Abo
  • IT-Karriere:

Torus: CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

Das erst im Sommer begonnene Projekt Torus von Cloud-Spezialist CoreOS wird schon wieder beendet. Der Grund dafür deutet auf eine deutliche stärkere Zuwendung von CoreOS zu Kubernetes und dessen Community hin.

Artikel veröffentlicht am ,
Die beste Strategie für ein Open-Source-Unternehmen: immer an der Community orientieren!
Die beste Strategie für ein Open-Source-Unternehmen: immer an der Community orientieren! (Bild: CoreOS)

Die Entwicklung des Torus-Projekts von Cloud- und Container-Spezialist CoreOS ist eingestellt, heißt es in der Projektbeschreibung auf Github. Die Arbeiten an Torus sind erst im vergangenen Sommer bekanntgegeben worden mit dem Ziel, ein einfaches Storagesystem für Containertechnik zu erstellen. Die Arbeiten werden aber nicht deshalb eingestellt, weil CoreOS dieses Ziel nicht hätte erreichen können, sondern weil sich das Unternehmen stark an der Community seiner Nutzer orientiert.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. Paul Henke GmbH & Co. KG, Löhne

So hat CoreOS bereits Anfang dieses Monats bekanntgegeben, die eigene Software zur Container-Orchestrierung, Fleet, nicht mehr weiterzuentwickeln und nur noch ein Jahr pflegen zu wollen. Stattdessen setzt CoreOS künftig auf Kubernetes, das sich inzwischen großer Beliebtheit erfreut und von einer breiten Community unterstützt wird.

Zu Torus schreibt der verantwortliche Brandon Philips: "Wir haben die Entwicklungsgeschwindigkeit in den vergangenen 8 Monaten nicht erreicht, die wir uns zu Beginn des Projekts erhofft haben. Und wir haben damit auch das erhoffte Engagement der Community nicht erreicht". Ohne das Interesse der Community ist es für CoreOS vermutlich schlicht nicht wirtschaftlich sinnvoll, das Projekt weiter zu verfolgen.

Um dennoch ein Storagesystem in einem Containerumfeld verwenden zu können, verweist CoreOS auf bestehende Lösungen für Kubernetes, die Anbindungen an Cloud-Speicher sowie verteilte Block-Speichersysteme bieten. Ebenso gebe es bereits weitere Community-Projekte, die ähnlich wie Torus direkt auf Kubernetes aufsetzen, um ein verteiltes Speichersystem bereitzustellen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Smartphones, TVs, Digitalkameras & Tablets reduziert)
  2. 139,99€ (Bestpreis - nach Abzug 20€-Coupon)
  3. 749,00€
  4. 199,00€

Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /