Abo
  • IT-Karriere:

Toshiba Client Solutions: Foxconns Sharp kauft Notebook-Sparte von Toshiba

Sharp kauft laut Medienberichten die Notebook-und PC-Sparte von Toshiba. Der Bereich macht Verluste, doch Foxconn hat einen Plan.

Artikel veröffentlicht am ,
Toshiba Dynabook T1100
Toshiba Dynabook T1100 (Bild: Johann H. Addicks/addicks@gmx.net/CC-BY-SA 3.0)

Die Foxconn-Tochterfirma Sharp verhandelt die Übernahme des PC-Geschäfts von Toshiba. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise. Der Preis liegt bei 5 Milliarden Yen (45,5 Millionen US-Dollar). Laut der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei beträgt der Kaufpreis nur 4 Milliarden Yen (36 Millionen US-Dollar).

Stellenmarkt
  1. Camelot ITLab GmbH, Mannheim, Köln, München
  2. dennree GmbH, Töpen (Raum Hof / Oberfranken)

Die Übernahme könnte bereits in dieser Woche offiziell bekanntgegeben werden. Damit würde Sharp auf den PC-Markt zurückkehren, den der Konzern im Jahr 2010 verlassen hat.

Sharp würde bis zum 1. Oktober rund 80 Prozent an Toshiba Client Solutions übernehmen, Toshiba würde 20 Prozent behalten. Im Jahr 1985 brachte Toshiba mit den Dynabooks die ersten Laptops für den Massenmarkt heraus.

Toshiba macht Verluste mit Notebooks

Der Umsatz der Toshiba Client Solutions fiel im Geschäftsjahr 2017 um 13 Prozent auf 167,3 Milliarden Yen. Der operative Verlust stieg auf 9,6 Milliarden Yen, nach 500 Millionen Yen im Vorjahreszeitraum. Sharp erwartet Synergien von Toshibas PC-Bereich, dessen Notebooks in europäischen und US-amerikanischen Firmen weiter beliebt sind.

Ein Konsortium unter Führung des US-amerikanischen Finanzinvestors Bain hatte im September 2017 den Bieterwettstreit um die Speicherchip-Sparte von Toshiba für sich entschieden. Der Kaufpreis lag bei zwei Billionen Yen (15,7 Milliarden Euro). Zu dem Konsortium gehörten der südkoreanische Hynix-Konzern und die Computerhersteller Apple und Dell sowie die Speichergerätehersteller Kingston und Seagate. Die chinesischen Wettbewerbsbehörden stimmten dem Kauf im Mai 2018 zu. Sharp gibt in einer Kapitalerhöhung bis Ende Juli Aktien für insgesamt 200 Milliarden Yen aus. Toshiba Memory ist weltweit der zweitgrößte Hersteller von NAND-Speicher.

Foxconn aus Taiwan ist Auftragshersteller für Apple, Huawei, Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und andere.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€

nicoledos 05. Jun 2018

Nur ist längst nicht mehr Sharp drin, wo Sharp drauf steht. Das Internationale Geschäft...

wonoscho 05. Jun 2018

Zu Zeiten des Dynabook T1100 hätte ich den EPSON PX-8 Siehe https://youtu.be/bFIVzrEZTLc


Folgen Sie uns
       


Samsungs Monitor The Space - Test

Der Space-Monitor von Samsung ist ungewöhnlich: Er wird mit einer Schraubzwinge an die Tischkante geklemmt. Das spart tatsächlich viel Platz. Mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung ist auch genug Platz für die tägliche Arbeit vorhanden.

Samsungs Monitor The Space - Test Video aufrufen
Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

  1. Satellitennavigation Galileo ist wieder online

    •  /