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Touch on Display: Neue Touchscreen-Technik für das iPhone 5S

Apple soll die In-Cell-Touchscreens des iPhone 5 beim Nachfolger schon wieder gegen eine andere Technik austauschen, die noch flachere Displays ermöglicht. Außerdem soll sie weniger störanfällig sein.
/ Andreas Donath
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Erhält das iPhone 5S eine neue Touchscreen-Technik? (Bild: Andreas Donath/Golem.de)
Erhält das iPhone 5S eine neue Touchscreen-Technik? Bild: Andreas Donath/Golem.de

Das iPhone 5 und der iPod Touch der fünften Generation sind mit einem In-Cell-Bildschirm ausgerüstet, bei dem die Touch-Funktion direkt in das LCD integriert wurde. Durch die Einsparung einer separaten Sensorschicht können die Displays deutlich kompakter und leichter gebaut werden. Doch beim Nachfolger, der dem bisherigen Schema nach 5S heißen könnte, soll schon wieder eine andere Technik namens "Touch on Display" eingebaut werden.

Bildschirme mit "Touch on Display" sollen einem Bericht der Zeitung China Times(öffnet im neuen Fenster) zufolge nur noch 0,5 mm dick sein und bei diagonalen schnellen Fingerbewegungen genauer arbeiten als die In-Cell-Touchscreens. Das ist im Alltagsbetrieb zwar kaum zu bemerken, aber bei einigen Spielen macht sich das Phänomen nach diversen Medienberichten(öffnet im neuen Fenster) negativ bemerkbar.

Die "Touch on Display"-Geräte sollen vom taiwanischen LCD-Hersteller Innolux(öffnet im neuen Fenster) geliefert und von Apple bereits getestet werden. Für Apple fertigte Innolux Displays für das iPad 2.

In einem Bericht der chinesischsprachigen Wirtschaftszeitung Commercial Times von Mitte November 2012 hieß es, dass Apple mit einer ersten Testfertigung des iPhone 5S in Kürze beginnen werde. Die Zeitung schrieb, dass bereits ab Dezember 2012 rund 50.000 bis 100.000 Geräte zu Testzwecken hergestellt werden.

Ob das iPhone der nächsten Generation unter dem Namen 5S vermarktet wird, ist reine Spekulation und ergibt sich aus dem bisherigen Namensschema, das Apple beim iPhone 3 und 4 verwendete. Die S-Versionen unterschieden sich bislang hinsichtlich ihres Gehäusedesigns nur unwesentlich von der Hauptversion. Sie unterschieden sich eher hinsichtlich Prozessor- und Kameraausstattung.

Die Massenproduktion für neue iPhones soll ab dem ersten Quartal 2013 anlaufen, hieß es seitens der Commercial Times.


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