Top500: Epyc-Supercomputer ist fünftschnellster weltweit

Mit dem Perlmutter platziert sich ein neues System in den Top 500 der Supercomputer. Es kombiniert 64-kernige Epyc-CPUs mit Nvidias A100.

Artikel veröffentlicht am ,
Perlmutter-Supercomputer
Perlmutter-Supercomputer (Bild: AMD/NERSC)

In der Liste der Top 500 der schnellsten Supercomputer der Welt gibt es im Juni 2021 ein neues System unter den ersten zehn: Der Perlmutter wird vom National Energy Research Scientific Computing Center (Nersc) betrieben und steigt mit 95 Petaflops (Peak) respektive 65 Petaflops (Linpack) auf dem fünften Platz ein. Das System ist nach Saul Perlmutter benannt, der Astrophysiker erhielt 2011 den Nobelpreis.

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Der Perlmutter am Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien basiert auf zwei Phasen, die mittlerweile beide abgeschlossen sind: Die Phase 1 besteht aus zwölf Schränken mit insgesamt 1.536 Knoten. Pro Node gibt es eine 64-kernige Epyc 7763 (Milan) mit 256 GByte DDR4-Speicher und vier Nvidia A100 mit je 40 GByte HBM2. Zusammen ergibt das theoretische 59,9 Petaflops.

Mit der Phase 2 kommen noch einmal 3.072 Knoten hinzu, diese sind aber rein CPU-basiert. Hier setzt das Nersc auf zwei 64-kernige Epyc 7763 mit je 512 GByte DDR4-Speicher, welche weitere 35 Petaflops an Rechenleistung hinzufügen. Im Linpack-FP64-Benchmark erreicht der von Cray/HPE gebaute Perlmutter knapp 65 Petaflops und 1,9 Petaflops im HPCG-Benchmark (High Performance Conjugate Gradients); die Leistungsaufnahme des Systems liegt bei rund 2,5 Megawatt.

Abseits der zehn weltweit leistungsstärksten Systeme gab ebenfalls einige interessante Neuzugänge, darunter weitere Supercomputer mit AMDs Epyc 7003 (Milan) und mit Intel Xeon SP v3 (Ice Lake SP). Hierzu zählen der japanische ABCI 2.0 des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST), der mit 22 Petaflops auf dem zwölften Platz einsteigt, und der Ghawar-1 von Saudi Aramco mit 19 Petaflops auf Platz #19.

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Interessant sind auch die gleich vier Cluster von Microsoft Azure, die alle auf 48-kernige Epyc 7V12 und Nvidias A100 setzen, die je 17 Petaflops erreichen. Ebenfalls neu ist der Earth Simulator der Japan Agency for Marine Earth Science and Technology mit speziellen Beschleunigern, den SX-Aurora Tsubasa als aktualisiertes 20B-Modell. Der Deutsche Wetterdienst nutzt übrigens die älteren 10AE für ein 4-Petaflops-System.

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cyablo 29. Jun 2021

Zum Thema Energiebilanz: Dafür braucht Nr. 1 aber auch 10x soviel Energie wie Nr. 5. 26,2...

dangi12012 28. Jun 2021

Der wahre verlierer ist Intel. Bei neuen systemen ist dann AMD oder ARM und Nvidia...



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