Topton N11: Mini ITX-Board hat Platz für Ryzen-CPU und bis zu neun HDDs
Auf 17 x 17 cm passen zudem mehrere M.2-Slots und vier Ethernet-Ports. Das AMD-Ryzen-Mainboard eignet sich so für viele Projekte.
Über den chinesischen Onlineversandhandel Aliexpress finden Kunden des Öfteren interessante Hardware für spezielle Anwendungszwecke. Neu ist beispielsweise das Topton N11 im Mini-ITX-Format. Auf 17 x 17 cm wird hier ein Ryzen 7 7840HS verbaut. Die AMD-CPU integriert zudem eine Radeon-780M-Grafikeinheit. Das System sollte für die meisten DIY-Tasks also leistungsfähig genug sein.
Das herausstechende Merkmal ist aber wohl die Möglichkeit, hier bis zu neun SATA-Laufwerke – beispielsweise SSDs oder HDDs – anzuschließen. Dazu stehen ein SATA-3-Interface und zwei SFF-8643-Sockel zur Verfügung. Über SATA-Adapterkabel können daran jeweils noch einmal vier Laufwerke für insgesamt neun Modelle angeschlossen werden. Das Topton N11 würde sich also beispielsweise als File-Server oder NAS-System zum Selbstbauen eignen.
Vier mal Ethernet
Auf dem Gerät können zwei weitere M.2-2280-Slots für PCIe-4.0-SSDs genutzt werden. Zudem steht ein PCIe-Slot (4.0 x16) zur Verfügung. Dort kann beispielsweise eine Grafikkarte installiert werden. Über zwei SO-DIMM-Slots werden DDR5-Module für den Arbeitsspeicher angesprochen. An der Rückseite des Mainboards sind drei USB-A-3.2-Gen1-Ports, HDMI 2.0, Displayport 1.4 und vier 2,5-GBit-Ethernet-Buchsen zu finden. Zwei weitere USB-A-2.0-Ports sind direkt auf dem Board verlötet.
Aktuell kann das Board über Aliexpress bestellt werden. Allerdings ist es nicht ganz günstig: 551 Euro kostet das Paket ohne RAM und Storage. Für 8 GByte RAM und eine 128-GByte-SSD werden insgesamt 607 Euro fällig. 16 GByte RAM und eine 512-GByte-SSD kosten 664 Euro und 32 GByte RAM mit 1-TByte-SSD 776 Euro. Es sollte beachtet werden, dass darauf möglicherweise weitere Kosten (etwa Zölle und Umsatzsteuer) anfallen.