Abo
  • Services:

Tomtom Vio: Aus dem Navi wird ein Second Screen

Tomtom hat neue Navigationsgeräte vorgestellt. Zum Teil sind es aber keine klassischen Navis mehr. Stattdessen wird aus dem Navi ein Second Screen, und die Navigation übernimmt das Smartphone.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Vio ist ein Zweitdisplay fürs Smartphone.
Vio ist ein Zweitdisplay fürs Smartphone. (Bild: Tomtom)

Das Smartphone ist das bessere Navi - diese Erkenntnis scheint sich auch bei Tomtom durchgesetzt zu haben. Mit dem Vio wurde ein erstes Navigationsgerät vorgestellt, das nur als Second Screen, also als erweiterter Bildschirm, für das Smartphone dient. Das Vio ist vor allem für kleine Motorräder und Roller gedacht.

Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. MDK Baden-Württemberg Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, Lahr

Speziell für das Vio gibt es eine App für Android und iOS, die das Smartphone über Bluetooth mit dem Tomtom-Gerät verbindet. Das Smartphone übernimmt dann die eigentliche Navigation und zeigt die Fahranweisungen auf dem kreisrunden Touchscreen. Das Vio soll in einem wasserdichten Gehäuse stecken, so dass es auch bei Regen funktioniert. Sprachanweisungen sendet das Smartphone an das Headset, so dass diese bei der Fahrt gut verstanden werden können.

Nur fünf Stunden Akkulaufzeit

Falls ein Anruf eingeht, zeigt das Vio den Anrufer an, so dass der Fahrer mit einem Blick entscheiden kann, wie er reagieren möchte. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen färbt sich das Display rot, um den Fahrer darauf hinzuweisen. Außerdem warnt das Vio vor aufgestellten Radarkameras. Das Vio wird in verschiedenen Gehäusefarben angeboten. Auf Wunsch kann die Displayfarbe des Kartenmaterials an die Gehäusefarbe angepasst werden.

  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)

Im Vio befindet sich ein Akku, der nach Herstellerangaben etwa fünf Stunden durchhält. Lange Fahrten sind damit also nicht möglich, ohne das Gerät zwischendurch über eine USB-Verbindung aufzuladen. Zum Lieferumfang gehören Halter für den Lenker und den Spiegelarm, so dass der Käufer die für ihn passende Option wählen kann. Tomtoms Vio ist für 170 Euro verfügbar.

Tomtom Go mit WLAN-Updates

Ganz so weit mag Tomtom bei Autonavigationsgeräten noch nicht gehen. Bisher wurden noch keine Geräte gezeigt, die das Smartphone als Navigationseinheit verwenden. Allerdings gibt es bereits eine Smartphone-Anbindung bei den neuen Go-Modellen. Außerdem lassen sich die neuen Tomtom-Navigationsgeräte neuerdings über eine WLAN-Verbindung aktualisieren. Dieser Schritt erscheint mehr als überfällig, bisher mussten die Geräte immer erst per Kabel mit einem Computer verbunden werden, um Aktualisierungen vorzunehmen.

  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)

Über Bluetooth verbindet sich das Go-Modell mit dem Smartphone und greift dabei auf die jeweiligen Assistenzsysteme wie Google Now, Siri oder Cortana zu. Das Navi fungiert dann als Freisprecheinrichtung. Suchanweisungen sind so möglich und eingehende Nachrichten können vorgelesen werden.

Go-Modelle merken sich häufige Ziele

Die neuen Go-Modelle erlernen die Angewohnheiten des Fahrers und stellen sich darauf ein. Wenn sie bemerken, dass wochentags morgens immer die gleiche Strecke gefahren wird, schlagen sie diese automatisch vor. Der Fahrer muss nicht jeden Tag das gleiche Ziel angeben.

Von den Go-Modellen wird es vier Ausführungen geben. Zwei Modelle gibt es mit 5-Zoll-Bildschirm und zwei mit größerem 6-Zoll-Touchscreen. Beide Größen stehen wahlweise mit oder ohne Mobilfunkunterstützung bereit. Die Modelle ohne eingebauten Mobilfunk können das verbundene Smartphone nutzen, um etwa aktuelle Verkehrsinformationen während der Fahrt zu erhalten.

Tomtom will die neuen Go-Modelle Ende September auf den Markt bringen. Das Go 520 wird es dann für 230 Euro geben, das größere Modell Go 620 kostet 280 Euro. Wer diese Modelle mit Mobilfunk haben will, muss jeweils 100 Euro mehr bezahlen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

format 04. Sep 2016

"Schon gegen eine RX100..." ist gut. Die kostet über 900 Euro. ;-) Ich behaupte mal jede...

argolam 02. Sep 2016

Also ich habe das Interphone Pro Case am Motorrad, da kann man das Telefon sogar laden.

jake 02. Sep 2016

auch wenn tomtom endlich begriffen zu haben scheint, dass man mit dem regelmässigen...

Tremolino 02. Sep 2016

Ernsthaft? Du benötigst eine Maschine, die Dir auf Deiner "täglichen(!?)" Strecke Heim...

Tremolino 02. Sep 2016

Hm, also für ein "dummes" externes Display ohne Intelligenz und ohne Karten? Die Navi...


Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /