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Touchscreen: Kraftfahrtbundesamt untersucht Displayfehler

Das Zentraldisplay des Model S und Model X fällt bei manchen Fahrzeugen aus, was nun auch das Kraftfahrtbundesamt auf den Plan gerufen hat.
/ Andreas Donath
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Die MCU eines Tesla, rechts unten dem Flash-Speicher (Bild: Rich Rebuilds)
Die MCU eines Tesla, rechts unten dem Flash-Speicher Bild: Rich Rebuilds

In den USA hat die National Highway Traffic Safety Administration Tesla aufgefordert, Fahrzeuge mit ausfallgefährdeten Zentraldisplays zurückzurufen und zu reparieren.

Auch das deutsche Kraftfahrtbundesamt (KBA) soll nun laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit Touchscreen-Displays in Tesla-Autos festgestellt haben. Das KBA habe das Unternehmen um Informationen gebeten.

Im Display wird unter anderem die Rückfahrkamera eingeblendet – fällt es aus, ist dies nicht mehr möglich.

Der Fehler tritt durch einen 8 GByte großen eMMC-NAND-Flash auf, der nach etwa sechs Jahren kaputtgeht. Er ist in der Media Control Unit (MCU) verbaut.

Noch ist nicht sicher, wie das Kraftfahrtbundesamt reagieren wird. Derzeit wird untersucht, wie sich der Ausfall des Displays auf die Sicherheit auswirken könnte. Je nach Ergebnis könnte Tesla auch hierzulande zu einem Rückruf verpflichtet werden.


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