Toshiba Store.e Canvio: Externe Festplatte mit Pogoplug und 10 GByte Cloud-Speicher

Mittels Anbindung an Pogoplug will Toshiba die 2,5-Zoll-Festplatten der Serie Store.e Canvio(öffnet im neuen Fenster) interessant machen. Wenn der Nutzer einen Account bei dem Cloud-Dienst Pogoplug erstellt, kann er die Daten des Laufwerks auch aus der Ferne nutzen. Dazu muss der PC, an dem die Store.e angeschlossen ist, eingeschaltet sein. Ist das nicht der Fall, stehen noch 10 GByte zur Verfügung, die auf den Servern von Pogoplug gespeichert werden.
Es handelt sich bei Toshibas Lösung also um eine Softwareumsetzung der früheren Pogoplug-Hardware , mit der eine Festplatte auch ohne PC freigegeben werden kann. Das beherrscht die Store.e nicht. Zu beachten ist auch der Name, denn die Serie gibt es unter der Bezeichnung Store.e Canvio schon länger. Sie hatte bisher aber nur eine USB-2.0-Schnittstelle, die neuen Laufwerke beherrschen auch USB 3.0.
Neben der Pogoplug-Software ist auch das Backupprogramm NTI Backup Now EZ auf den Festplatten enthalten. Die Laufwerke sind ab Werk NTFS-formatiert, den bei früheren Toshiba-Festplatten mitgelieferten NTFS-Treiber für Mac OS erwähnt das Unternehmen nun nicht mehr. Da Mac OS auf NTFS-Laufwerke ohne zusätzliche Treiber nur lesend zugreifen kann, empfiehlt Toshiba, die Platte für die Nutzung an Macs mit HFS+ zu formatieren.
Die Store.e Canvio gibt es in Kapazitäten von 500 und 750 GByte sowie mit 1, 1,5 TByte oder 2 TByte. Die Gehäuse fallen mit einer Grundfläche von 111 x 79 mm recht kompakt aus, bis zu einer Kapazität von 1 TByte sind sie mit 15 mm auch sehr flach. Die größeren Modelle sind 20,5 mm stark.
Erhältlich sind alle Modelle in den Farben Schwarz, Weiß, Silber, Rot und Blau. Laut Toshiba sollen die Festplatten ab dem 2. Mai 2013 erhältlich sein, eine Preisempfehlung gab das Unternehmen nur für das Spitzenmodell mit 2 TByte bekannt: 159 Euro. Angaben zu den Geschwindigkeiten mit USB 3.0 machte das Unternehmen nicht.