Toshiba AL13SE: SAS-Festplatte mit 10.500 U/min und 900 GByte

Toshiba hat seine neue Festplattenserie AL13SE vorgestellt. Mit 10.000 U/min und Serial Attached SCSI (SAS) ist sie vor allem für Server geeignet. Damit erreichen alle Festplattenhersteller im 2,5-Zoll-Enterprise-Segment fast ein Terabyte Kapazität.

Artikel veröffentlicht am ,
Nach Hitachi, WD und Seagate bietet nun auch Toshiba schnelle 900-GByte-Festplatten an.
Nach Hitachi, WD und Seagate bietet nun auch Toshiba schnelle 900-GByte-Festplatten an. (Bild: Toshiba)

Toshibas AL13SE ist eine neue SAS-Festplattenserie im 2,5-Zoll-Format mit 15 Millimeter Bauhöhe. Die Festplatten nutzen SAS 2.0 als Schnittstelle, die theoretisch Transferraten von 6 GBit/s erreichen kann. Die Datentransferrate ist bei diesen Festplatten für Toshiba aber nicht das wichtigste Kriterium und so nennt der japanische Konzern gar nicht erst eine Transferrate. Mit 10.500 U/min und kurzen Laufwegen für die Köpfe sind es vor allem die geringen Zugriffszeiten, die erwähnenswert sind. Beim Schreiben sind es laut Toshiba 4,1 ms und beim Lesen 3,8 ms.

Bei den Festplatten handelt es sich eigentlich um 2,5-Zoll-Modelle. Sie sind optional aber auch mit einem passenden 3,5-Zoll-Rahmen verfügbar. Die Modelle haben dann den Zusatz Slimfitt. Toshiba wird die Slimfitt-Modelle aber erst im September 2012 anbieten können. Als Kapazitäten werden neben dem 900-GByte-Modell auch 600, 450 und 300 GByte angeboten. Sie alle haben 64 MByte Cache auf der Platine. Die Garantiezeit wird mit 5 Jahren angegeben. Der MTBF-Wert liegt bei 2 Millionen Stunden über die gesamte Serie.

Weitere Informationen gibt es im PDF-Datenblatt der AL13-Serie von Toshiba.

Die neue Serie sollte in den nächsten Wochen im Handel verfügbar sein. Genaue Angaben macht Toshiba aber nicht. Mit Toshiba sind nun alle großen Hersteller von SAS-Platten bei 900 GByte Kapazität im Bereich der Festplatten mit 10.000 U/min angelangt. Western Digital, Seagate und Hitachi bieten solche Festplatten schon etwas länger an. Wer mehr Kapazität braucht, muss zu langsamer drehenden SAS-Platten greifen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /