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Die H520 in knalligem Orange
Die H520 in knalligem Orange (Bild: Yuneec)

Tornado H920 Plus und H520: Yuneec stellt neue professionelle Hexacopter vor

Die H520 in knalligem Orange
Die H520 in knalligem Orange (Bild: Yuneec)

Mit dem H520 und dem Tornado H920 Plus erweitert Yuneec sein Multicopter-Angebot um zwei Modelle für den professionellen Anwendungsbereich. Die Drohne H520 eignet sich mit einem 50mm-Objektiv oder einer Wärmebildkamera für Inspektionen, die H920 Plus ist mit einer Zoom-Kamera für Kameraaufnahmen gedacht.

Der chinesische Hersteller Yuneec hat zwei neue Multicopter vorgestellt: Die Modelle H520 und Tornado H920 Plus haben beide sechs Rotoren und sind dem Hersteller zufolge für den professionellen Bereich gedacht. Der Tornado H920 Plus soll sich eher an Nutzer richten, die an Filmaufnahmen interessiert sind; der H520 ist mit einer möglichen Traglast von einem halben Kilo für den gewerblichen oder industriellen Markt gedacht.

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Der H520 ist auffällig orange lackiert und ermöglicht eine Flugzeit von 30 Minuten. Die Systeme sind inklusive des Steuerungssystems zum großen Teil redundant ausgeführt, außerdem hat die Drohne einen neuen Präzisionskompass. Zudem ist sie mit einer Real-Sense-Kamera von Intel für die Umgebungserkennung ausgestattet.

Drei verfügbare Kameramodelle für die H520

Die H520 kann mit insgesamt drei unterschiedlichen Kameras ausgestattet werden: Das erste Modell entspricht einer klassischen Copter-Kamera mit einem Objektiv, das mit einem Blickwinkel von 95 Grad weitwinklig ist. Die CGO 3+ kann Videos in 4K-Qualität bei 30 fps aufnehmen, in Full-HD geht die Bildrate bis 120 fps. Die Kamera sitzt in einem Dreiwegegimbal und ist endlos um 360 Grad rotierbar.

Mit der CGO-CI steht zudem eine zweite Kamera zur Verfügung, die als Objektiv eine 50mm-Brennweite verwendet. Das führt zu einem weniger weitwinkligen Aufnahmewinkel, der Nahaufnahmen erleichtern soll. Das Kameramodell ist daher laut Yuneec besonders für Inspektionsflüge geeignet. Auch die CGO-CI kann in 4K bei 30 fps aufnehmen.

  • Die Yuneec H520 (Bild: Yuneec)
  • Die Yuneec Tornado H920 Plus (Bild: Yuneec)
Die Yuneec Tornado H920 Plus (Bild: Yuneec)

Das dritte verfügbare Kameramodell ist die CGO-ET, eine Restlicht- und Wärmebildkamera. Das RGB- und das Wärmebildsignal können kombiniert oder einzeln angezeigt werden. Im RGB-Modus kann die CGO-ET in maximal Full-HD Videos aufnehmen. Die H520 wird über Yuneecs bereits bekannte Steuereinheit ST16 bedient, die auf Android-Basis läuft und ein großes 7-Zoll-Display hat. Die Drohne wiegt inklusive Kamera und Akku 1.890 Gramm und fliegt mit einer maximalen Geschwindigkeit von 72 km/h.

Tornado H920 Plus für Filmschaffende

Der Hexacopter Tornado H920 Plus hat mit 20 Minuten eine kürzere Flugzeit, mit 4.000 Metern allerdings auch eine weitaus höhere maximale Flughöhe - die des H520 beträgt laut Datenblatt nur 122 Meter. Gedacht ist der Tornado H920 Plus für Videofilmer. Als Kamera kommt ein neues, zusammen mit Panasonic entwickeltes Modell zum Einsatz.

Die CGO-4 hat einen dreifachen optischen Zoom, 16 Megapixel und kann Videos mit maximal 4K und 30 fps aufnehmen. Sie hängt in einem Dreiwegegimbal, der wie bei der H520 unendlich um 360 Grad drehbar ist.

Wie die H520 kann auch die Tornado H920 Plus dank Curve-Cable-Cam-Modus leicht für Kameraaufnahmen genutzt werden. In diesem Modus fliegt der Pilot vor der Aufnahme die gewünschte Strecke ab, inklusive gewünschter Kameraeinstellung. Danach steuert die Drohne diese Route noch einmal vollautomatisch an und nimmt das Videomaterial auf. Die Punkte zwischen den Wegpunkten werden interpoliert und miteinander verbunden. Zudem gibt es zahlreiche weitere Flugmodi, wie etwa eine Follow-Me-Funktion.

Preise noch unbekannt

Auch die Tornado H920 Plus kommt mit der Bodenstation ST16, die maximale Fluggeschwindigkeit beträgt 70 km/h. Die beiden neuen Drohnen sollen im zweiten Quartal 2017 auf den Markt kommen, die Preise stehen Yuneec zufolge noch nicht fest.


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Fotobar 03. Feb 2017

Ich nehme mal an, dass damit die maximal mögliche Flughöhe ab einem Start von einem Berg...

GeRe 02. Feb 2017

Es wird doch wohl die Meereshöhe (Dienstgipfelhöhe von 4000m) der Flug-Umgebung sein...



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