Abo
  • Services:
Anzeige
Das verkabelte Touchboard
Das verkabelte Touchboard (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Plexiglas verkabeln

Jetzt müssen wir noch einen Weg finden, die Zeichnungen mit dem Touchboard zu verbinden. Am einfachsten ist das mit Klingeldraht zu realisieren - doch wie den Klingeldraht mit den Zeichnungen verbinden und am Plexiglas befestigen?

In den Beispielen von Bare Conductive werden von Zeichnungen dünne Striche als Leitungen an den Rand geführt und von da zum Touchboard. Das wollen wir aber nicht so umsetzen. Zum einen finden wir es nicht elegant und zum anderen bleibt das Befestigungsproblem.

Anzeige

Wir wählen eine andere Variante. Mit einem kleinen Bohrer machen wir jeweils ein kleines Loch in die relativ breiten Umrisse der Zeichnungen. Dort stecken wir die vorbereiteten, an den Enden abisolierten Drähte durch und fixieren sie von der Rückseite großzügig mit Heißkleber. Die auf der Vorderseite überstehenden Drahtenden schneiden wir bündig ab. Die Löcher verfüllen wir schließlich großzügig mit Farbe. So ist der elektrische Kontakt zwischen Farbe und Draht hergestellt. An dieser Stelle empfiehlt es sich, die Enden der Drähte eindeutig zu markieren, damit die Verkabelung mit dem Touchboard und die Programmierung nicht zum Ratespiel ausarten.

Und es wird Licht

Nun steht die LED-Halterung an. Hierfür sägen wir 3mm-Sperrholz zurecht. Dann nehmen wir unsere Papiervorzeichnung vom ersten Bauschritt und stechen dort Löcher hinein, wo die LEDs später sitzen sollen. Das so präparierte Blatt legen wir auf das Brett und markieren so die Bohrlöcher für die LEDs.

Nach dem Bohren werden die LEDs in die Löcher im Brett eingesetzt und wieder großzügig mit Heißkleber fixiert. Vorher sollten die LEDs natürlich mit entsprechenden Anschlusskabeln verlötet und auch markiert werden.

Schließlich werden die beiden Scheiben in der Halterung eingesetzt. Die Halterung für die gesamte Konstruktion ist am einfachsten und schnellsten umgesetzt. Es handelt sich um zusammengeschraubte Alu-Extruder-Profile von Makerbeam.

Als letzte handwerkliche Tätigkeit verbleibt jetzt nur noch, auf dem Touchboard Buchsenleisten einzulöten. Denn leider - oder je nach Standpunkt zum Glück - kommt das Board vollkommen "nackt" daher.

Zeile für Zeile eingesprochen

Zentraler Bestandteil des Projektes ist die von der Märchentante gesprochene Erzählung. Diese schreiben wir zeilenweise auf und nummerieren sie durch. Jede Zeile wird dann einzeln aufgenommen und als MP3-Datei gespeichert. Die Dateinamen benennen wir entsprechend der Vorgaben einheitlich nach dem Schema TRACKxxx.mp3, wobei xxx der Satznummer entspricht. Schließlich kopieren wir die MP3-Datei auf der Micro-SD-Karte. Das Blatt mit den nummerierten Sätzen heben wir sorgfältig auf, denn wir werden es beim Programmieren des Drehbuchs noch benötigen.

Unerwartete Schwierigkeiten

Nun müssen nur noch die ganzen Drähte am Touchboard eingesteckt werden, und wir können mit dem Programmieren loslegen.

Unser erstes Testprogramm lässt uns aber erstmal komplett verzweifeln: Irgendwie funktioniert gar nichts. Erst mit den Touchboard-FAQ kommen wir dem Problem auf die Spur. Auf dem Board sind die Arduino-Pins mehrfach belegt und die zugehörigen Microcontroller-Anschlüsse werden auch zur Kommunikation mit den Zusatzchips verwendet. Wer also wie wir tatsächlich sämtliche Funktionen des Touchboards verwendet, kann nur noch einen Bruchteil aller GPIO-Pins nutzen. Leider fallen dadurch gerade auch jene Pins weg, an denen die PWM-Funktionalität angeboten wird, die wir aber gerade für unsere LED-Ansteuerung nutzen wollten. Das heißt übrigens auch, dass mit dem Touchboard längst nicht jedes Arduino-Shield funktioniert.

Die naheliegende Idee, die LED-Ansteuerung zu vereinfachen, wollen wir nicht umsetzen - darunter würde das Ambiente der ganzen Erzählung leiden. Die Alternative steht schließlich indirekt ebenfalls in den FAQ - durch die Doppelbelegung der Pins steht standardmäßig sowieso ein I2C-Bus zur Verfügung. So kramen wir kurzerhand noch einen Arduino heraus, um darüber die LED-Ansteuerung zu realisieren und ihn per I2C an das Touchboard anzubinden. Da dieser Teil nichts direkt mit unserem Projekt selbst zu tun hat, gehen wir darauf näher am Ende des Artikels ein. Hier machen wir erstmal mit dem Code auf dem Touchboard selbst weiter.

 Berührungsempfindliche TintenkleckseEin Drehbuch in Codeform 

eye home zur Startseite
McFarmar 13. Jan 2015

Finde ich auch super. Ein Kollege hat ein Kind das im richtigen Alter ist - ich glaube...

Konstantin... 13. Jan 2015

den ich persönlich lustiger finde. Man benötigt zwar einen PC dafür, wenn ich aber...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ROHDE & SCHWARZ SIT GmbH, Stuttgart
  2. Ratbacher GmbH, Hamburg
  3. Bundesdruckerei GmbH, Berlin
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)
  2. (u. a. The Revenant, Batman v Superman, James Bond Spectre, Legend of Tarzan)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  2. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  3. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  4. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  5. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  6. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  7. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  8. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  9. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  10. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr

  1. Re: Ich werd es mir wohl kaufen oder gibt es...

    picaschaf | 14:19

  2. Re: 700$ - Ich hätte da eine bessere Lösung...

    picaschaf | 14:19

  3. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    __destruct() | 14:14

  4. Re: Inexio = Monopolstellung mit überteuerten...

    brainDotExe | 14:12

  5. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    SzSch | 13:51


  1. 10:10

  2. 09:59

  3. 09:00

  4. 18:58

  5. 18:20

  6. 17:59

  7. 17:44

  8. 17:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel