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HP, IBM und Intel sind die wichtigsten Hersteller

Zwei Drittel alles Supercomputer der Top500-Liste stammen von HP und IBM, die Unternehmen stellen 36 und 30,6 Prozent der Maschinen her. Bei IBM ist die an Lenovo verkaufte x86-Sparte noch nicht getrennt berücksichtigt. Noch größer ist die Überlegenheit eines einzelnen CPU-Herstellers, denn Intel-Prozessoren befinden sich in 85,8 Prozent aller gemeldeten Supercomputer. Vor allem bei den Top 10 der Liste werden sie aber zunehmend durch GPU-Beschleuniger ergänzt, diese finden sich in der Hälfte der Top-10-Rechner. Nur zwei davon arbeiten mit den Xeon-Phi-Karten von Intel - darunter aber auch Tianhe-2 -, in drei der Maschinen stecken Nvidia-GPUs.

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Auffällig ist, dass vor allem die schnellsten Systeme mit Power-CPUs von IBM meist nicht mit GPUs versehen sind. IBM bleibt auch mit 8 Prozent Marktanteil zweitgrößter Prozessorlieferant für Supercomputer, dieser Wert hat sich im vergangenen halben Jahr nicht verändert. AMDs Marktanteil mit Opteron-CPUs bröckelt dagegen weiterhin. Sie finden sich nur noch in 5,2 Prozent der Maschinen, vor sechs Monaten waren es noch 6 Prozent. Nur noch 26 Rechner der Top500 arbeiten mit Opterons, darunter aber mit Titan der zweitschnellste Rechner.

IBM bietet die meiste Rechenleistung der Liste

Da IBM sowohl Rechner mit eigenen Prozessoren als auch CPUs von AMD und Intel anbietet, ist das Unternehmen bei der Betrachtung der gesamten Rechenleistung weiterhin der größte Anbieter. 28 Prozent der Kapazität der gesamten Top500 stammen von IBM. Der Supercomputer-Pionier Cray kommt auf 22 Prozent, HP auf 15,6 Prozent. Darauf folgt schon die chinesische Militärforschungsbehörde NUDT mit 12,7 Prozent. Dieser hohe Anteil kommt vor allem durch Tianhe-1 und Tianhe-2 zustande, die Platz 1 und 17 der Top500-Liste belegen.

An einer schnellen Vernetzung der einzelnen Nodes kommen Betreiber von Supercomputern nicht vorbei. Infiniband dient nun mit 225 Installationen in fast der Hälfte der Rechner dafür, der Anteil von Gigabit-Ethernet geht von 202 auf 187 Systeme zurück - vor allem, weil bei diesen Maschinen nun zunehmend 10-Gigabit-Ethernet verwendet wird.

Europa holt auf

Trotz Chinas anhaltend starker Position bei Supercomputern müssen sich die USA aber wohl noch einige Zeit nicht von ihrer Vormachtstellung im schnellen Rechnen verabschieden: 231 der Maschinen befinden sich in den Vereinigten Staaten. Die Macher der Liste sehen aber voraus, dass dieser Wert bald ein Allzeittief erreichen könnte. Dafür ist nicht China allein verantwortlich, denn dort ist die Zahl der Rechner mit 61 Rechnern von zuvor 76 sogar gefallen. In ganz Asien gibt es nun nur noch 120 der schnellsten Supercomputer.

Die zweitgrößte Region ist Europa, wo die Zahl der Anlagen von 116 auf 130 wuchs, damit wurde Asien nun wieder überholt. Die Rechner sind dabei zwischen den nach Supercomputerzahl größten Ländern Großbritannien, Frankreich und Deutschland fast gleich verteilt, dort stehen 30, 30 und 26 der Anlagen.

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 Top500: Chinas Supercomputer bleibt vorerst unschlagbar
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HubertHans 18. Nov 2014

Milchmädchenrechnung. Davon ist so ein Supercomputer weit entfernt. Diese Benchmarks die...

Trollversteher 18. Nov 2014

Die Römer waren auch nicht wirklich für ihre frühe Seefahrerkunst bekannt, da gab's vor...

plutoniumsulfat 18. Nov 2014

genau den Satz hatte ich auch im Kopf :D

jb (Golem.de) 17. Nov 2014

Danke für den Hinweis, "o" entfernt.

sedremier 17. Nov 2014

Ja. Noch. Aber mit 'auch gut dastehen' ist keine Fuürungsrolle zu erreichen. Oder was da...


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