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Das verkabelte Touchboard
Das verkabelte Touchboard (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Berührungsempfindliche Tintenkleckse

Das Board führt die berührungsempfindlichen Leitungen des Freescale-Chips in zwei Formen aus, einmal als große Elektroden auf der einen Seite des Boards und einmal als klassische Pin-Reihe. Über die großen Elektroden lassen sich problemlos Krokodilstecker anbringen. Im Sinne der Erfinder lassen sie sich auch mit ihrer elektrisch leitfähigen Farbe bemalen.

Die Farbe, die es derzeit nur in Schwarz gibt, erinnert in ihrer Konsistenz an Wandmalfarbe. Sie lässt sich mit einem Pinsel problemlos auftragen. Für sehr feine Striche ist sie allerdings zu zäh. Bare Conductive empfiehlt, Schablonen zu nutzen.

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Die Farbe ist nicht so gut leitfähig wie zum Beispiel bei Circuitscribe. Allerdings ist sie auch nicht dafür gedacht, Stromkreise aufzumalen, sondern lediglich dafür, Potenzialunterschiede weiterzuleiten, die entstehen, wenn zum Beispiel die Finger die Farbe berühren oder in ihre Nähe kommen.

Vor- wie Nachteil der Farbe ist ihre Wasserlöslichkeit. Damit lässt sie sich zwar einfach entfernen, zum Beispiel von der Haut oder der Schablone. Doch leider reicht schon Hautschweiß, um Farbpartikel zu lösen, und beim ständigen Berühren fängt sie an, auf dem Untergrund zu verschmieren. Da die Sensorik aber auch schon bei Annäherung reagiert, ist es möglich, die Farbschicht ohne Funktionsverlust zum Beispiel mit Klarlack zu überziehen.

Es ist nicht notwendig, unbedingt die Farbe von Bare Conductive zu nutzen. An die Elektroden kann jede Art elektrisch leitfähigen Materials angeschlossen werden, von einem einfachen Draht über Alufolie bis hin zu elektrisch leitfähigen Stoffen.

Malen, bohren, kleben

Unser Projekt verlangt uns diesmal handwerklich mehr ab als frühere Projekte. Die "Hardware" unseres Erzähltableaus besteht aus drei Teilen: einer Plexiglas-Scheibe mit den Zeichnungen aus elektrisch leitfähiger Farbe, einer Sperrholzplatte als Träger für die LEDs und der Halterung, die beides zusammenhält.

Am Anfang steht die Umsetzung der Plexiglas-Scheibe mit den Zeichnungen. Dabei stellte sich zunächst die Schwierigkeit, dass niemand in der Redaktion sich das notwendige Freihand-Zeichentalent zu traute, zum anderen galt die Frage zu klären, wie die Zeichnungen später mit dem Touchboard verbunden werden.

Bare Conductive selbst empfiehlt den Einsatz von Schablonen, um die Farbe sauber aufzutragen. Da wir aber keine reinen geometrischen Formen aufzeichnen wollen, sondern recht freie Zeichnungen, können wir nicht einfach Teile mit Klebeband abkleben. Wir erwägen deshalb, die Zeichnungen am Computer zu erstellen und mit Hilfe eines Vektorprogramms wie Inkscape zusammenzusetzen und auf selbstklebende Folie aufzudrucken. Mit einem Cuttermesser könnten wir dann die gedruckten Umrisse entsprechend ausschneiden und uns so eine Schablone erstellen.

Diesen Weg gehen wir aber wegen des Aufwandes nur zur Hälfte, für den zweiten Teil nutzen wir die Transparenz der Plexiglasscheibe aus. Die Zeichnungen drucken wir auf normales Papier aus, das wir mit Klammern an der zugeschnittenen Scheibe befestigen. Dann stellen wir die Scheibe schräg auf und legten eine Lichtquelle dahinter - uns reicht die helle LED einer Handykamera im Taschenlampenmodus. So können wir die Vorlage mit dem Pinsel abmalen. Die Farbe benötigt ca. 15 Minuten zum Trocknen. Bei einer nicht saugfähigen Oberfläche wie unserer warten wir lieber ein paar Minuten länger.

 Touchboard: Die berührungsempfindliche MärchentantePlexiglas verkabeln 

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McFarmar 13. Jan 2015

Finde ich auch super. Ein Kollege hat ein Kind das im richtigen Alter ist - ich glaube...

Konstantin... 13. Jan 2015

den ich persönlich lustiger finde. Man benötigt zwar einen PC dafür, wenn ich aber...



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