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Tomtom: Abenteurer-Uhr und Handgelenks-Muskelmessung vorgestellt

Mit einem neuartigen Fitnesstracker von Tomtom sollen Athleten den Körperfettanteil und die Muskelmasse messen können - direkt am Handgelenk. Außerdem hat der Hersteller eine Sportuhr für abenteuerlustige Wanderer und Wintersportler vorgestellt.

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Die Spark 3 heißt auch Runner 3 und verfügt über Routenfunktionen
Die Spark 3 heißt auch Runner 3 und verfügt über Routenfunktionen (Bild: Tomtom)

Eine im wahrsten Sinne des Wortes kleine Neuheit für Sportler hat das niederländische Unternehmen Tomtom auf der IFA 2016 vorgestellt. Mit dem Fitnesstracker Touch sollen Körperfett und Muskelmasse des Trägers direkt am Handgelenk gemessen werden können. Anders als die inzwischen weit verbreiteten Körperanalysewaagen misst Touch diese Werte sogar am Oberkörper - was für den Muskelaufbau der Muckis am Oberarm natürlich interessant ist.

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Ähnlich wie die Waagen wird der Tracker mit seiner Handgelenksmessung keine Ergebnisse liefern, die mit einer (ziemlich teuren) medizinischen Untersuchung mithalten können. Allerdings geht es eher darum, im Laufe der Zeit eine Veränderung seiner Werte auf dem Portal Tomtom Mysports beobachten zu können - wenn das denn so funktioniert, wie Tomtom verspricht.

Touch misst außerdem Schritte, Schlafdauer sowie rund um die Uhr die Herzfrequenz des Trägers und schätzt auf dieser Basis die verbrannten Kalorien. Zusätzlich verfügt der Tracker über einen Sportmodus, um Aktivitäten wie Laufen, Fahrrad fahren und Einheiten im Fitnessstudio zu erfassen. Auch Benachrichtigungen von einem per Bluetooth LE gekoppelten Smartphone lassen sich anzeigen. Das Gerät ist ab Oktober 2016 für rund 150 Euro erhältlich. Es ist wasserabweisend, aber nicht wasserfest. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu fünf Tage.

Tomtom Adventurer für Outdoor-Abenteuer

Die neue Sportuhr Adventurer ist wie alle anderen Tomtom-Wearables zwar auch für Läufer und Radfahrer geeignet. Aber vor allem richtet sich das Gerät an Skiläufer und Wanderer. Dazu ist es mit einem barometrischen Höhenmesser und einem Kompass sowie mit einer automatischen Lift-Erkennung für den Wintersport ausgestattet.

Wanderer können optional das GPS-Signal nur alle zwei Sekunden statt jede Sekunde messen. Das entlastet den Akku und erlaubt das Aufzeichnen von Routen bis zu 24 Stunden lang. Bei schnellen Sportarten wie Laufen oder gar Radfahren würde die niedrigere Frequenz zu Ungenauigkeiten führen, beim Wandern reicht sie im Normalfall problemlos aus. Die Herzfrequenz wird bei sportlicher Betätigung immer einmal pro Sekunde erfasst.

  • Tomtom Adventurer (Bild: Tomtom)
  • Tomtom Adventurer (Bild: Tomtom)
  • Tomtom Spark 3 (Bild: Tomtom)
  • Tomtom Spark 3 (Bild: Tomtom)
  • Tomtom Spark 3 (Bild: Tomtom)
  • Tomtom Touch (Bild: Tomtom)
  • Tomtom Touch (Bild: Tomtom)
Tomtom Adventurer (Bild: Tomtom)

Außerdem sollen GPX-Dateien (also Dateien mit Streckenverläufen) besonders einfach importiert werden können. Die Route lässt sich dann direkt am Display der Sportuhr verfolgen. Nett: Abweichungen werden bei der anschließenden Auswertung markiert - eine praktische Funktion, die unseres Wissens nach sonst noch kein anderer Hersteller bietet.

Neben diesen Spezialfunktionen verfügt die Adventurer über die gängigen Features von Fitnesstrackern, sowie über einen integrierten Musikplayer. Adventurer ist laut Hersteller ab Oktober 2016 erhältlich und wird rund 300 Euro kosten. Informationen zur Wasserfestigkeit und zur generellen Akkulaufzeit liegen uns noch nicht vor.

Eine Laufuhr mit zwei Namen

Ein kleines Kuriosum liefert Tomtom mit der dritten Sportuhr ab, die auf der IFA 2016 vorgestellt wurde: sie verfügt über zwei Namen - ohne dass irgendwie ersichtlich wäre, ob denn nun Spark 3 oder Runner 3 der "eigentliche" Name ist. Wahrscheinlich kommt das daher, dass es sich eigentlich um den Nachfolger der schon länger erhätlichen Spark Cardio handelt, der Name aber künftig etwas verständlicher und sportlicher klingen soll.

Jedenfalls: Spark 3 bietet zusätzlich vor allem eine Routenfunktion mitsamt Weg-zurück-Führung ähnlich wie die Adventurer; der barometrische Höhenmesser fehlt allerdings. Davon abgesehen, bietet das Gerät die inzwischen fast schon normale optische Herzfrequenzmessung rund um die Uhr, sowie die Unterstützung für eine Reihe von Sportarten, vom Laufen übers Radfahren bis hin zum Fitnesstudio. Dazu kommen die gewohnten Möglichkeiten eines Fitnesstrackers und ein integrierter Musikplayer.

Die Spark 3 - oder Runner 3 - ist ab Oktober 2016 für 250 Euro erhältlich. Sie soll im Uhrbetrieb drei Wochen Tracking erlauben, alternativ zeichnet sie laut Tomtom elf Stunden Training mit GPS-Daten auf. Die Wasserfestigkeit liegt bei 5 ATM, so der Hersteller.

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Abdiel 06. Sep 2016

Achso? "Die neue Sportuhr Adventurer ist wie alle anderen Tomtom-Wearables zwar auch für...

stardust 04. Sep 2016

Ich weiß nicht was du mit den Armbändern machst, aber ich hatte bis jetzt keine Probleme...

stardust 04. Sep 2016

Also, das Datum zeigt er nicht an. Das fehlt noch.

anonymer.root 04. Sep 2016

Hi zusammen, die neue Spark löst die bisherige Multisport ab (diverse Disziplinen...

Tigtor 03. Sep 2016

Meine läuft im Kreis und die Zeit rennt sprichwörtlich davon. Zählt das?


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