Touch Time: Uhr mit Touchscreen-Bedienkonzept

Mit der Touch-Time-Uhr soll das Bedienkonzept, das von Smartphones und Tablets bekannt ist, in die Uhrenwelt Einzug halten. Der Träger der Uhr kann mit Gesten zum Beispiel das Ziffernblatt wechseln, die Stoppuhr oder den Kalender aufrufen und den Taschenrechner benutzen.

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Touch Time
Touch Time (Bild: Kickstarter)

Das Display der Touch-Time-Uhr ist nach den Angaben der Hersteller ständig eingeschaltet. Mit einer LED kann die Hintergrundbeleuchtung aktiviert werden. Das Kickstarter-Projekt wurde von Donald Brewer, einem ehemaligen Fossil-Manager, ins Leben gerufen.

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Zusammen mit dem ehemaligen Designdirektor von Nike+, Stefan Andren, will er mit seiner Firma Phosphor die Touchscreen-Uhr entwickeln. Im Gegensatz zur Pebble-Smartwatch nimmt die Touch Time jedoch keinen Kontakt zum Smartphone des Benutzers auf. Dadurch ist auch kein Bluetooth integriert. Die Laufzeit der Batterie soll fast ein Jahr betragen. Wie bei herkömmlichen Uhren wird eine Knopfzelle (CR2032) und nicht etwa ein Akku eingesetzt.

Die Ziffernblätter werden mit horizontalen Bewegungen gewechselt, zu den integrierten Apps wechselt der Anwender hingegen mit horizontalen Wischbewegungen. Neben einem Wecker mit sechs Merkfunktionen sind eine Stoppuhr sowie ein Terminkalender und eine Aufgabenverwaltung integriert. Die Weltzeituhr kann bis zu sechs verschiedene Zeitzonen verwalten. Dazu kommt ein Kalender mit Monatsblättern sowie ein Taschenrechner mit relativ großen Ziffern und Operatoren-Tasten. Ergänzt wird der Funktionsumfang der Uhr mit einer Mondphasenanzeige.

Eine Synchronisation mit dem Rechner ist nicht vorgesehen, so dass der Besitzer Termine und Aufgaben manuell eingeben muss. Zu dem Display wurden offiziell nur wenige Angaben gemacht, es besitzt eine Auflösung von 144 x 168 Pixeln und soll ständig eingeschaltet sein. Die Hintergrundbeleuchtung wird auf Knopfdruck aktiviert. Vermutlich handelt es sich dabei um ein Memory-in -Pixel-LCD in Polymer-Network-Liquid-Crystal-Technik (PNLC), das auch bei der Smartwatch Metawatch Strata verwendet wird. Die Uhr soll bis zu 30 Meter wasserdicht sein. Das Uhrengehäuse ist 10,7 mm hoch. Neben Deutsch können auch andere Sprachen im Benutzerinterface eingestellt werden.

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Die Entwicklung und Produktion der Phosphor Touch Time wird über die Plattform Kickstarter finanziert. Je nach Ausführung kostet die Uhr zwischen 99 und 499 US-Dollar. Dazu kommen 25 US-Dollar für den internationalen Versand.

Obwohl das Projekt noch knapp zwei Monate bis Ende September 2012 läuft, sind schon jetzt von den geforderten 50.000 US-Dollar rund 45.000 US-Dollar eingegangen.

Uhren im Schatten der Smartwatch Pebble

Die Touch Time ist nicht die erste Uhr, deren Entwicklung über Kickstarter finanziert werden soll. Das bislang erfolgreichste Kickstarter-Projekt, bei dem 10 Millionen US-Dollar gesammelt werden konnten, war die Uhr Pebble. Insgesamt wurden bislang mehr als 65.000 Pebbles bestellt, was offensichtlich viele Anbieter beflügelt, ebenfalls in dieser Produktkategorie auf der Crowdfunding-Plattform ihr Glück zu versuchen.

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dreamtide11 06. Sep 2012

Habe ich auch. 2 entscheidende Unterschiede: - Du musst immer den Knopf drücken um die...

fratze123 07. Aug 2012

"...nimmt die Touch Time jedoch keinen Kontakt zum Smartphone des Benutzers auf. Dadurch...

fratze123 07. Aug 2012

hab ich schon dreimal auf die armbanduhr geschaut...

Bujin 07. Aug 2012

Hier auch nochmal, da steht nirgens was davon dass die Uhr eine "Smart Watch" ist.

Bujin 07. Aug 2012

Wo genau steht denn "Smart Watch"? Ich nehme mal an dass der Kalender nur zeigen kann...



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