Abo
  • Services:

Die Akkuladezeit ist das Problem

Das große Problem ist der Akku des Satellite Click Mini, genauer: seine Ladezeit. Die mit jeweils 19,5 Wh gleich großen Akkus des Tablets und der Docking-Tastatur werden einzig über den Micro-USB-Anschluss geladen. Eigentlich ganz praktisch, da jedes passende USB-Netzteil verwendet werden kann, sollte das mitgelieferte mal nicht griffbereit sein. Doch werden die Akkus über den USB-Anschluss nur mit 10 Watt geladen, was zu unerträglich langen Ladezeiten führt. Das liegt zwar bereits über den offiziellen USB-Spezifikationen, ist aber immer noch nicht ausreichend.

  • Toshiba Click Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse am Tablet... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und am Tastaturdock reichen aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die kleine Tastatur ist gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display hat eine hohe Auflösung und eine gute Farbdarstellung, ist aber zu dunkel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Tablet über den Micro-USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Geladen wird das Tablet über den Micro-USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Koblenz
  2. BWI GmbH, Bonn

In unserem Test benötigte das Toshiba Click Mini zwischen 7 und 12 Stunden, um Tablet und Tastaturdock komplett aufzuladen. Dabei wird erst der Akku des Tablets und danach der des Docks aufgeladen. Warum die Schwankungen so groß sind, erschließt sich uns nicht. In allen Fällen war das Display ausgeschaltet und nur WLAN aktiviert. Es liefen keine Anwendungen im Hintergrund. Geschlagene 15 Stunden mussten wir warten, bis das Tablet aufgeladen war, als im Hintergrund noch ein paar Windows-Updates heruntergeladen wurden.

Immerhin überzeugt voll aufgeladen die Akkulaufzeit des Windows-Convertibles: Wer es unterwegs für Office-Arbeiten nutzt und zwischendurch ein kurzes Video streamt, kommt mit einer Akkulaufzeit von 10 Stunden gut durch den Tag - sofern das Tastaturcover dranhängt. Das Eeebook X205TA von Asus hält mit rund 9 Stunden nicht ganz so lange durch.

Standby-Verbrauch zu hoch

Ohne Tastaturcover ist der Akku nach ziemlich genau der Hälfte der Zeit, also 5 Stunden, leer. Eine sporadischere Nutzung verlängert die Akkulaufzeit leider kaum: Im klassischen Tablet-Betrieb, dem gelegentlichen Surfen, Videos streamen und Spielen von kleinen Spielen, muss das Tablet ohne das Dock trotzdem bereits eine halbe Stunde später als beim Arbeiten wieder an die Steckdose - im Standby benötigt das Tablet nämlich recht viel Energie. Wird es nicht benutzt, verbraucht es im Standby noch 2,5 Watt und muss deswegen bereits am Abend des zweiten Tages wieder aufgeladen werden.

Wer das Gerät intensiver nutzt, wird mit dem Toshiba-Gerät trotz der guten Akkulaufzeit nicht glücklich. In unserem Alltagstest konnten wir das Gerät nämlich nur jeden zweiten Tag so nutzen, wie wir wollten: Zum ersten Kaffee am Morgen um 8.00 Uhr ist das Tablet natürlich bereits in der Hand, die Morgennachrichten gehören einfach zum täglichen Ritual. Auf dem Weg ins Büro wird in der U-Bahn manchmal noch weitergelesen, sonst bleibt das Tablet in der Tasche.

Der Redaktionsalltag ist unspektakulär, mehr als klassische Office-Arbeiten sind mit dem kleinen Gerät nicht möglich, doch bis zum Feierabend um 18 Uhr ist der Akku nur noch bei rund 10 Prozent. Deswegen bleibt das Convertible auf dem Weg nach Hause wieder in der Tasche und wird zu Hause gleich wieder an die Steckdose gehängt. Abends auf der Couch wird dann aber doch wieder zum Tablet gegriffen und nochmal ein wenig das alte Heroes of Might and Magic 3 gespielt und durch den Twitter-Feed gescrollt, bis der Akku komplett leer ist. Gegen ein Uhr nachts wird es wieder geladen, bis es morgens wieder gebraucht wird. Nur ist dann der Akku nach 7 Stunden nicht komplett aufgeladen und macht bereits am späten Nachmittag wieder schlapp.

 Toshiba Satellite Click Mini im Test: Kein Convertible für jeden TagFazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 154,61€ (Vergleichspreis 163€)
  2. 75,62€ (Vergleichspreis 82,89€)
  3. 46,69€ (Vergleichspreis ca. 75€)
  4. 36,12€ (Vergleichspreis 42,90€)

mwrsa 15. Sep 2015

Die beiden Hauptkritikpunkte - lange Ladezeit und hoher Standby- Verbrauch - treten bei...

Oplity 10. Aug 2015

Hab seit 2 Jahren ein Androiden Tablet von denen. Nicht ein update in dieser Zeit. Auch...

Anonymer Nutzer 10. Aug 2015

Kann ich mangels Erfahrung nich mitreden ^^' Joa ich weiß wie du das meinst :) Ich hab...

Anonymer Nutzer 10. Aug 2015

Na es ging hier um ein Netbook im Artikel und das was du dir da wünschst hat gar nichts...

Anonymer Nutzer 10. Aug 2015

Hmm okay :)


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /