Top500: Microsofts Azure-Supercomputer ist mit dabei

Die Top500 der Supercomputer verzeichnen illustre Neuzugänge, ein Exascale-System hat es aber noch nicht in die Liste geschafft.

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Blick in einen Azure-Rechenzentrum
Blick in einen Azure-Rechenzentrum (Bild: Microsoft)

Die November-2021-Ausgabe der Top500 der leistungsfähigsten Supercomputer der Welt steht bereit. Unter den ersten zehn Systemen befinden sich nur ein aktualisiertes und ein neues. Grund dafür ist, dass die Branche vor dem größten Umbruch der vergangenen Jahre steht: dem Wechsel vom Petaflops- zum Exaflops-Zeitalter.

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Tatsächlich wurde bisher kein solcher Rechner offiziell vermessen, wenngleich in China schon seit Frühling 2021 mit dem Sunway Ocean Light und dem Tianhe-3 gleich zwei solche Supercomputer in Betrieb sein sollen. Die USA arbeiten auch an diesen Supercomputern - genauer an dem Frontier und dem El Capitan, überdies ist der Aurora geplant.

Noch steht aber der japanische Fugaku mit A64FX-Chips auf dem ersten Platz, gefolgt von den zwei US-amerikanischen Power-9/Nvidia-A100-Supercomputern namens Summit sowie Sierra und dem chinesischen Sunway Taihu Light mit SW26010-Prozessoren. Dahinter konnte der US-amerikanische Perlmutter auf dem fünften Rang halten, er wurde mit einigen zusätzlichen Epyc/A100-Nodes versehen.

Microsofts Azure nutzt Epyc-Off-Roadmap-SKU

Einziger Neuzugang ist der Voyager-EUS2, ein von Microsoft betriebenes Azure-System mit AMDs 48-kernigen Epyc 7V12 (Rome) und Nvidias A100-Beschleuniger. Der Supercomputer schafft theoretisch 39,5 Petaflops und 30,1 Petaflops im FP64-Linpack-Benchmark. Direkt dahinter folgt der SSC-21 von Samsung mit Epyc 7543 und Nvidia A100 von Samsung, auf dem zwölften Rang liegt der Polaris des Argonne National Laboratory mit Epyc 7532 und Nvidia A100.

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Auf den weiteren Plätzen steigen allerhand Systeme in die Top-500-Liste ein, die ebenfalls auf Eypc-CPUs basieren und teilweise bereits Zen 3 (Milan) einsetzen; teils wurden auch Nvidias A100 installiert. Reine CPU-Systeme etwa sind das Levante des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ), auch das Archer2 der University of Edinburgh (EPSRC) kommt ohne Beschleuniger aus.

Zudem finden sich in den Top 200 allerhand Lenovo-Rechner mit Xeon-Prozessoren von Intel: Meist handelt es sich um ältere Cascade-Lake-SP-Modelle, immerhin drei basieren aber auf den aktuellen Ice-Lake-SP-Ablegern.

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