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Toshiba AL13SE: SAS-Festplatte mit 10.500 U/min und 900 GByte

Toshiba hat seine neue Festplattenserie AL13SE vorgestellt. Mit 10.000 U/min und Serial Attached SCSI (SAS) ist sie vor allem für Server geeignet. Damit erreichen alle Festplattenhersteller im 2,5-Zoll-Enterprise-Segment fast ein Terabyte Kapazität.
/ Andreas Sebayang
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Nach Hitachi, WD und Seagate bietet nun auch Toshiba schnelle 900-GByte-Festplatten an. (Bild: Toshiba)
Nach Hitachi, WD und Seagate bietet nun auch Toshiba schnelle 900-GByte-Festplatten an. Bild: Toshiba

Toshibas AL13SE ist eine neue SAS-Festplattenserie im 2,5-Zoll-Format mit 15 Millimeter Bauhöhe. Die Festplatten nutzen SAS 2.0 als Schnittstelle, die theoretisch Transferraten von 6 GBit/s erreichen kann. Die Datentransferrate ist bei diesen Festplatten für Toshiba aber nicht das wichtigste Kriterium und so nennt der japanische Konzern gar nicht erst eine Transferrate. Mit 10.500 U/min und kurzen Laufwegen für die Köpfe sind es vor allem die geringen Zugriffszeiten, die erwähnenswert sind. Beim Schreiben sind es laut Toshiba 4,1 ms und beim Lesen 3,8 ms.

Bei den Festplatten handelt es sich eigentlich um 2,5-Zoll-Modelle. Sie sind optional aber auch mit einem passenden 3,5-Zoll-Rahmen verfügbar. Die Modelle haben dann den Zusatz Slimfitt. Toshiba wird die Slimfitt-Modelle aber erst im September 2012 anbieten können. Als Kapazitäten werden neben dem 900-GByte-Modell auch 600, 450 und 300 GByte angeboten. Sie alle haben 64 MByte Cache auf der Platine. Die Garantiezeit wird mit 5 Jahren angegeben. Der MTBF-Wert liegt bei 2 Millionen Stunden über die gesamte Serie.

Weitere Informationen gibt es im PDF-Datenblatt der AL13-Serie von Toshiba(öffnet im neuen Fenster).

Die neue Serie sollte in den nächsten Wochen im Handel verfügbar sein. Genaue Angaben macht Toshiba aber nicht. Mit Toshiba sind nun alle großen Hersteller von SAS-Platten bei 900 GByte Kapazität im Bereich der Festplatten mit 10.000 U/min angelangt. Western Digital, Seagate und Hitachi bieten solche Festplatten schon etwas länger an. Wer mehr Kapazität braucht, muss zu langsamer drehenden SAS-Platten greifen.


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