Robustes Toughbook, aber kein Designstück

Solche Demonstrationen sind gut für die Show. Praxisrelevante, wirklich schmerzhafte Stöße zeigte der Hersteller aber mit dem Vorseriengerät nicht. Um zu demonstrieren, dass das Notebook Temperaturen von -10 bis +50 Grad Celsius aushält, wurde das Gerät zudem in einem Eisschrank betrieben. Dank einer Heizung rund um die wichtigen Komponenten darf ein CF-54 auch mal über Nacht in einem Auto verbleiben, das bei Temperaturen deutlich unterhalb des Gefrierpunkts geparkt ist.

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So schön wie robust ist es allerdings nicht, die aufgeraute Oberfläche wirkt alles andere als edel. Wer sich nicht auskennt, wird kaum vermuten, dass dieses Notebook um die 2.000 Euro kosten wird. Sehr angenehm ist der Schutz der Schnittstellen. Der ließ sich leicht öffnen und schließen. Dafür müssen aber die Fingernägel eingesetzt werden.

Störend sind hingegen die Displayoptionen. Im Notebook mit 1.366 x 768 Pixeln wirken die Farben flau. Laut Hersteller ist es ein TN-Panel. Die Geräte mit 1.920 x 1.080 Pixeln, optional mit Touchscreen, haben hingegen ein IPS-Panel, das uns aber auch nicht überzeugt. Vernünftige Displays waren aber schon immer eine Schwäche von Panasonics Toughbooks. Dafür ist das Display hell genug, um auch unter Scheinwerferlicht ein klares Bild abzugeben. Die Touchscreen-Variante ist allerdings glänzend. Nur hier gibt Panasonic bisher den Helligkeitswert an. Der liegt bei sehr guten 1.000 Candela pro Quadratmeter.

Legale Unterschriften trotz fehlenden Digitizers

Für den Außeneinsatz wichtig ist für viele Nutzer das Aufnehmen von Unterschriften. Doch Unterschriften mit einem kapazitiven passiven Stift sind in vielen Ländern nicht rechtlich bindend. Deswegen wird in der Regel ein Digitizer-Stift verwendet, der deutlich mehr Daten aufnimmt. Panasonic spart diesen beim CF-54 ein und will trotzdem rechtlich bindende Unterschriften ermöglichen. Der kapazitive Touchscreen nimmt mit seiner Firmware trotz der Technik wichtige Merkmale einer Unterschrift wie die Geschwindigkeit und Beschleunigungswerte beim Schreiben auf. Dafür braucht es natürlich spezielle Anwendungen, die diese Daten auch auswerten können.

Bis zu drei Akkus im 14-Zoll-Notebook

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Die Version des Notebooks mit der längsten Laufzeit hat drei unterschiedliche Akkus. Zwei davon gehören zur Standardausstattung. In der Mitte des Geräts sitzt ein sogenannter Bridge-Akku. Dieser arbeitet nicht mit Kondensatoren, sondern ist ein üblicher Akku, allerdings mit einer Laufzeit von nur einer Minute. Er soll nur die Zeit überbrücken, die der Tausch des Hauptakkus benötigt, so dass das System nicht neu gebootet werden muss.

  • Panasonics Nachfolger des CF-53... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ...ist für ein Semirugged-Gerät vergleichsweise leicht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dieses Notebook wurde zu Demonstrationszwecken aus einem Eisschrank geholt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Innenleben des CF-54... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ...ist leicht zugänglich. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Verschiedene Schnittstellenoptionen. Für größere Kunden kann sogar der Laufwerksschacht verwendet werden (oben rechts mit integriertem USB-Dongle). (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Statt des optischen Laufwerks ist auch ein weiterer Akku möglich. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Schnittstellenoptionen (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Tragehenkel... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ...kann wie beim Vorgänger eingeklappt werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Schnittstellen sind vor Spritzwasser geschützt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • 14-Zoll-Notebook unter Strahlerbeleuchtung: Das Display ist hell genug. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Bridge-Akku ist recht klein. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Er sorgt dafür, dass der Anwender im Betrieb den Hauptakku tauschen kann. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die optionale Bodenplatte... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ...hat einen Bauch. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Spacer bei Nichtnutzung des Laufwerkschachts (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die LED leuchtete bei uns rot. Ein Akkutausch im Betrieb ist dann nicht empfehlenswert. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Tastaturlayout (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Schnittstellenblende für die dicke Bodenplatte (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Oben ist das schlanke Gerät, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ...unten das mit dem Bauch. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auch die Dockingstation ist robust. Gut zu erkennen sind die Erhöhungen, die das Notebook stabil halten sollen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Der Bridge-Akku ist recht klein. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Eine LED zeigt an, ob die Energieversorgung zur Überbrückung ausreicht. Leuchtet sie rot, wie in unserem Fall, sollte man den Akku nicht tauschen. Die LED leuchtet, sobald die Entriegelung heruntergedrückt wird. Erst danach kommt der Nutzer an den Akku heran, der einfach seitlich herausgezogen wird.

Der Hauptakku hat eine Kapazität von 46 Wattstunden, was für eine Laufzeit von maximal 11 Stunden ausreichen soll. Bei den Laufzeiten geht Panasonic meist von einem Betrieb mit sehr geringer Helligkeit aus. So auch hier. Mit 60 Candela pro Quadratmeter kann man allenfalls in einer Dunkelkammer arbeiten, nicht aber im Außeneinsatz. Wem die Hotswap-Fähigkeit des Hauptakkus alleine nicht ausreicht, der kann einen weiteren Akku mit einer Kapazität von 32 Wattstunden in das Gerät stecken. Dafür wird der Schacht verwendet, der normalerweise für das optische Laufwerk vorgesehen ist. Die von Panasonic angegebene Laufzeit bei 60 cd/qm steigt dann auf 18 Stunden.

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 Toughbook CF-54 im Hands on: Robust und gut konfigurierbarZahlreiche Konfigurationsoptionen für Industriekunden von Panasonic 
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David64Bit 14. Feb 2015

...das es irgendwann mal wieder "gescheite" Laptops geben wird...nur noch der...

David64Bit 14. Feb 2015

Die sind dann Konfiguriert und das wars - die Dinger muss man komplett Zerlegen um da...

Schattenwerk 14. Feb 2015

Netter Versuch aber zu verlangen, dass solche Kommentar-Schreiber auch nur überhaupt so...

KritikerKritiker 13. Feb 2015

haha



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