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Das Library Freedom Project will Exit-Relays für das Tor-Netzwerk in öffentlichen Bibliotheken einrichten.
Das Library Freedom Project will Exit-Relays für das Tor-Netzwerk in öffentlichen Bibliotheken einrichten. (Bild: Library Freedom Project)

Tor-Netzwerk: Öffentliche Bibliotheken sollen Exit-Relays werden

Das Library Freedom Project will Exit-Relays für das Tor-Netzwerk in öffentlichen Bibliotheken einrichten.
Das Library Freedom Project will Exit-Relays für das Tor-Netzwerk in öffentlichen Bibliotheken einrichten. (Bild: Library Freedom Project)

Geht es nach den Plänen des Library-Freedom-Projekts sollen künftig alle öffentlichen Bibliotheken in den USA einen Exit-Server für das Tor-Netzwerk bereitstellen.

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Mehr Exit-Server würden nicht nur das Tor-Netzwerk beschleunigen, sondern auch für mehr Anonymität sorgen. Insgesamt gibt es davon aber nur etwa 1.000 weltweit. Das soll sich mit Hilfe des Library-Freedom-Projekts ändern. Demnach soll in allen öffentlichen Bibliotheken der USA ein Exit-Server eingerichtet werden. Der Plan könnte aufgehen, denn die American Library Association setzt sich öffentlich gegen Zensur und für die Meinungsfreiheit ein.

Das Library-Freedom-Projekt wurde unlängst von Alison Macrina und Nima Fatemi ins Leben gerufen. Bislang organisierten die beiden Seminare zur Wahrung der digitalen Privatsphäre in öffentlichen Bibliotheken und starteten eine Initiative, bei sämtliche Einrichtungen HTTPS umzusetzen. Bislang konnten sie aber nur eine Bibliothek in New Hampshire davon überzeugen, ein Tor-Relay aufzusetzen.

Das Betreiben eines Exit-Relays könnte gefährlich werden

Die Exit-Server leiten den Datenverkehr aus dem Tor-Netzwerk ins öffentliche Internet. Nur ihre IP-Adresse und nicht die des ursprünglichen Nutzers sind daher sichtbar. Das Problem: Die Betreiber können auch zur Verantwortung gezogen werden, wenn illegale Handlungen darüber getätigt werden. Betreiber müssen daher immer damit rechnen, dass sie ins Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten können.

Je mehr Exit-Server bereitgestellt werden, desto mehr erhöht sich der Datendurchsatz. Außerdem wird es schwieriger für Dritte, sogenannte Korrelationsangriffe auf die Nutzer des Tor-Netzwerks zu starten. Sie funktionieren nur dann, wenn ein Angreifer eine bestimmte Zahl an Exit-Servern belauschen oder unter seine Kontrolle bringen kann. Die schiere Anzahl an öffentlichen Bibliotheken in den USA könnte einen solchen Angriff nahzu unmöglich machen.


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stritzelman 07. Aug 2015

Ich erlaube mir hier mal auf das kuriose Blog: https://torexitabuse.wordpress.com/tag...

chefin 03. Aug 2015

50% der Exitnodes wird von der USA betrieben und zwar von Behörden oder mit deren...

pythoneer 02. Aug 2015

So ziemliche alle namhaften Kryptologen. "LOL"

Sarkastius 01. Aug 2015

Der war gut



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