• IT-Karriere:
  • Services:

Tor-Netzwerk: Mutmaßlicher Darknet-Waffenhändler ist festgenommen

Der mutmaßliche Betreiber einer Darknet-Seite soll auch dem Attentäter von München im vergangenen Jahr die Tatwaffe verkauft haben. Der 30-jährige Verdächtige soll seit 2013 aktiv sein und wurde jetzt festgenommen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Der Betreiber einer Darknet-Plattform wurde verhaftet.
Der Betreiber einer Darknet-Plattform wurde verhaftet. (Bild: BKA)

Ein 30 Jahre alter mutmaßlicher Betreiber einer Darknet-Plattform ist in Karlsruhe festgenommen worden. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) vom Montag soll über das Internetforum auch der Verkauf der bei dem Amoklauf in München im Juli 2016 eingesetzten Waffe abgewickelt worden sein. Der Verdächtige soll seit 2013 alleiniger Administrator der Seite mit über 20 000 Mitgliedern gewesen sein, über die zahlreiche illegale Geschäfte, insbesondere mit Drogen und Waffen abgewickelt worden seien.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Coburg
  2. Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Magdeburg

Der Festnahme des Tatverdächtigen am Donnerstagabend gingen laut BKA monatelange verdeckte Ermittlungen voraus. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten Einsatzkräfte zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer, Datenträger und geringe Mengen Betäubungsmittel sicher. Auch der Server wurde beschlagnahmt.

Verhaftung wegen unerlaubter Beihilfe zum Waffenkauf

Der Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe verkündete am Freitag einen bereits erlassenen Haftbefehl des Amtsgerichts Gießen wegen des Verdachts der Beihilfe zum unerlaubten Handel mit Waffen und Betäubungsmitteln. Bei einem Amoklauf in München hatte ein 18-Jähriger am 22. Juli 2016 am Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen getötet und sich dann selbst erschossen. Der mutmaßliche Waffenhändler war bereits im August in Marburg festgenommen worden.

Beamte der Polizei ermitteln immer wieder auch als verdeckte Ermittler und geben sich als Kunden aus. In anderen Fällen können Steuerbehörden die Seitenbetreiber ermitteln, weil diese auf einmal über viel Geld verfügen und teure Anschaffungen tätigen. Zum Ermittlungserfolg trägt außerdem bei, dass die Anonymitätstipps der Plattformbetreiber nicht immer ausgereift und sinnvoll sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 48,99€
  2. (-62%) 18,99€
  3. 14,29€
  4. (-20%) 47,99€

Anonymer Nutzer 13. Jun 2017

Dauert sicher nur tage bis ein Politiker den hals aufreißt und behauptet mit vds...

DrJanus 12. Jun 2017

Haben sich wohl nicht an die "Wie bleibe ich im Darknet unsichtbar"-Leitfäden gehalten ^^


Folgen Sie uns
       


Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen

Wir haben uns ein Testprojekt für eine elektrifizierte Tiefgarage im baden-württembergischen Tamm zeigen lassen.

Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen Video aufrufen
Alternatives Android im Test: /e/ will Google ersetzen
Alternatives Android im Test
/e/ will Google ersetzen

Wie Google, nur mit Privatsphäre - /e/ verbindet ein alternatives Android mit Cloudfunktionen und einer Suchmaschine.
Ein Test von Moritz Tremmel


    Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
    Coronakrise
    Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

    Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
    Ein Bericht von Marc Sauter

    1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
    2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen

    Coronavirus: Spiele statt Schule
    Coronavirus
    Spiele statt Schule

    Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
    Von Rainer Sigl

    1. CCC "Contact Tracing als Risikotechnologie"
    2. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
    3. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück

      •  /