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Toughpad FZ-M1 Mk3: Auf der Baustelle ist noch Platz für stabile 7-Zoll-Tablets

Panasonic legt seine 7-Zoll-Windows-Tablets Toughpad FZ-M1 neu auf. Das Display wird noch heller und es kommen neue CPUs hinzu. Was bleibt, ist ein sehr stabiles Gerät, das um viele Sensoren, eine Wärmebildkamera oder eine 3D-Kamera erweitert werden kann.

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Zubehör wie die Wärmekamera kostet extra.
Zubehör wie die Wärmekamera kostet extra. (Bild: Panasonic)

Panasonic hat die neue Version seines 7-Zoll-Windows-Tablets Toughpad FZ-M1 vorgestellt. Das FZ-M1 Mk3 und die etwas günstigere Value-Variante stellen die dritte Auflage des Gerätes dar. Sie nutzen einen neuen Prozessor und ein verbessertes Display, das mit maximal 700 Candela pro Quadratmeter leuchtstärker ist als das 500-cd/m²-Modell des Vorgängers. Die Auflösung bleibt mit 1.280 x 720 Pixeln vergleichsweise gering. Es ist weiterhin ein schwer zerstörbares Gerät im Rugged-Design, das sich klar an schwierige Umgebungen wie Industrie und Baugewerbe richtet.

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Beim FZ-M1 ersetzt Panasonic den Core m5-6Y57-Prozessor von Intel mit dem etwas neueren Modell Core m5-7Y57 mit zwei Kernen bei 1,2 bis 3,2 GHz Taktrate. Die CPU wird passiv gekühlt, wodurch das Tablet keine Geräusche macht und keine Lüftungsschlitze benötigt, in die Wasser oder Staub eindringen können. Trotzdem ist auch der neue Prozessor bereits anderthalb Jahre alt und daher nicht neu.

Das gilt nicht für die Value-Version: Statt einem Intel Atom x5-Z8550 nutzt die aktuelle Generation des Panasonic FZ-M1 Value einen Intel Celeron N4100, der Ende 2017 vorgestellt wurde. Außerdem erhöht Panasonic den Arbeitsspeicher von 2 auf 4 GByte RAM. Der verwendete Massenspeicher bleibt mit 128 GByte unverändert. Panasonic nutzt eMMC-Speicher, der typischerweise etwas langsamer ist als NAND-Flash auf SSDs.

Viele Anschlüsse und mehrere Kameraoptionen

Beide Tablets lassen sich nach Kundenwunsch konfigurieren. Enthalten ist bereits ein Business Expansion Module auf der Rückseite, worüber optional NFC, Smartcard, Barcodeleser oder ein serieller Port herausgeführt werden können. Standardmäßig sind unter einer Gummiklappe auch ein USB-A-Anschluss mit USB-3.0-Geschwindigkeit und ein Micro-SD-Kartenleser verbaut. Es ist auch möglich, ein LTE- und GPS-Modem zu bestellen. In einen proprietären Konfigurationsport können Module für Gigabit Ethernet, RS-232 oder andere Anschlüsse eingesteckt werden.

Eine Option ist es, eine 3D-Kamera oder eine Wärmebildkamera zu verbauen. Ersteres ist laut Hersteller für Vermessungen auf Anlagen sinnvoll. Der Einsatzbereich ist jedoch begrenzt und liegt bei 16 Zentimetern bis zu 10 Metern. Die Wärmebildkamera hebt Hitzequellen farblich hervor und soll beispielsweise für Feuerwehreinsätze, Rettungsdienste oder Sicherheitszwecke sinnvoll sein. Ebenfalls optional: Der Akku des Tablets ist bei beiden Varianten im Betrieb austauschbar. Die Laufzeit gibt Panasonic mit 8 Stunden an.

Weiterhin staub- und wasserfest, aber weniger fallresistent

Die neuen Toughpads sind weiterhin nach dem Standard IP65 staub- und wasserresistent, also gegen das Eindringen von Staub und gegen Strahlwasser aus allen Richtungen geschützt. Allerdings gibt Panasonic die maximale Fallhöhe mittlerweile mit 150 Zentimetern statt vorher 180 Zentimetern an. Bei -10 bis 50 Grad Betriebstemperatur kann es weiterhin fast überall auf der Erde betrieben werden.

Beide Varianten des FZ-M1 Mk3 sind ab August verfügbar. Das Standardmodell gibt es ab 1.644 Euro, die Value-Version kostet rund 1.100 Euro. Dazu kommt die Mehrwertsteuer, die Panasonic für Rugged-Geräte gern weglässt.

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