Verfügbarkeit und Fazit

Das Toshiba Encore ist nur in der Farbversion Champagner erhältlich und kostet 300 respektive 350 Euro. Der verbaute eMMC-Flash-Speicher ist 32 oder 64 GByte groß. Die mitgelieferte Vollversion von Office 2013 Home & Students kostet alleine schon etwa 100 Euro.

  • An der Unterseite befinden sich die beiden Stereolautsprecher. Im Querformat wird der linke durch eine Hand verdeckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Intel inside - das Encore nutzt einen Atom Z3740. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die rückwärtige 8MP-Kamera liefert eine gute Bild- und Videoqualität. An der Oberseite sitzt der kombinierte Kopfhörer-Mikrofon-Anschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der rechten Seite befinden sich der Power-Schalter und die Lautstärkewippe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Links verbaut Toshiba einen Micro-HDMI-Ausgang und einen Micro-USB-2.0-Port. Letzterer dient auch als Ladeanschluss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der SDXC-Cardreader arbeitet extrem langsam. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Windows-Desktop ist mit einem Stift angenehmer zu bedienen als mit den Fingern, Toshiba liefert jedoch kein solches Eingabegerät mit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Toshiba Encore mit dem Modern-UI von Windows 8 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das IPS-Display löst mit vergleichsweise geringen 1.280 x 800 Pixeln auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Atom Z3740 bietet sparsame vier Silvermont-Kerne. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gleitkomma-Berechnungen liegen dem Atom-Chip nicht sonderlich gut. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die Grafikleistung und Integer-Geschwindigkeit des Z3740 ähneln einem A7 oder Tegra 4. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gegen Ultrabooks mit Haswell-Prozessoren kommt der Atom nicht an. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die verbaute eMMC mit 32 GByte weist sehr schlechte Lese- und Schreibraten auf, die Zugriffszeit hingegen gefällt uns. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Cardreader schreibt selbst große Dateien nur mit langweiligen 11 MByte pro Sekunde. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Toshiba hat die Systemwiederherstellung aktiviert, diese belegt jedoch 6 GByte eMMC-Speicherplatz. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Productivity-Test des Powermark gibt geschätzte 8:28 Stunden aus. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
An der Unterseite befinden sich die beiden Stereolautsprecher. Im Querformat wird der linke durch eine Hand verdeckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Fazit

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Intels Bay-Trail-Plattform schafft endlich die Kombination aus x86-Kompatibilität und Tabletgefühl. Das Toshiba Encore überzeugt als erstes von Golem.de getestetes Tablet mit Windows 8.1 und einem Silvermont-basierten Atom-Prozessor sowohl bei der alltäglichen Geschwindigkeit als auch bei der Akkulaufzeit.

Meistens lässt sich das Modern-UI flüssig bedienen, einzig im Desktopmodus dauert die Installation größerer Pakete wegen des äußerst langsamen eMMC-Flash-Speichers länger als bei einem "ausgewachsenen" PC mit flotter SSD. Der einzelne Micro-USB-2.0-Anschluss (der zugleich zum Laden verwendet wird) und die schnarchlahme eMMC haben uns nicht gefallen: Der integrierte Flash-Speicher erreicht nur unzureichende Schreib- sowie Leseraten, zudem sind 32 GByte extrem knapp bemessen. Selbst nach Deinstallation aller bereits aufgespielten Programme sind nur 8 GByte frei - zu wenig für ein zum Konsum von Medien ausgelegtes Gerät.

Etwas ärgerlich ist, dass mobiles Internet fehlt. Zudem ist das Toshiba-Tablet mit 432 Gramm und 10,7 Millimetern im Vergleich zu anderen 8-Zoll-Tablets schwer und hoch. Wir empfinden dies nicht als Nachteil, das ist aber Geschmackssache.

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Das Encore eignet sich dank einer Videoabspieldauer von acht Stunden und dem bei Bay-Trail-Tablets bisher nicht selbstverständlichen Micro-HDMI-Ausgang sehr gut zur Medienwiedergabe. Die lange Laufzeit ist der vergleichsweise niedrigen 800p-Auflösung des IPS-Panels zu verdanken, trotz der geringen Pixelanzahl empfehlen wir für den Windows-Desktop einen Stift oder eine drahtlose Maus- und Tastatur-Kombination. Mit etwas Übung klappt die Bedienung auch mit den Fingern.

Intel hat es endlich geschafft, eine mehr als konkurrenzfähige Tabletplattform zu entwickeln. Der Hersteller hat damit gute Chancen, sich auf dem Markt zu etablieren, besonders da noch 2014 die ersten Cherry-Trail-Tablets in den Handel kommen könnten. Intel nutzt seine Fertigungstechnologie, um sparsame und günstige SoCs zu produzieren - ein Vorteil, der bereits die Marktführerschaft im Desktop- und Noteboookbereich sichert.

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 Flott im Alltag und gute Akkulaufzeit
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scr1tch 30. Jan 2014

Nein, es hat keinen Digitizer ;)

humpfor 29. Jan 2014

Glaub mir, es Reicht.. Ich spiele (Asphalt 8 oder was in Steam - ClickNPoint-Adventures...

humpfor 29. Jan 2014

Intel Atom Z3*** = Bay Trail.

Casandro 25. Jan 2014

Der "ewige Partner" Microsoft hat halt den Markt verschlafen, und Intel glaubt, dass sie...



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