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Toyota Mirai: Berliner Polizei setzt Brennstoffzellenautos ein

Auf Streife mit Wasserstoff : Die Berliner Polizei erprobt zwei Toyota Mirai. Die viertürige Limousine wird künftig insbesondere bei regelmäßigen Kontrollfahrten genutzt.
/ Michael Linden
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Mirais für die Berliner Polizei (Bild: Toyota)
Mirais für die Berliner Polizei Bild: Toyota

Die Berliner Polizei hat zwei Toyota Mirai mit Streifenwagen-Ausstattung gekauft. Die Brennstoffzellenfahrzeuge sind mit der polizeiblauen Beklebung, Blaulicht, Martinshorn und Funkvorrüstung ausgestattet(öffnet im neuen Fenster) .

Das Auto bietet vier Sitzplätze und soll für Kontrollfahrten sowie Transport und Beförderung genutzt werden. In Berlin gibt es fünf Wasserstofftankstellen, so dass die Betankung kein Problem darstellt.

Der Toyota Mirai soll mit einer Tankfüllung 500 km weit kommen. Das ist ein ordentlicher Wert, zumal das Betanken mit Wasserstoff etwa fünf Minuten dauert - also vergleichbar mit dem Tankvorgang mit herkömmlichem Treibstoff ist. Die Brennstoffzelle im Mirai gewinnt aus dem Wasserstoff Strom für den Elektroantrieb.

Das Auto ist 4,81 Meter lang und hat eine Motorleistung von 113 kW. In 9,6 Sekunden erreicht das Fahrzeug 100 km/h und kann auf 175 km/h beschleunigen. Ohne Umrüstungskosten auf ein Polizeifahrzeug kostet der Mirai 78.600 Euro.

Die Anschaffung wurde über das Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) finanziell unterstützt. Dieses wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin gefördert.

Toyota Mirai - Herstellervideo
Toyota Mirai - Herstellervideo (02:55)

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