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Musiker Thom Yorke (2013): Soloalbum hinter Paygate
Musiker Thom Yorke (2013): Soloalbum hinter Paygate (Bild: Tim Mosenfelder/Getty Images)

Tomorrow's Modern Boxes: Radiohead-Sänger bietet Soloalbum über Bittorrent Bundles an

Musiker Thom Yorke (2013): Soloalbum hinter Paygate
Musiker Thom Yorke (2013): Soloalbum hinter Paygate (Bild: Tim Mosenfelder/Getty Images)

Thom Yorke hat schon früher mit dem Verkauf von Musik über das Internet experimentiert. Jetzt ist der Radiohead-Sänger der erste Künstler, der ein Werk über das P2P-Angebot Bittorrent kostenpflichtig anbietet.

Thom Yorke, Sänger der britischen Band Radiohead, bietet sein neues Soloalbum Tomorrow's Modern Boxes über das Peer-To-Peer-Netz (P2P) Bittorrent an. Es ist die erste kostenpflichtige Produktion, die über das Angebot Bittorrent Bundles vertrieben wird.

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Yorke bietet Tomorrow's Modern Boxes als Bundle an, also als Paket mit mehreren Medientypen. Dieses enthält die acht Stücke des Albums sowie den Videoclip zu A Brain In A Bottle und kostet 6 US-Dollar. Das Video und den dazugehörigen Song gibt es aber auch kostenlos.

Experiment mit In Rainbows

Das Angebot gilt auch als Test für das sogenannte Paygate von Bittorrent. Yorke bietet sich da als Partner an: Seine Band Radiohead hatte 2007 schon einmal ein Experiment in dieser Richtung gestartet: Die Gruppe bot das Album In Rainbows über das Netz an und stellte den Nutzern frei, ob und wieviel sie dafür zahlen.

Bittorrent Bundles solle das erste Angebot werden, das es Künstlern ermögliche, ihre Werke direkt für ihre Fans zu veröffentlichen und damit ein Publikum auf der ganzen Welt zu erreichen, sagte Matt Mason der britischen Tageszeitung The Guardian. Die Nutzerschaft sei doppelt so groß wie die von Hulu, Netflix und Spotify zusammen. Mason ist bei Bittorrent für die Inhalte zuständig und gilt als die treibende Kraft hinter Bittorrent Bundles.

Plattform für Künstler und Unternehmen

"Wir sind nicht an Streaming interessiert, um ein paar Leuten in der Musikindustrie die Taschen zu füllen", sagte Mason und spielte auf einen möglichen Börsengang von Spotify an. "Wir wollen den Künstlern helfen, langfristig mit ihren Werken Geld zu verdienen. Wir können von Künstlern ohne Plattenvertrag genutzt werden, aber auch von Plattenfirmen, die ihr ganzes Repertoire anbieten wollen."

Yorke ist kein Freund von Streamingdiensten: Er hatte 2013 einige seiner Werke aus den Angeboten Spotify und Rdio entfernt. Yorke begründete den Schritt mit der schlechten Bezahlung.

Mailadresse oder Kommentar abgeben

Bittorrent hat das Angebot Bundles 2013 eingerichtet. Das P2P-Angebot will damit den Ruch als Verteiler illegaler Inhalte loswerden. Die Inhalte, die bislang über Bittorrent Bundles angeboten werden, sind frei erhältlich oder stehen hinter einem E-Mail-Gate. Das bedeutet, die Nutzer bekommen die Inhalte im Austausch gegen ihre Mailadresse oder einen Kommentar an den Schöpfer.

Bittorrent will testen, ob Nutzer auch bereit sind, für Inhalte zu zahlen. Das gilt auch für eigene Inhalte: Bittorrent plant eine eigene Science-Fiction-Serie, Children Of The Machine, die über Bittorrent Bundles angeboten werden soll. Die Pilotfolge soll kostenlos sein. Die weiteren Folgen sollen die Fans vorfinanzieren.


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KimDotMega 28. Sep 2014

So wie du dir das vorstellst, geht es jedenfalls nicht, da es DHT gibt. Wenn ich in...

Lightkey 27. Sep 2014

Danke für die Vervollständigung meines Kommentars. Genau das meinte ich ja mit...



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