Touch Zero One: Swatch-Chef verteidigt seine Smartwatch

Schrittzähler und Kalorienmesser: Die Swatch Touch Zero One kann nicht mit den Smartwatches der Konkurrenz von Apple und Samsung mithalten. Müsse sie auch nicht, sagt Swatch-Chef Nick Hayek. Sein Unternehmen produziere weiterhin Uhren und keine Computer fürs Handgelenk.

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Swatch-Chef Nick Hayek bei der Vorstellung der Touch Zero One
Swatch-Chef Nick Hayek bei der Vorstellung der Touch Zero One (Bild: Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images)

Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch hat vor wenigen Wochen seine erste Smartwatch auf den Markt gebracht. Die Touch Zero One kann Kalorien und Schritte zählen. Außerdem können Volleyballer damit ihre Schlagstärke messen - keine Revolution in der umkämpften Smartwatch-Branche. Doch darin sieht Swatch-Chef Nick Hayek in einem Interview mit dem Schweizer Tagesanzeiger keinen Nachteil.

"Was Apple und die anderen bisher präsentiert haben, haut niemanden aus den Socken", sagte Hayek. Die Geräte verbrauchten so viel Strom, dass sie keine 24 Stunden ohne Steckdose aushielten. Die Batterie der Touch Zero One halte dagegen neun Monate lang und könne vom Träger ausgewechselt werden.

Weitere Modelle geplant

Für sein Unternehmen sei die Entwicklung der Swatch Touch Zero One "ein sehr sorgfältig gefällter, strategischer Entscheid", sagte Hayek mit Blick auf die Uhren der Konkurrenten wie die Apple Watch. "Ich persönlich möchte nicht, dass meine Blutdruck- und Blutzuckerwerte in einer Cloud oder auf Servern im Silicon Valley gespeichert sind", sagte er. Außerdem sei die Touch Zero One nicht das Ende der Entwicklung.

Die nächste Version, die Touch Zero Two, will Swatch zu den Olympischen Spielen in Rio lancieren. Die Uhr als Alternative zur Kreditkarte mit Near Field Communication will Hayek noch in diesem Jahr auf den Markt bringen. "Die Technologie funktioniert, wir regeln gerade noch letzte Details mit unserem Partner aus der Kreditkartenbranche."

Keine Angst vor Apple

In einem Interview mit dem Handelsblatt hatte Hayek im vergangenen Jahr bereits betont, dass er sich nicht vor Apple und dessen Smartwatch fürchte. Er erwarte keine Umsatzeinbußen, sondern eher einen Schub für die eigenen Geschäfte. "Meine Erwartung ist, dass viele dieser Kunden irgendwann eine richtige Uhr kaufen", sagte Hayek damals.

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voessi 09. Sep 2015

Ja das sehe ich auch so! Eine Uhr kann auch eine Wertanlage sein, allerdings würde ich...

genussge 24. Aug 2015

Und weil es (noch) nicht verboten ist, während man ein Auto lenkt, auf die Armbanduhr...

zilti 24. Aug 2015

Darum nennen sie es ja auch nicht Smartwatch, sondern connected watch. Bloss gewisse...

miauwww 24. Aug 2015

Hipp, teuer, im Prinzip auch kaum mehr als Wegwerfprodukte, wie man am Verkleben bzw...



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