Abo
  • Services:

Torus von CoreOS: Einfaches Storagesystem für komplizierte Containertechnik

Die Verwendung von Containersystemen birgt einige Probleme beim Speichern von Daten. Cloud-Spezialist CoreOS möchte diese mit der Storagetechnik Torus lösen, die Containern einfache Dateien zum Einhängen ganzer Speichersysteme bietet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der CoreOS-Bus mit dem Maskottchen der Sprache Go (Gopher)
Der CoreOS-Bus mit dem Maskottchen der Sprache Go (Gopher) (Bild: CoreOS)

Die Schnelllebigkeit und hohe Skalierbarkeit von Anwendungscontainern bringt einige Probleme beim Speichern von Daten mit sich. Der Cloud-Spezialist CoreOS schreibt zudem in seinem Blog, dass bisherige Storagetechniken nur schwer zu Containerinfrastruktur passen würden. Deshalb hat das Unternehmen mit Torus ein neues Speichersystem erstellt, das besonders einfach, dabei aber dennoch zuverlässig sein soll.

  • Der schematische Aufbau von Torus (Bild: CoreOS)
Der schematische Aufbau von Torus (Bild: CoreOS)
Stellenmarkt
  1. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München
  2. Bühler Alzenau GmbH, Alzenau bei Frankfurt am Main

"Im Kern ist Torus eine Bibliothek mit einer Schnittstelle, die als traditionelle Datei erscheint", heißt es in der Ankündigung. Damit seien sämtliche Manipulationen am Speicher durch die üblichen basalen Dateioperationen möglich. Zurzeit nutzt Torus dazu ein einfaches Netzwerkblockgerät, das aus der Anwendung im Container heraus eingehängt werden kann. Künftig könnte dies etwa auch als Objektstorage angeboten werden.

Kompliziertes einfach ausgelagert

Das Besondere an dem neuen System ist, dass Torus darauf ausgelegt ist, mit der Containerverwaltung Kubernetes verwendet zu werden. Die eigentlich schwierige Arbeit eines verteilten Systems - die Konsensfindung - wird dabei an das Werkzeug Etcd ausgelagert. Dieses wird von CoreOS bereits genutzt, um zum Beispiel Konfigurationsdateien auf Containern in einem Cluster zu verwalten.

Der tatsächliche physische Speicher von Dateien ist wiederum in eigene Knoten ausgelagert, die leicht skaliert werden können. Torus fasst sämtliche dieser Knoten zu einem Storagepool zusammen. Das System unterstützt ein konsistentes Hashing der Dateien, Replikation sowie Garbage Collection. Das Design ermögliche es zudem, Torus um eine Verschlüsselung und Reed-Solomon-Fehlerkorrektur zu erweitern.

Torus ist in Go geschrieben und der Code findet sich auf Github.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  4. 4,99€

Folgen Sie uns
       


Hyundai Ioniq - Test

Wir sind den elektrisch angetriebenen Hyundai Ioniq ausgiebig Probe gefahren.

Hyundai Ioniq - Test Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

    •  /