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Total War Battles Kingdom
Total War Battles Kingdom (Bild: Creative Assembly)

Total War Battles Kingdom: Dynamisch berechnete Hexfeld-Überschwemmungen

Total War Battles Kingdom
Total War Battles Kingdom (Bild: Creative Assembly)

Held erschaffen, Burg bauen und dann plattformunabhängig ab in den Kampf: Das will Creative Assembly mit Battles Kingdom bieten, einem Ableger der Total-War-Reihe. Im Gespräch mit Golem.de haben die Entwickler technische und inhaltliche Details erklärt.

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Normalerweise stehen historische Figuren wie Napoleon oder Attila im Mittelpunkt eines Total-War-Strategiespiels. In Battles Kingdom geht es um den Spieler selbst: Zum Spielstart lässt sich sogar wie in der Charaktergenerierung eines Rollenspiels ein eigenes Portrait anfertigen. Erst anschließend landet der Spieler im England des 10. Jahrhunderts, wo er ein Königreich aufbauen seine Armee gegen benachbarte Herrscher ins Feld führen kann.

Die Mischung aus Strategie- und Aufbauspiel entsteht derzeit bei Creative Assembly, und zwar als Free-to-Play-Spiel für PC-Browser und Tablets unter iOS und Android. Später sollen auch Umsetzungen für Smartphones folgen, so Renaud Charpentier im Gespräch mit Golem.de. "Wir warten darauf, dass sie größer werden und das mit der Bedienung auf dem Bildschirm dann besser klappt", sagt der Projektleiter.

Besonders aufwendig wäre die Umsetzung für andere Plattformen nicht, denn ein Großteil von Kingdom wird auf den Servern berechnet. Vier will das Studio einrichten: Jeweils einen an der Ost- und Westküste der USA, dazu je einen Server in Europa und Asien. "Das machen wir einfach deshalb, um die Latenzen möglichst niedrig zu halten", so Charpentier. Er erzählt, dass sein Team für Kingdom einige ungewöhnliche Lösungen gefunden habe, die auch aus "technischer Sicht interessant" seien.

So werde "auf den Servern die ganze Sandbox-Welt" simuliert. "Wenn der Spieler etwa durch Absenken von Landmasse einen Durchgang durch sein Hexfeld-Königreich schafft, dann fließt da aus technischer Sicht tatsächlich das vom Server berechnete Wasser durch - klingt einfach, ist aber eine echte Herausforderung", so der Entwickler.

Beim Anspielen konnten wir das ausprobieren: Per Menü können wir eines der Hexfelder anklicken und dann bestimmen, dass der Boden abgesenkt wird - und natürlich lässt sich so ein ganzer Abschnitt in der riesigen Bitmap-Welt von Kingdom unter Wasser setzen. Dank des dynamischen Wettersystems sollen wir bei echten Partien allerdings eher das andere Problem haben: Nämlich dass wir Dämme bauen müssen, damit unser frisch erobertes Königreich nicht im Sumpf versinkt.

Schlacht mit Vorlauf

Kingdom hat bei unserer Partie einen durchdachten, unkomplizierten Eindruck hinterlassen und deutlich an Aufbauspiele wie Die Siedler Online erinnert. Allerdings mit Schlachten, die für diese Art von Spiel doch recht komplex sind und damit eher typisch für Total War - allerdings mit wesentlich weniger Teilnehmern.

In dem Kampf, den wir in Kingdom austragen, sind wir mit einer Armee aus fünf Truppentypen und insgesamt etwa 50 Soldaten gegen ein ähnlich großes Banditenheer angetreten. Zuerst haben wir die Möglichkeit, unsere Truppen neu zu sortieren und auf die Feinde gegenüber abzustimmen. So können wir dafür sorgen, dass unsere Lanzenträger nicht direkt auf die Kavallerie stoßen. Stattdessen sollen sich unsere Swordsmen um die berittenen Gegner kümmern - die können das besser.

Anschließend geben wir den Befehl zur Attacke, und die Armeen laufen aufeinander zu und tragen die Kämpfe aus. Dabei können wir unseren Bogenschützen noch den Befehl erteilen, gezielt die feindlichen Plünderer anzugreifen und aktivieren noch alle verfügbaren Buffs. Dann ist es geschafft: Wir haben unsere erste Schlacht in Kingdom gewonnen - Napoleon oder Attila sollten sich schon mal Sorgen machen.


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TheAerouge 16. Apr 2015

Wenn jetzt noch die ganzen Elitetruppen nicht hinter der Goldpaywall versteckt wären...



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