Toyota, CATL etc.: China schließt Fabriken wegen Hitzewelle

Unter anderem Chinas größter Batteriehersteller muss seine Fabriken in Sichuan für eine Woche schließen - Grund ist eine Hitzewelle.

Artikel veröffentlicht am ,
Das ausgetrocknete Flussbett des Yantse in Chongqing, östlich der Proving Sichuan
Das ausgetrocknete Flussbett des Yantse in Chongqing, östlich der Proving Sichuan (Bild: cnsphoto via REUTERS)

Behörden in der chinesischen Provinz Sichuan haben angeordnet, dass Unternehmen ihre Fabriken für eine Woche bis zum 20. August 2022 schließen müssen. Damit soll eine Überlastung des Stromnetzes in der südwestlich in China gelegenen Provinz verhindert werden, die wie weite Teile des Landes unter einer Hitzewelle leidet.

Stellenmarkt
  1. Full Stack Entwickler:in (Java / JavaScript) - automatisierte Lohnabrechnung (w/d/m)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau, Leipzig, Home-Office
  2. Junior Software Developer (w/m/d) Automatisierung
    AIXTRON SE, Herzogenrath
Detailsuche

Bei Temperaturen von teilweise 40 Grad in den Städten laufen Klimaanlagen auf Hochtouren. Zudem hat die durch die hohen Temperaturen hervorgerufene Trockenheit Auswirkungen auf die Stromgewinnung: Wie Bloomberg schreibt, ist Sichuan stark abhängig von Wasserkraftwerken, die aufgrund ausgetrockneter Flüsse und Seen unter ihren Möglichkeiten laufen.

Mit der Schließung von Fabriken soll sichergestellt werden, dass genügend Energie für die Bewohner zur Verfügung steht. Allerdings soll in Sichuan auch Privathaushalten bereits stundenweise der Strom abgeschaltet werden, wie Reuters schreibt.

Unter anderem Toyota, CATL, Foxconn und Volkswagen sind betroffen

Zu den von der Schließung betroffenen Unternehmen gehören unter anderem Toyota und Chinas größter Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL). CATL ist unter anderem Zulieferer von Tesla und baut in Sichuan Lithium ab, das zu Batterien verarbeitet wird. CNN zufolge ist Sichuan auch ein wichtiger Produktionsstandort für Halbleiter und Solarpanels.

Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    08.11.2022, Virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch Foxconn und Volkswagen haben ihre Produktion in der Provinz einstellen müssen. Den Unternehmen zufolge soll sich die kurzfristige Schließung aber nicht auf die Verfügbarkeit ihrer Produkte auswirken. Ausgeschlossen ist natürlich nicht, dass der von der Regierung bestimmte Zeitraum nicht noch einmal verlängert wird.

Da Sichuan ein wichtiges Abbaugebiet für Lithium und Polysilizium ist, könnten sich die Preise für die Rohstoffe kurzfristig erhöhen. Auch in anderen chinesischen Provinzen werden Bewohner und die Industrie aufgrund hoher Temperaturen dazu angehalten, Energie zu sparen. So werden beispielsweise in Gebäuden die Klimaanlagen auf höhere Temperaturen programmiert oder Aufzüge abgeschaltet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Brandenburg: DNS:Net kann wohl ganzen Landkreis ausbauen
    Brandenburg
    DNS:Net kann wohl ganzen Landkreis ausbauen

    DNS:Net beginnt in Elbe-Elster 55.000 Haushalte mit FTTH auszubauen. Zuvor war die Telekom hier gefördert aktiv.

  2. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

  3. Elektroauto: Hyundai Ioniq 6 soll 614 km pro Ladung fahren
    Elektroauto
    Hyundai Ioniq 6 soll 614 km pro Ladung fahren

    Beim Ioniq 6 zeigt sich wieder einmal, dass ein niedriger Luftwiderstandsbeiwert essentiell ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /