Verfügbarkeit und Fazit

Eine weitere größere Designänderung gegenüber den etablierten Standards in Total War: Um die Kampagnen zu gewinnen, können wir zwar weiterhin eine vorgegebene Anzahl von Provinzen erobern, wir können aber auch bestimmte Regionen - etwa zehn Häfen und die Stadt Dublin - einnehmen. Als dritte Siegvorgabe können wir unseren Ruhm bis zu einem bestimmten Wert erhöhen, indem wir den Einfluss unseres Anführers steigern, Gebäude errichten oder Siedlungen besetzen. Diese Bedingungen gibt es in unterschiedlichen Ausbaustufen, dazu kommt ein "Ultimativer Sieg", bei dem wir am Ende eine Invasion der Wikinger zurückschlagen.

Stellenmarkt
  1. KIS-Betreuer iMedOne (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Leipzig
  2. Datenschutzkoordinator (m/w/d)
    S-Kreditpartner GmbH, Berlin
Detailsuche

Die insgesamt zehn Kampagnen-Feldzüge werden zwar durch schick gemachte Intros eröffnet, sie sind dann aber wie immer in der Reihe nicht wirklich handlungsbasiert. Zu Beginn sollen wir es in den meisten Fällen mit Rebellen aufnehmen, dann haben wir aber weitgehende Freiheit und können ganz nach Lust und Laune etwa Bündnisse schließen oder unsere Nachbarn angreifen; nur gelegentlich gibt es kurze Questreihen, bei denen wir etwa bestimmte Gegenstände finden sollen.

Neben diesen Änderungen gibt es noch eine Reihe weiterer Details, in denen sich Thrones of Britannia von seinen Vorgängern unterscheidet. So müssen die Forschungsbäume nun erst durch das Erfüllen von Bedingungen freigeschaltet werden (etwa eine bestimmte Anzahl von Soldaten), und bei den diplomatischen Optionen gibt es Vereinfachungen wie automatisch abschließbare Handelsabkommen. Beim Spielen sind uns keine signifikanten Fehler aufgefallen. Die KI hat zwar immer noch ab und zu Schwierigkeiten, erledigt ihren Job aber sonst gut und auch auf der Kampagnenkarte relativ zügig.

  • Unsere Bogenschützen hinter der Front greifen in die Schlacht ein. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Kampagnenkarte bringen wir unsere Einheiten in Stellung. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
  • Für jede der zehn Fraktionen gibt es eine Kampagne. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
  • Vor den Echtzeit-Kämpfen bringen wir unsere Truppen in Stellung. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
  • Menüs wie das zu Upgrades sind für Einsteiger nicht sofort verständlich. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
  • Wer mag, kann den Ausgang der Echtzeitkämpfe vom Computer berechnen lassen. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
  • Saga bietet eine Reihe von Siegbedingungen. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
  • Auf dem Kampfplätzen kommt es zu wildem Getümmel, in dem man nicht mehr viel erkennen kann. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü der PC-Version bietet vielfältige Einstellmöglichkeiten. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)
Wer mag, kann den Ausgang der Echtzeitkämpfe vom Computer berechnen lassen. (Bild: Creative Assembly/Screenshot: Golem.de)

Total War Saga: Thrones of Britannia erscheint am 3. Mai 2018 für Windows-PC und kostet 40 Euro. Versionen für MacOS und Linux sollen schnellstmöglich folgen, Termine dafür gibt es noch nicht. Das Programm erscheint vollständig lokalisiert, die deutsche Sprachausgabe wirkt professionell. Die mutmaßlich in schönen englischen Dialekten gehaltene Originalsprachausgabe ließ sich in unserer Testversion leider nicht aktivieren, eigentlich sollte das aber möglich sein. Neben dem Solomodus gibt es auch Multiplayerkampagnen und -geplänkel, die wir nicht ausprobiert haben. Das Programm hat von der USK eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten.

Fazit

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. Januar 2022, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wer bei Thrones of Britannia angesichts der Beschränkung auf einen kürzeren historischen Zeitabschnitt eine Art Total War Light befürchtet hatte, kann beruhigt aufatmen: Unterm Strich erinnern Spielgefühl und Umfang dieser ersten Saga an ein ganz reguläres Total War. Langjährige Kenner der Serie müssen bei einigen Details allerdings teils ganz schön umlernen, etwa wenn es um die Rekrutierung von Einheiten oder die Bauoptionen geht. Die meisten Änderungen sind sinnvoll an die historischen Gegebenheiten angepasst.

Das Szenario rund um die Engländer und Wikinger wirkt zumindest aus deutscher Sicht zunächst uninteressant, entpuppt sich aber später als gut ausgewählt: Die einheimischen Fraktionen auf der britischen Insel ergänzen sich prima und bieten Abwechslung, während die Wikinger für Konflikte sorgen. Wenn man sich ein bisschen mit diesem Abschnitt der Geschichte beschäftigt, entdeckt man recht bald einige wissenswerte Aspekte.

Das Entwicklerstudio Creative Assembly sollte aber aufpassen, dass es die Fans seiner Spiele nicht mit zu vielen Serienteilen und Ablegern überfordert, sondern wieder etwas mehr Aufwand in die allgemeine Aufbereitung und die Technik seiner Werke investieren. Viele Menüs und Statistiken wirken lieblos aufbereitet. Und wer Wert auf eine halbwegs schicke Grafik legt, hat im Schlachtenmodus wegen der angestaubten Optik wenig Spaß, seinen Armeen beim Kämpfen zuzuschauen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Total War Saga im Test: Kampf um den Thron!
  1.  
  2. 1
  3. 2


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /