Abo
  • Services:
Anzeige
Das FBI schob dem Mann Code in einem Video unter.
Das FBI schob dem Mann Code in einem Video unter. (Bild: Pascal Guyot/Getty Images)

Tor-Netzwerk: Erpresser mit Video enttarnt

Das FBI schob dem Mann Code in einem Video unter.
Das FBI schob dem Mann Code in einem Video unter. (Bild: Pascal Guyot/Getty Images)

Erneut ist es dem FBI gelungen, einen Tor-Nutzer zu deanonymiseren. Der Mann hatte Kinder bedroht und belästigt. Er hatte gedroht, er würde heikle persönliche Bilder veröffentlichen und eine Bombe an einer Schule zünden.

Nach monatelangen Ermittlungen ist es dem FBI offenbar gelungen, einen mutmaßlichen Erpresser zu enttarnen, obwohl er das Tor-Netzwerk genutzt hat. Der 26-Jährige soll über Jahre Kinder im Netz bedroht und sexuell erniedrigt haben, wie Ars Technica berichtet. Immer wieder hatte er die Kinder den Unterlagen zufolge, teils unter Androhung von Gewalt, aufgefordert, "sexuell explizite" Bilder zu senden.

Anzeige

Würde dies nicht geschehen, drohte der Mann, angeblich vorhandenes Material zu veröffentlichen und mit selbst gebauten Rohrbomben eine Schule anzugreifen.

Pseudonyme Facebook-Nutzung über Tor

Zur Kontaktaufnahme soll der Verdächtige jeweils Facebook genutzt haben, die Seite nutzte er unter dem Pseudonym Brian Kil über "das Tor-Netzwerk oder andere Proxies". Das FBI war auf die Kontaktaufnahme aufmerksam geworden und besorgte sich vom Gericht eine Erlaubnis, einen Videocode beizufügen, der eine Kontaktaufnahme mit einem Server der Ermittler anstoßen würde. Solche Techniken werden beim FBI unter dem Kürzel Network Investigative Techniques (NIT) geführt [Anklage als PDF].

Das FBI lud das Video, das keine sexuellen Szenen zeigen soll, bei einem Dropbox-Account hoch, der nur dem Opfer und dem mutmaßlichen Täter bekannt war. Nachdem der Mann das Video anschaute, konnte das FBI die reale IP-Adresse ermitteln. Immer wieder nutzt das FBI neuartige Ermittlungsmethoden, um Tor-Nutzer zu deanonymisieren. Im vergangenen Jahr wollten Ermittler einen genutzten Exploit nicht öffentlich machen und nahmen daher in Kauf, dass ein mutmaßlicher Krimineller wieder auf freien Fuß kam.


eye home zur Startseite
glfblf 10. Aug 2017

Im Girlloverforum(heißt wirklich so) war schon vor einiger Zeit die Auflösung des Rätsel...

Dvija 10. Aug 2017

Wer nutzt denn bitteschön Vorschaubilder im Dateiexplorer und lässt ihn und MP's...

M.Kessel 09. Aug 2017

... gar nicht benötigen. Solche Straftäter können offensichtlich auch ohne den Verlust...

__destruct() 09. Aug 2017

Ich verwende den Masterrace Player for Videos (MPV).

cicero 09. Aug 2017

Wegschließen, diesen Typen. Der darf nicht mehr in die Öffentlichkeit gelangen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München
  2. BASF Business Services GmbH, Ludwigshafen
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. cab Produkttechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Destiny 2 gratis erhalten
  2. (u. a. Ryzen 5 1400 für 151,99€, Ryzen 5 1600 für 198,95€ und Ryzen 7 1700 für 292,99€)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  2. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  3. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  4. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  5. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  6. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

  7. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen

  8. Spielebranche

    Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Pro und X erwartet

  9. Thunderobot ST-Plus im Praxistest

    Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!

  10. Fahrdienst

    Alphabet investiert in Lyft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

  1. Re: Wie das zertifiziert wurde ist sehr leicht...

    robinx999 | 20:27

  2. Re: Vielleicht kommt ja eine Neuauflage mit AMD...

    Algo | 20:15

  3. Re: Auto pilot mal wieder versagt !

    KlugKacka | 20:12

  4. Re: Man müsste mal den Elektrosmog messen, der...

    FreierLukas | 20:07

  5. Re: Asse 2.0

    Carl Weathers | 20:04


  1. 18:00

  2. 17:47

  3. 16:54

  4. 16:10

  5. 15:50

  6. 15:05

  7. 14:37

  8. 12:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel