Remaster von Rome mit toller GUI und hübschen Einheiten

Ganz klar: Trotz der blöden KI kann auch das Remaster von Rome wieder eine tolle Atmosphäre erzeugen. Sogar die kontextbasierten Schlachtreden unserer Generäle vor dem Kampf sind wieder zu hören. Die kamen uns in Total War: Rome 2 immer etwas zu kurz.

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator (m/w/d)
    Ruhrbahn GmbH, Essen
  2. Transition Manager (m/w/d)
    Diehl Metall Stiftung & Co. KG, Röthenbach a. d. Pegnitz / Metropolregion Nürnberg
Detailsuche

Diverse Einheiten hat das Team zudem überarbeitet und detailliertere Modelle mit höher auflösenden Texturen und mehr Polygonen geschaffen. Gepanzerte Hopliten oder die Scutum-Schilde der römischen Legionen glänzen mit den neuen Lichteffekten. Das sieht klasse aus und trägt zur Schlachtenatmosphäre bei.

Animationen und Sounds der Einheiten wurden allerdings gar nicht bis wenig überarbeitet. Das halten wir für eine gute Entscheidung, denn Schlachtengetümmel, Soldatengebrüll und das Pferdetrampeln waren auch damals schon erstklassig. Das gilt auch für den sanften Gitarrensoundtrack auf der Kampagnenkarte und die Fanfaren in Schlachten.

Die Kampagne ist im Vergleich zum Vorgänger wesentlich angenehmer zu spielen - abseits der wütenden Fraktionen und ihrer aggressiven Belagerungsstrategie. Feral hat die GUI nämlich wesentlich übersichtlicher gestaltet. Agenten, Armeen und Siedlungen haben wir so immer gut unter Kontrolle.

  • Heroische Siege wie diese sind mit einer dämlichen Gegner-KI kein Problem. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Interface wurde überarbeitet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Gegner hören nicht auf, uns anzugreifen - egal wie oft sie verlieren. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Neue detaillierte Modelle (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seleukidische Phalanx-Pikeniere in neuem Glanz (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Modelle haben bessere Texturen und mehr Polygone. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Patavium ist Pilgerstätte für Armeen mit Todeswunsch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wie freundlich: Der feindliche General stellt sich direkt unter unsere Mauern. Feuer frei.
  • Einheiten bleiben gern in Engpässen stecken. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Trampelnde Kavallerieangriffe wie diese sind noch immer episch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Kampagnenkarte in der Übersicht (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir haben all unsere Agenten auf der Karte im Blick. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Händler sind als neue Agenten ziemlich langweilig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Heroische Siege wie diese sind mit einer dämlichen Gegner-KI kein Problem. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Generell erinnert die UI ein wenig an Rome 2: Total War oder die Mobilableger von Rome: Total War. Wir können etwa zu jeder Zeit einsehen, welche Gebäude wir für die nächste Ausbaustufe benötigen, oder direkt auf Elemente auf der Kampagnenkarte klicken und sie von dort aus einem nahegelegenen Agenten zuweisen.

Apropos Agenten: Es gibt einen neuen Charakter, den Händler. Dieser kann in Städten mit Marktplatz rekrutiert werden. Senden wir ihn in eine Stadt einer anderen Fraktion, generiert er jede Spielrunde etwas Geld für uns. Leider kann er nicht viel mehr als das, was etwas schade ist.

Eine umfangreiche Enzyklopädie erklärt zudem einmal mehr Spielelemente und Einheiten. Dabei wurden erklärende Texte zu Einheitentypen und antiken Kulturen in eine externe Datei verlegt. Die Kampfwerte jeder Einheit können im Spiel direkt über ein Detailmenü aufgerufen werden. Dort sind auch ihre Stärken und Schwächen vermerkt. Toll sind die historischen Abrisse zu den vielen Einheitentypen, die die Herzen von Geschichts-Nerds höher schlagen lassen.

Asterix verprügelt Römer

Total War: Rome Remastered balanciert Fraktionen neu aus. Die römischen Patrizierhäuser der Julii, Brutii und Scipii wurden gerade zu Beginn sichtlich abgeschwächt. Hastati, Principes und Triarii - die Vorstufen zu den klassischen Legionären vor der Marius-Reform - sind anfangs sehr schwach und ihre Truppenmoral instabil. Die römischen Legionen werden im späteren Verlauf aber wieder stärker.

