seit Anfang 2020 sind zwei weitere Toyota Mirai bei der Berliner Polizei im Einsatz. In Berlin gibt es fünf Wasserstofftankstellen im Stadtgebiet, was den Einsatz der Fahrzeuge erleichtert. Dennoch sind Brennstoffzellenautos immer noch ein Nischenprodukt. Toyota will künftig 30.000 Brennstoffzellenautos im Jahr fertigen – weltweit.


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