Toshiba: 20 Megapixel auf 28,5 Quadratmillimetern

Toshiba bringt mit dem TCM5115CL einen neuen CMOS-Sensor im 1/2,3-Zoll-Format auf den Markt, der auf der winzigen Fläche von 28,5 Quadratmillimetern 20 Megapixel unterbringt.

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Toshiba TCM5115CL
Toshiba TCM5115CL (Bild: Toshiba)

Der TCM5115CL ist Toshibas neuer CMOS-Sensor in einem Format von 1/2,3 Zoll und Kantenlängen von 6,16 x 4,62 mm. Der Chip dürfte damit die bislang höchste Auflösung seiner Größenklasse erzielen. Die einzelnen Pixel sind nur noch 1,2 Mikrometer groß. Es gibt zwar bereits von Toshiba mit dem T4K05 einen Bildwandler mit Pixeln, deren Kantenlänge mit 1,12 Mikrometern noch etwas geringer ausfällt. Doch dieser Sensor erreicht nur eine Auflösung von 8 Megapixeln.

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Das Problem: Je kleiner die Sensoren, desto weniger Licht kann durch das Objektiv auf sie fallen. Besonders dann sind höhere Auflösungen und kleine Pixel besonders riskant, denn sie erhöhen das Bildrauschen. Dagegen setzt Toshiba die BSI-Technik (Backside-Illumination) ein. Bei diesem Prinzip sitzen die Schaltkreise hinter der lichtempfindlichen Schicht und nicht wie bei herkömmlichen CMOS-Sensoren davor. Das Licht muss also nicht auch noch das Geflecht der Schaltkreise durchdringen.

Videos mit bis zu 100 Frames pro Sekunde möglich

Neben Fotos kann der Sensor TCM5115CL auch Videos aufnehmen. Das ist laut Toshiba mit 60 Bildern pro Sekunde in Full-HD (1080p) möglich. Bei 720p kommt der Sensor auf eine Bildfrequenz von 100 Bildern pro Sekunde, was für eine gute Zeitlupenwiedergabe ausreichen sollte, die auch schon Sensoren anderer Kompaktkameras beherrschen.

Die ersten Muster des hintergrundbelichteten Sensors sollen Ende Januar 2013 bei den Herstellern zur Bemusterung eintreffen. Die Massenproduktion soll aber erst im August beginnen, so dass die ersten Kompakt- oder Bridgekameras im Frühherbst auf den Markt kommen dürften.

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