Tor Browser, Zerologon: Sonst noch was?

Was am 24. September 2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Artikel veröffentlicht am , Golem.de
Tor Browser, Zerologon: Sonst noch was?
(Bild: Pixy.org/CC0 1.0)

Tor Browser 10.0 veröffentlicht: Die neue Version 10.0 wechselt von Firefox 68.x auf den aktuellen Firefox 78.3 in der Variante ESR(Extended Support Release), die über einen längeren Zeitraum von Mozilla gepflegt wird. Auch die andere, im Tor Browser enthalte Software wird aktualisiert, darunter der Anonymisierungsdienst Tor selbst, der in Version 0.4.4.5 mitgeliefert wird. Neue Funktionen enthält der Tor Browser trotz des Wechsels auf Version 10 jedoch nicht. Der Tor Browser für Android sei derweil noch nicht fertig, Version 9.5 würde weitergeflegt, schreibt das Tor Projekt.

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Zerologon Sicherheitslücke wird aktiv ausgenutzt: Auf Twitter warnt Microsoft, dass eine Lücke (CVE-2020-1472) in der Nutzerverwaltung Active Directory (AD) aktiv ausgenutzt wird. Die Zerologon genannte Sicherheitslücke ermöglicht einen unautorisierten Zugriff als Domänen-Admin. Microsoft hat bereits Mitte August ein Sicherheitsupdate veröffentlicht.

Petition fordert Verbot von Gesichtserkennung: Europaweit solle die biometrische Gesichtserkennung verboten werden. Das fordert eine Petition, die bislang knapp 12.000 Unterschriften sammeln konnte. Ins Leben gerufen hat sie der Künstler und Hacktivist Paolo Cirio gemeinsam mit französischen Bürgerrechtsaktivisten von La Quadrature du Net und anderen Organisationen. Die Einführung von Gesichtserkennung sei gefährlich, bereits 15 europäische Staaten hätten mit ihr experimentiert, erläutert der Petitionstext.

Kompakte Alexa-Antworten auf Fire TV: Amazon hat das Erscheinungsbild der Alexa-Antworten geändert, die von einem Fire-TV-Gerät ausgegeben werden. Bisher waren die Alexa-Antworten ergänzend zu dem Gesprochenen immer bildschirmfüllend zu sehen. Künftig nehmen die Antworten kompakt nur den unteren Bereich des Bildschirms ein. Im Hintergrund ist der laufende Film oder die Serienfolge weiterhin zu sehen.

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Node will Paketpflege verbessern: Das Entwicklungsteam von Node.js hat in den vergangenen Jahren Werkzeuge dafür entwickelt, Hinweise zur Pflege und Betreuung einzelner Pakete anzugeben und nutzen zu können. Das Team ruft jetzt die Entwickler dazu auf, dies häufiger zu nutzen.

Baldur's Gate 3 und der Early Access: Das Rollenspiel Baldur's Gate 3 startet erst am 6. Oktober 2020 in den Early Access auf Steam - bislang sollte es am 30. September so weit sein. Das haben die Entwickler auf Twitter bekanntgegeben und ihren Namen dort in "Baldur's Late" geändert.

Hai schwimmt auf Next-Gen: Für den Hai-Simulator Maneater (Test auf Golem.de) wird es im November 2020 ein kostenloses Upgrade geben. Auf PS5 und Xbox Series X schwimmen die Biester dann in 4K-Auflösung, mit einer Bildrate von 60 fps und mit Raytracing. Die Xbox Series S bekommt "lebhaftere Grafik und gesteigerte Framerate" (Entwicklerangabe). Im Frühjahr 2021 erscheinen die Next-Gen-Verbesserungen für Windows-PC.

China blockiert Wikipedia: China hat den Antrag der Wikimedia Foundation auf Beobachterstatus bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) blockiert. China sprach sich in der Generalversammlung am 23. September 2020 als einziger Mitgliedsstaat der WIPO gegen die Anerkennung der Wikimedia Foundation aus und begründete diese Haltung mit der Existenz eines taiwanesischen Wikimedia-Chapters.

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