• IT-Karriere:
  • Services:

Torment im Test: Spiel mit dem Text vom Tod

Ist der Protagonist Gott oder Spinner, wieso jagt uns ein Monster namens Kummer und wie viele Tode können wir sterben? Mit solchen Fragen beschäftigt sich das Rollenspiel Torment - Tides of Numenera, eine Art Nachfolger des Klassikers Planescape Torment.

Ein Test von veröffentlicht am
In Torment - Tides of Numenera gibt es zahlreiche schöne Umgebungen.
In Torment - Tides of Numenera gibt es zahlreiche schöne Umgebungen. (Bild: Golem.de)

Die alten Ägypter und das antike Griechenland, das Römische Reich und unser Mittelalter: In weniger als 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte ist schon einiges an Ruinen und Historie, an Geschichten und Sagen zusammengekommen. Was mag sich da wohl innerhalb der nächsten Milliarde Jahren auf der Erde ansammeln? Auf diese Frage baut die Welt von Torment - Tides of Numenera auf. In dem Rollenspiel von Inxile Entertainment sind wir auf einer Erde unterwegs, die vor lauter fantastisch erfundenen Gerätschaften und Artefakten kaum wiederzuerkennen ist.

Inhalt:
  1. Torment im Test: Spiel mit dem Text vom Tod
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Aber auch wir selbst haben Schwierigkeiten, uns wiederzuerkennen. Das ist ziemlich wörtlich gemeint. Unsere wahlweise weibliche oder männliche Hauptfigur weiß selbst nicht, wer sie oder er ist - Mensch, Gott, Spinner oder irgendetwas dazwischen?

Das finden wir erst nach und nach durch Gespräche mit anderen Figuren heraus. Um hier eine etwas längere Lernkurve abzukürzen (und trotzdem, ohne Wichtiges zu spoilern): Wir sind vermutlich ein Mensch und offenbar unsterblich - jedenfalls beinahe. Damit greift Torment eines von vielen Elementen des inoffiziellen Vorgängers Planescape Torment von 1999 auf.

  • Selbst nebensächliche Details sind in Torment aufwendig - und gut! - in Texten erklärt. (Screenshot: Golem.de)
  • Zu Beginn tappen wir im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln ... (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte hat Markierungen für Händler und andere wichtige Stellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die rundenbasierten Kämpfe sind ziemlich herausfordernd. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach und nach erfährt der Spieler immer mehr über die Welt. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei bestimmten Toden geht es zurück in diese Zwischendimension. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier ist die Grafik absichtlich unscharf ... (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Spielbeginn entscheiden wir uns für eine Art Kämpfer, eine Art Zauberer oder eine Art Schurke. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü der PC-Version (Screenshot: Golem.de)
Selbst nebensächliche Details sind in Torment aufwendig - und gut! - in Texten erklärt. (Screenshot: Golem.de)

Wenn wir in Kämpfen das Zeitliche segnen, landen wir in einer Zwischendimension und können dann ins Abenteuer zurückkehren. Gleich in den ersten Spielminuten erfahren wir aber auch: Wenn wir ganz viel Pech haben und etwa trotz vielfacher Warnungen einen mysteriösen Obelisken anfassen, müssen wir unter Umständen auf ein Savegame zurückgreifen. Das legt das Programm beim Wechseln der Karte selbstständig neu an, außerdem können wir den Spielstand manuell sichern.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen
  2. DRÄXLMAIER Group, Garching

Es ist gar nicht so schlecht, ab und zu mal freiwillig oder gezwungenermaßen auf ein Savegame zurückzugreifen, um so die Auswirkungen unterschiedlicher Entscheidungen auszuprobieren. In Torment können wir nämlich mit den Multiple-Choice-Antworten wie in einem Adventure unseren Weg durch das Abenteuer beeinflussen - oft, ohne es richtig zu merken.

Ebenfalls direkt nach dem Anfang der bei den meisten Spielern mindestens 30 Stunden langen Kampagne können wir so mit wenigen Klicks einen relativ schwierigen Kampf vermeiden und unter Umständen verhindern, dass wir zwei potenzielle Mitreisende verlieren. Dabei handelt es sich um Herren namens Aligern und um eine multidimensionale Dame namens Callistege.

Beide können wir nicht nur später gegen andere Gefährten austauschen, wir müssen es sogar - weil die Gefährten sich zerstreiten, den Opfertod sterben oder was auch immer. Allerdings begegnen wir im Spielverlauf rasch mehr als genug Ersatz - der natürlich mit ausführlicher Hintergrundgeschichte und eigenen Quests versehen ist. Übrigens dürften auch erfahrene Spieler fast nicht drum herumkommen, die ersten ein oder zwei Stunden mindestens zweimal zu absolvieren, um beim Einstieg in die Welt und das Szenario alles Wichtige zu verstehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Verfügbarkeit und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 32,02€ (Vergleichspreis ca. 45€)
  2. 26,99€ (Bestpreis mit Amazon)
  3. 26,99€ (Bestpreis mit Saturn)
  4. 149,90€ + 5,99€ Versand bei Vorkasse (Vergleichspreis 171,94€ inkl. Versand)

sovereign 18. Mär 2017

Als ich das erste mal von diesem Spiel hörte dachte ich an ein Spiel in der Art von...


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /