Abo
  • Services:
Anzeige
Vio ist ein Zweitdisplay fürs Smartphone.
Vio ist ein Zweitdisplay fürs Smartphone. (Bild: Tomtom)

Tomtom Vio: Aus dem Navi wird ein Second Screen

Vio ist ein Zweitdisplay fürs Smartphone.
Vio ist ein Zweitdisplay fürs Smartphone. (Bild: Tomtom)

Tomtom hat neue Navigationsgeräte vorgestellt. Zum Teil sind es aber keine klassischen Navis mehr. Stattdessen wird aus dem Navi ein Second Screen, und die Navigation übernimmt das Smartphone.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

Das Smartphone ist das bessere Navi - diese Erkenntnis scheint sich auch bei Tomtom durchgesetzt zu haben. Mit dem Vio wurde ein erstes Navigationsgerät vorgestellt, das nur als Second Screen, also als erweiterter Bildschirm, für das Smartphone dient. Das Vio ist vor allem für kleine Motorräder und Roller gedacht.

Anzeige

Speziell für das Vio gibt es eine App für Android und iOS, die das Smartphone über Bluetooth mit dem Tomtom-Gerät verbindet. Das Smartphone übernimmt dann die eigentliche Navigation und zeigt die Fahranweisungen auf dem kreisrunden Touchscreen. Das Vio soll in einem wasserdichten Gehäuse stecken, so dass es auch bei Regen funktioniert. Sprachanweisungen sendet das Smartphone an das Headset, so dass diese bei der Fahrt gut verstanden werden können.

Nur fünf Stunden Akkulaufzeit

Falls ein Anruf eingeht, zeigt das Vio den Anrufer an, so dass der Fahrer mit einem Blick entscheiden kann, wie er reagieren möchte. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen färbt sich das Display rot, um den Fahrer darauf hinzuweisen. Außerdem warnt das Vio vor aufgestellten Radarkameras. Das Vio wird in verschiedenen Gehäusefarben angeboten. Auf Wunsch kann die Displayfarbe des Kartenmaterials an die Gehäusefarbe angepasst werden.

  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)

Im Vio befindet sich ein Akku, der nach Herstellerangaben etwa fünf Stunden durchhält. Lange Fahrten sind damit also nicht möglich, ohne das Gerät zwischendurch über eine USB-Verbindung aufzuladen. Zum Lieferumfang gehören Halter für den Lenker und den Spiegelarm, so dass der Käufer die für ihn passende Option wählen kann. Tomtoms Vio ist für 170 Euro verfügbar.

Tomtom Go mit WLAN-Updates

Ganz so weit mag Tomtom bei Autonavigationsgeräten noch nicht gehen. Bisher wurden noch keine Geräte gezeigt, die das Smartphone als Navigationseinheit verwenden. Allerdings gibt es bereits eine Smartphone-Anbindung bei den neuen Go-Modellen. Außerdem lassen sich die neuen Tomtom-Navigationsgeräte neuerdings über eine WLAN-Verbindung aktualisieren. Dieser Schritt erscheint mehr als überfällig, bisher mussten die Geräte immer erst per Kabel mit einem Computer verbunden werden, um Aktualisierungen vorzunehmen.

  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Vio dient als zweites Display für das Smartphone. (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
  • Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)
Neues Go-Modell für die Autonavigation (Bild: Tomtom)

Über Bluetooth verbindet sich das Go-Modell mit dem Smartphone und greift dabei auf die jeweiligen Assistenzsysteme wie Google Now, Siri oder Cortana zu. Das Navi fungiert dann als Freisprecheinrichtung. Suchanweisungen sind so möglich und eingehende Nachrichten können vorgelesen werden.

Go-Modelle merken sich häufige Ziele

Die neuen Go-Modelle erlernen die Angewohnheiten des Fahrers und stellen sich darauf ein. Wenn sie bemerken, dass wochentags morgens immer die gleiche Strecke gefahren wird, schlagen sie diese automatisch vor. Der Fahrer muss nicht jeden Tag das gleiche Ziel angeben.

Von den Go-Modellen wird es vier Ausführungen geben. Zwei Modelle gibt es mit 5-Zoll-Bildschirm und zwei mit größerem 6-Zoll-Touchscreen. Beide Größen stehen wahlweise mit oder ohne Mobilfunkunterstützung bereit. Die Modelle ohne eingebauten Mobilfunk können das verbundene Smartphone nutzen, um etwa aktuelle Verkehrsinformationen während der Fahrt zu erhalten.

Tomtom will die neuen Go-Modelle Ende September auf den Markt bringen. Das Go 520 wird es dann für 230 Euro geben, das größere Modell Go 620 kostet 280 Euro. Wer diese Modelle mit Mobilfunk haben will, muss jeweils 100 Euro mehr bezahlen.


eye home zur Startseite
format 04. Sep 2016

"Schon gegen eine RX100..." ist gut. Die kostet über 900 Euro. ;-) Ich behaupte mal jede...

argolam 02. Sep 2016

Also ich habe das Interphone Pro Case am Motorrad, da kann man das Telefon sogar laden.

jake 02. Sep 2016

auch wenn tomtom endlich begriffen zu haben scheint, dass man mit dem regelmässigen...

Tremolino 02. Sep 2016

Ernsthaft? Du benötigst eine Maschine, die Dir auf Deiner "täglichen(!?)" Strecke Heim...

Tremolino 02. Sep 2016

Hm, also für ein "dummes" externes Display ohne Intelligenz und ohne Karten? Die Navi...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. BG-Phoenics GmbH, München
  4. Heraeus infosystems GmbH, Hanau bei Frankfurt am Main


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,99€
  2. 199,99€ - Release 13.10.
  3. 44,99€

Folgen Sie uns
       


  1. IFR

    Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

  2. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  3. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  4. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  5. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  6. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  7. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  8. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  9. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  10. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestagswahl 2017: Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
Bundestagswahl 2017
Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
  1. Zitis Wer Sicherheitslücken findet, darf sie behalten
  2. Merkel im Bundestag "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden"
  3. TV-Duell Merkel-Schulz Die Digitalisierung schafft es nur ins Schlusswort

Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

  1. Re: Selbstgemachtes Problem

    tingelchen | 17:59

  2. Re: SUbventionen sind unsinnig

    tingelchen | 17:54

  3. Re: Und bei DSL?

    bombinho | 17:51

  4. Re: Erstmal nachrechnen!

    DerDy | 17:49

  5. Re: Die letzte Meile

    plutoniumsulfat | 17:45


  1. 15:18

  2. 13:34

  3. 12:03

  4. 10:56

  5. 15:37

  6. 15:08

  7. 14:28

  8. 13:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel