Abo
  • Services:
Anzeige
Das verkabelte Touchboard
Das verkabelte Touchboard (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Touchboard: Die berührungsempfindliche Märchentante

Das verkabelte Touchboard
Das verkabelte Touchboard (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Mit dem Touchboard und der elektrisch leitfähigen Farbe von Bare Conductive lassen sich die unterschiedlichsten Projekte umsetzen. Golem.de hat mit Pinsel, Plexiglas und Lötkolben ein sprechendes, berührungsempfindliches Tableau gebaut, das eine interaktive Geschichte erzählt.
Von Alexander Merz

Das Bare Conductive Touchboard und die elektrisch leitfähige Farbe wurden Ende 2013 erfolgreich über Kickstarter finanziert - und spielten statt der geforderten 15.000 britischen Pfund mehr als 120.000 Pfund ein. Mittlerweile wird beides auch regulär verkauft. Anlass für uns, das multifunktionale Board und die Farbe in einem Projekt auszuprobieren: Wir wollen eine kleine Geschichte erzählen, in deren Verlauf der - eher jüngere - Zuhörer kleine Zeichnungen berühren muss. Entsprechend der Geschichte und der Benutzeraktion werden die Zeichnungen dabei unterschiedlich beleuchtet.

Anzeige

Wir haben uns dafür die Geschichte eines kleinen Eichhörnchens ausgesucht, das für den Winter Nüsse sammelt. Der Zuhörer soll durch Berührung etwa dem Eichhörnchen helfen, die Nuss zu finden oder die Sonne zum Leuchten bringen. Die Aufforderung dazu erhält er durch die gesprochene Erzählung.

Das Projekt umfasst eine ganze Reihe von Schritten: Zuerst müssen wir eine Zeichnung mit berührungsempfindlichen Sensoren auf eine halbtransparente Plexiglas-Scheibe auftragen. Dahinter platzieren wir LEDs, die situationsabhängig aufleuchten sollen. Die Erzählung muss eingesprochen und in Form von MP3-Dateien abgespeichert werden. Schließlich müssen wir noch ein Programm schreiben, das im richtigen Moment die MP3-Dateien abspielt sowie die LEDs ansteuert und die Sensoren überwacht.

Arduino mit mächtigen Freunden

Das Bare Conductive Touchboard ist ein Arduino-kompatibles Experimentierboard. Herzstück ist ein ATMega32U4-Mikrocontroller (32 KByte Flash-Speicher, 2,5 KByte RAM, 16 MHz). Ihm zur Seite stehen zwei weitere Chips, die für die besonderen Funktionen des Touchboards verantwortlich sind: ein Freescale MPR121 für kapazitive, berührungsempfindliche Sensoren und ein VLSI VS1053B für die Wiedergabe von Sound-Dateien. Dazu kommen ein Kopfhörer-Ausgang, ein MicroSD-Karten-Slot und ein Anschluss für LiPo-Akkus, inklusive Ladefähigkeit.

  • Die Zeichnung wurde mit elektrisch leitfähiger Farbe auf Plexiglas aufgemalt. (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Dahinter befindet sich eine Sperrholz-Platte mit den LEDs. (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Touchboard mit den eingesteckten Sensorkabeln (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die LED-Ansteuerung übernimmt ein Arduino. (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Hilft immer: Heißkleber (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Als Sensor kann jede Art von leitfähigem Material dienen. (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Farbe elegant mit einem Draht zu verbinden, ist gar nicht so einfach. Wir haben in die Zeichnung ein Loch gebohrt... (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • und den Draht durchgesteckt. Und auch hier wieder ist Heißkleber die Antwort auf alles. (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die beste  Wirkung entfaltet die Geschichte im Dunklen. (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)
Die Zeichnung wurde mit elektrisch leitfähiger Farbe auf Plexiglas aufgemalt. (Foto: Fabian Hamacher/Golem.de)

Das Touchboard kann per Arduino-IDE programmiert werden, für die Tonwiedergabe und die Berührungssensorik stellt Bare Conductive entsprechende Bibliotheken für die Arduino-IDE zur Verfügung.

Experimente auch ohne Programmieren

Es ist aber gar nicht notwendig, sofort nach dem Auspacken des Boards die IDE anzuwerfen, den es kommt bereits vorprogrammiert beim Käufer an. Es ist nur notwendig, einen Kopfhörer oder Lautsprecher anzustecken und das Board mit Strom zu versorgen, und schon kann mit den großen Elektroden herumgespielt werden. Das Board kommt mit einer vorbespielten Micro-SD-Karte und spielt bei der Berührung eines der Elektroden eine zugeordnete MP3-Datei auf der Karte ab.

Wer nicht mehr als diese Funktion benötigt, muss lediglich die MP3-Dateien auf der Speicherkarte an einem PC durch eigene ersetzen. Leider liefert Bare Conductive keinen SD-Karten-Adapter mit.

Berührungsempfindliche Tintenkleckse 

eye home zur Startseite
McFarmar 13. Jan 2015

Finde ich auch super. Ein Kollege hat ein Kind das im richtigen Alter ist - ich glaube...

Konstantin... 13. Jan 2015

den ich persönlich lustiger finde. Man benötigt zwar einen PC dafür, wenn ich aber...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. FLYERALARM GmbH, Würzburg
  2. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  3. item Industrietechnik GmbH, Solingen
  4. DR.SCHNELL Chemie GmbH über J&P GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Amazons Gewinn bricht stark ein

  2. Sicherheitslücke

    Caches von CDN-Netzwerken führen zu Datenleck

  3. Open Source

    Microsoft tritt Cloud Native Computing Foundation bei

  4. Q6

    LGs abgespecktes G6 kostet 350 Euro

  5. Google

    Youtube Red und Play Music fusionieren zu neuem Dienst

  6. Facebook Marketplace

    Facebooks Verkaufsplattform kommt nach Deutschland

  7. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test

    Harte Gegner für Intels Core i3

  8. Profitbricks

    United Internet kauft Berliner Cloud-Anbieter

  9. Lipizzan

    Google findet neue Staatstrojaner-Familie für Android

  10. Wolfenstein 2 angespielt

    Stahlskelett und Erdbeermilch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic
  3. Zenscreen MB16AC Asus bringt 15,6-Zoll-USB-Monitor für unterwegs

Handyortung: Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
Handyortung
Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
  1. Bundestrojaner BKA will bald Messengerdienste hacken können
  2. Bundestrojaner Österreich will Staatshackern Wohnungseinbrüche erlauben
  3. Staatstrojaner Finfishers Schnüffelsoftware ist noch nicht einsatzbereit

  1. Re: Erstmal logisch Nachdenken, dann Berichten...

    Faksimile | 00:24

  2. Re: Warum kein Hyperthreading?

    plutoniumsulfat | 00:19

  3. Re: Noch mehr Müll zum ansehen

    plutoniumsulfat | 00:16

  4. Re: Das 1&1 StartUp zurück bei Papa?

    southy | 00:14

  5. Re: Schweden ist ein Mobilfunk Paradies

    TW1920 | 00:11


  1. 22:47

  2. 18:56

  3. 17:35

  4. 16:44

  5. 16:27

  6. 15:00

  7. 15:00

  8. 14:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel