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Mit Adapter wird's schneller

Abseits der Kompatibilität zu älteren Hauptplatinen erfüllt der PCIe-Extender noch eine andere Funktion: Er dient als Hitzeableiter für die RD400, die mittels der nicht bestückten Rückseite ihre Wärme über ein Pad an den Adapter abgibt. Das ist im Alltag bei vergleichsweise kurzen Lese- und Schreibvorgängen irrelevant, macht aber bei Dauerlast (sustained) durchaus einen Unterschied. Wir haben das auf einem Asus-Mainboard Z170-Deluxe ausprobiert.

  • Asus Z170-Deluxe, Core i7-6700K, 4 x 4 GByte DDR4-2133; Win10 x64, NVMe-Treiber der Hersteller installiert
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  • Toshiba OCZ RD400 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Toshiba liefert zwei Slotblenden mit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das M.2-Kärtchen ist per Wärmeleitpad mit dem Adapter verbunden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • OCZ ist nur noch die Marke, Toshiba der Hersteller. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 512-GByte-Version ist einseitig bestückt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der DRAM stammt von Samsung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Controller liegen keine Details vor. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Flash stammt von Toshiba selbst. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein NVMe-Treiber ist als Download verfügbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ohne ist der 4K-Wert in AS-SSD extrem niedrig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Treiber fällt das Resultat wie erwartet aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im M.2-Slot bekommt die RD400 kaum Frischluft ab. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Adapter-Platine dient als Wärmeableiter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei Dauerlast drosselt das M.2-Kärtchen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit PCIe-Karte bleibt die Geschwindigkeit stabil. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über 2,5 GByte lesend pro Sekunde klappt nur mit QD32.
Im M.2-Slot bekommt die RD400 kaum Frischluft ab. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Der M.2-Slot befindet sich zwischen dem zweiten und dem dritten PCIe-x16-Slot, die SSD bekommt also im offenen Testbau und auch im Gehäuse verbaut keine direkte Frischluft ab. Um hohe Temperaturen zu provozieren, haben wir die RD400 per HD Tach vollständig beschrieben. Das bedeutet einen Datendurchsatz von knapp 1 GByte pro Sekunde für über 20 Minuten, was die SSD ziemlich zügig bis zum hinterlegten Schwellenwert von 80 Grad Celsius aufheizt.

Bei dieser Temperatur drosselt die RD400 ihre Schreibrate kurzfristig auf 200 MByte pro Sekunde, um sie dann wieder auf 800 bis 950 MByte die Sekunde zu steigern. Eine so hohe Geschwindigkeit und Auslastung erreicht die Toshiba-SSD allerdings nur, wenn dauerhaft vergleichsweise große Blöcke geschrieben werden oder sequenziell geschrieben wird. Bei einer Testaufzeichnung einer Spieleszene als 50-MBit/s-Videodatei mit H.264-Codierung etwa zeigte sich kein Einbruch, da pro Sekunde schlicht nicht genügend Daten anfallen.

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  • Toshiba OCZ RD400 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Toshiba liefert zwei Slotblenden mit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das M.2-Kärtchen ist per Wärmeleitpad mit dem Adapter verbunden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • OCZ ist nur noch die Marke, Toshiba der Hersteller. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 512-GByte-Version ist einseitig bestückt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der DRAM stammt von Samsung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Der Flash stammt von Toshiba selbst. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Bei Dauerlast drosselt das M.2-Kärtchen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Mit PCIe-Adapter samt Wärmeleitpad bleibt die Schreibgeschwindigkeit der RD400 konstant hoch, die zusätzliche Oberfläche der Platine alleine reicht aus, die Hitze abzutransportieren und an die Umgebungsluft abzugeben. Sollte hinter beziehungsweise oberhalb der SSD gar noch eine Grafikkarte mit axialer Kühlung stecken, befindet sich die Rückseite des PCIe-Adapters im Ansaugbereich der Lüfter. Nutzer, die im Arbeitsalltag eine SSD durchweg mit Daten beschreiben, sollten dennoch zu Modellen wie Intels SSD 750 mit eigenem Kühlkörper greifen. Die liefert eine konstante Geschwindigkeit.

Generell sei gesagt, dass sich die RD400 - die nicht mehr explizit als Revodrive bezeichnet wird - vor allem an gewöhnliche Consumer oder sogenannte Prosumer richtet und weniger an professionelle Anwender. Frühere Revodrives von OCZ statt Toshiba nutzen mehrere Controller im Raid, ein ähnliches Pendant heutzutage wäre Seagates SSD mit vier M.2-Kärtchen auf einem PCIe-Board, die in einem Verbund arbeiten.

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 Toshiba OCZ RD400 im Test: Die erste ernsthafte Alternative zu Samsungs 950 ProEin Kopf-an-Kopf-Rennen 
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Horsty 22. Jun 2016

Nein, kannst losgehen und kaufen.

Muellersmann 15. Jun 2016

Meine Frage war aber nicht: SSD oder HDD. Ich bin seit 2008 auf SSD unterwegs. Und nun...

heubergen 13. Jun 2016

Hoffe nur dass alles klappt mit den Treiber :)

ms (Golem.de) 13. Jun 2016

Unter Dauerlast wird sie warm, bei Bursts aber unproblematisch. Die 950 Pro ist aber...

RicoBrassers 13. Jun 2016

Naja ... Windows selbst benötigt aber NVMe-Treiber. Und wenn diese generischen Treiber...


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