  • Heroische Siege wie diese sind mit einer dämlichen Gegner-KI kein Problem. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Interface wurde überarbeitet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Gegner hören nicht auf, uns anzugreifen - egal wie oft sie verlieren. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Neue detaillierte Modelle (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seleukidische Phalanx-Pikeniere in neuem Glanz (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Modelle haben bessere Texturen und mehr Polygone. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Patavium ist Pilgerstätte für Armeen mit Todeswunsch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wie freundlich: Der feindliche General stellt sich direkt unter unsere Mauern. Feuer frei.
  • Einheiten bleiben gern in Engpässen stecken. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Trampelnde Kavallerieangriffe wie diese sind noch immer episch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Kampagnenkarte in der Übersicht (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir haben all unsere Agenten auf der Karte im Blick. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Händler sind als neue Agenten ziemlich langweilig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Modelle haben bessere Texturen und mehr Polygone. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Die römische Dampfwalze aus Rome: Total War ist hier allerdings nicht mehr möglich. Diese Rolle übernehmen die Barbarenvölker wie die aus den Asterix-Filmen bekannten Gallier, Britannier und ganz vorn: Spanien. Überarbeitete Einheiten wie Stierkrieger und Auserwählte Schwertkämpfer sind extrem stark und nur mit List und Taktik zu besiegen.

Auch die griechischen Städte sind noch einmal stärker geworden. Gepanzerte Hopliten - auch im Remaster historisch unakkurate makedonische Pikeniere mit langen Sarissa-Speeren - sind etwa so stark, dass selbst Angriffe von allen Seiten zu schmerzlichen Verlusten führen.

Total War: Three Kingdoms Limited Edition [PC]

Daher ist es nur zu schade, dass wir die Kampagne zumindest einmal mit den Römern durchspielen müssen. Erst dann schalten wir alle anderen Kulturen frei. Dabei haben wir uns so darauf gefreut, die bekannte Welt mit parthischen Kataphraktreitern zu überrennen oder hellenistische Kultur wie Alexander der Große bis nach Ägypten zu verbreiten.

Rome Remastered mit allen Addons

Was wir sehr begrüßen: Die Remaster-Edition enthält auch alle Expansionen und DLCs von Rome: Total War. In Barbarian Invasion können wir etwa den Aufstieg der Hunnen und den Zerfall des römischen Reiches erneut selbst spielen. Alexander lässt uns in die Rolle der historischen Figur schlüpfen und ganz Persien erobern.

Die überarbeitete Engine hat zudem den Vorteil, dass sie nicht wie im Jahr 2004 nur auf einen CPU-Kern ausgelegt ist. Auch bei hoher Einheitenanzahl kommt es nicht zu Verlangsamungen und Stockungen. Erst wenn wir das Spielgeschehen beschleunigen, ruckelt es. Das war aber bei bisher allen Total-War-Teilen der Fall.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Total War Rome Remastered im Test: Ich kam, ich sah, ich fluchteTotal War Rome Remastered: Verfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Anti-Virus
John McAfee tot im Gefängnis aufgefunden

John McAfee ist tot in einer Gefängniszelle gefunden worden. Ihm drohte eine Auslieferung von Spanien in die USA.

Anti-Virus: John McAfee tot im Gefängnis aufgefunden
Artikel
  1. Verbraucherzentrale zu Glasfaser: 100 bis 300 MBit/s sind vollkommen ausreichend
    Verbraucherzentrale zu Glasfaser
    "100 bis 300 MBit/s sind vollkommen ausreichend"

    Während alle versuchen, den Glasfaser-Ausbau zu beschleunigen, raten Verbraucherschützer, nicht für Tarife mit sehr hoher Bandbreite zu zahlen, die man angeblich gar nicht benötige.

  2. In eigener Sache: Wie geht es IT-Fachleuten nach über einem Jahr Corona?
    In eigener Sache
    Wie geht es IT-Fachleuten nach über einem Jahr Corona?

    Selten hat ein Ereignis die Arbeit so verändert wie Corona. Golem.de möchte von dir wissen, was das für dich bedeutet. Bitte nimm an der Umfrage teil - es dauert nicht lange!

  3. Bitcoin: Bitmain stoppt Verkauf von Krypto-Minern
    Bitcoin
    Bitmain stoppt Verkauf von Krypto-Minern

    Aufgrund des chinesischen Vorgehens gegen Kryptomining gibt es viele gebrauchte Bitcoin-Rigs auf dem Markt - deren größter Hersteller zieht Konsequenzen.

minnime 26. Mai 2021 / Themenstart

Um die ständigen Angriffe abzuwehren gibt es auch eine Strategie. Man hebt einmal eine...

Crass Spektakel 25. Mai 2021 / Themenstart

Also das Familienmikromanagement in anderen TW-Titeln geht mir auch auf den Sack. Gerade...

Crass Spektakel 25. Mai 2021 / Themenstart

Ich mag die Total War Titel. Aber seit 21 Jahren ist das das gleiche Spiel. Viele...

CptData 21. Mai 2021 / Themenstart

Schade. Ich mag grad die TWs in der Musketen-Ära. Hab tagelang über Schlachten gesessen...

Albatros 18. Mai 2021 / Themenstart

In vielen Spielen wurde mittlerweile eingeführt, dass man nicht nur gegen böse Männer...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense Midnight Black + Ratchet & Clank Rift Apart 87,61€ • 6 Blu-rays für 30€ • Landwirtschafts-Simulator 22 jetzt vorbestellbar ab 39,99€ • MSI Optix MAG272CQR Curved WQHD 165Hz 309€ [Werbung]
    •  /