Toshiba: Kira mit Haswell für 1.650 Euro bei 1,35 kg

Das bisher nur in Japan angebotene Kira-Notebook mit einem Display von 2.560 x 1.440 Pixeln kommt im Februar 2014 auch in Deutschland auf den Markt. Ein Vorserienmodell konnte Golem.de in Las Vegas schon ausprobieren.

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Das Toshiba Kira
Das Toshiba Kira (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Ein Aushängeschild der Ingenieurskunst sollen die Kirabooks von Toshiba darstellen - mit diesen Worten hatte das Unternehmen im April 2013 das erste Gerät angekündigt. Inzwischen gibt es schon die zweite Generation, die mit einem Core-i-4000 (Haswell) ausgestattet ist. Sonst wurden nur Kleinigkeiten verändert, das Gewicht steigerte sich leicht auf 1,35 kg. Der Name des Modells lautet offiziell schlicht "Toshiba Kira" ohne weitere Modellnummer, Kirabook ist nun die allgemeine Bezeichnung der gesamten Serie.

  • Absichtlich überbelichtet zeigt das Display seine Helligkeit. (Fotos: Nico Ernst/Golem.de)
  • Links HDMI und zwei USB-Ports...
  • ... rechts einer, durch den die Tastaturbeleuchtung strahlt
  • Das große Touchpad ist sauber eingefasst.
  • Ein Toshiba-Klassiker ist der per Laser ausgeschnittene Lufteinlass.
Absichtlich überbelichtet zeigt das Display seine Helligkeit. (Fotos: Nico Ernst/Golem.de)
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An der dünnsten Stelle ist das Magnesiumgehäuse 9,5 mm stark, an der dicksten sind es 19,8 mm. Schlechten WLAN-Empfang muss man nicht befürchten, denn die Antennen befinden sich an der Unterseite des Displays. Wie Toshiba in Las Vegas sagte, haben ausführliche Tests ergeben, dass auch das Arbeiten auf einem Schreibtisch aus Metall den Empfang nicht beeinflusst - das übliche Verändern des Aufklappwinkels dürfte aber bei der Suche nach der besten Position für die Antennen kaum etwas bringen.

Schon beim gezeigten Vorserienmodell ist die Verarbeitung nahe an der Perfektion. Auch wenn die zahlreichen Zierkanten wie am Rand der Oberschale oder um das Touchpad vielleicht auf Fotos anders aussehen, sind sie kaum zu spüren. Ebenso sind alle anderen Kanten so geschickt abgeschliffen, dass sie das Design zwar unterstreichen, beim beherzten Zupacken aber auch nicht stören. Das Display ist zudem recht flexibel, was einem Bruch vorbeugen soll. Gegen Verkratzen schützt Gorilla Glass.

Diese Anzeige mit 13,3 cm Diagonale und 221 Pixeln pro Zoll ist eines der Hauptmerkmale des Kirabooks, bei der Standardeinstellung von 100 Prozent Zoom unter Windows 8.1 sind Dateinamen im Explorer nur noch aus wenigen Zentimetern Abstand lesbar. Bei 165 Prozent sehen die Buchstaben wie bei anderen Geräten mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln bei ergonomischem Betrachtungsabstand aus wie gedruckt. Die Elemente des Modern UI bleiben in der Voreinstellung so groß wie bei Displays mit niedrigerer Auflösung. Durch die Windows-Kacheln lässt sich mit dem Touchscreen flott scrollen, das kapazitive Display kann bis zu zehn Finger unterscheiden. Immerhin 70 Prozent des Adobe-Farbraums soll die Anzeige abdecken, dazu wird jedes Display einzeln kalibriert. Eine Angabe zur Helligkeit liegt noch nicht vor, sie dürfte nach unseren Erfahrungen aber noch für ein Arbeiten im Freien, aber wohl nicht mehr im direkten Sonnenschein ausreichen.

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Das recht große Touchpad reagiert zuverlässig, an die Tastatur muss sich der Nutzer aber gewöhnen. Sie hat einen recht geringen Hub und einen deutlichen Anschlag, die einzelnen Tasten sind zudem sehr präzise geführt. Das Schreibgefühl erinnert fast an eine mechanische Tastatur, diese Geräte sind inzwischen nicht mehr nur bei Gamern recht beliebt. Ungewöhnlich ist auch, dass Toshiba die Tasten leicht gewölbt hat, sie sind also nicht wie bei anderen Chiclet-Designs völlig eben.

Wie bei allen flachen Notebooks können dicke USB-Sticks das Gerät etwas aufbocken, immerhin hat Toshiba aber drei USB-3.0-Ports verbaut. Einer davon kann auch im Standby zum Laden von anderen Geräten genutzt werden. Ebenso nicht selbstverständlich bei Ultrabooks sind der SD-Cardreader und ein HDMI-Port, der auch 4K-Auflösung ausgeben kann. Auf einen festen Ethernet-Port muss man verzichten, ein USB-Dongle mit Gigabit-Geschwindigkeit wird aber mitgeliefert.

Die weitere Ausstattung besteht aus einem noch nicht näher bezeichneten Core i7 mit Haswell-Architektur, der auch die Grafik beisteuert. 8 GByte Hauptspeicher und eine 256 GByte große SSD sind zudem geboten. Als WLAN- und Bluetooth-Modul kommt Intels AC-7260 zum Einsatz, das die Anzeige mit späteren Treiberupdates auch an Miracast-Geräte funken kann. Die Akkulaufzeit beträgt mit dem Testprogramm Mobilemark 2012 laut Toshiba 9 Stunden. Im Februar 2014 soll das Kira in Deutschland zu einem empfohlenen Preis von 1.650 Euro auf den Markt kommen.

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jo-1 13. Jan 2014

sehe ich anders - eben ohne Scheuklappen. Auf einem Bildbearbeitungsrechner macht ein...

bstea 12. Jan 2014

Was sollen das für massive Probleme sein? Bin nicht grad auf dem laufenden.

fuzzy 12. Jan 2014

...aber gegen das hier nicht? Die Unlust mancher Firmen, sich eigenständige Designs...

rabatz 11. Jan 2014

Also bist jetzt konnte ich außer bei Flash in Firefox und Java-Applikationen noch keine...

Juge 10. Jan 2014

Hallo. Ich bin ein Stein. Ich halte Sauerstoff für überflüssig. Niemand braucht...



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