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Toshiba MN: Bis zu 8 Terabyte große HDDs für das heimische Backup

Speziell für den NAS -Einsatz sollen Toshibas neue MN- Festplatten konzipiert sein – sie sollten also sehr zuverlässig im Dauerbetrieb sein. Auf dem Papier liefert Toshiba erwartete Hardware mit unerwartet hoher Leseleistung, aber überdurchschittlicher Leistungsaufnahme.
/ Oliver Nickel
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Toshibas neue MN-Festplatten werden in Größen von bis zu acht Terabyte angeboten. (Bild: Toshiba)
Toshibas neue MN-Festplatten werden in Größen von bis zu acht Terabyte angeboten. Bild: Toshiba

Die angekündigte(öffnet im neuen Fenster) MN-Serie soll Toshibas Festplattensparte um neue Modelle ergänzen. Die Japaner bieten die magnetischen Laufwerke in Größen zu 4, 6 und 8 Terabyte an. Alle Festplatten der MN-Serie zielen auf den NAS-Markt für Heim- und Büroanwendung.

Die Spezifikationen der Festplatten sind auf den ersten Blick durchschnittlich: 7.200 Umdrehungen in der Minute, ein 3,5 Zoll-Formfaktor und 128 MByte Cache. Toshiba gibt jedoch eine theoretische Leserate der Platten von 230 Megabyte pro Sekunde über die SATA-6GBit/s-Schnittstelle für das 8-Terabyte-Modell an – ein unerwartet hoher Wert für magnetische Festplatten im Endkundensegment.

Sicherheitsmechanismen und durchschnittliche Laufleistung

Die Festplatten verfügen über Rotational Vibration Compensation. Diese Funktion soll Mikrovibrationen beim Drehen der Scheiben minimieren und dadurch die maximale Betriebszeit des Laufwerks erhöhen. Diese gibt Toshiba in marketingtypischer MTTF, also Meantime to Failure, mit 1.000.000 Stunden an – ein durchschnittlicher Wert für magnetische Festplatten. Zu einer praxistauglicheren MTBF (Meantime between Failures) hat sich das Unternehmen nicht geäußert.

Da die MN-Festplatten für NAS-Systeme ausgerichtet sein sollen, legt Toshiba ihren Operationszeitraum auf 24 Stunden an sieben Tagen fest und verspricht eine zuverlässige Bewältigung von 180 Terabyte an Datenlast pro Jahr.

Damit sollen sie auch für Small-Business-Server oder private Cloud-Server verwendet werden können. Im Dauerbetrieb wird dies wohl nicht ganz billig: MN-Festplatten sollen im Betrieb theoretisch etwa zehn Watt benötigen. Dieser hohe Wert kann auf den angegebenen überdurchschnittlichen Datendurchsatz und die für NAS-Laufwerke eher untypische schnelle Umdrehungsgeschwindigkeit zurückgeführt werden.

Dafür können wir auch bei diesen Festplatten eine hohe Zuverlässigkeit erwarten. Der kürzlich veröffentlichte Festplattenbericht des Backup-Dienstleisters Backblaze bescheinigt den verbauten Toshiba-Laufwerken eine sehr niedrige Ausfallquote.

Die MN-Serie ist bereits im Toshiba-Segment gelistet. Ein Erscheinungsdatum oder gar einen Preis hat der Hersteller aber nicht bekanntgegeben.


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